Rollentraining –
Fluch oder Segen?
Einbeinfahren
Als weitere Möglichkeit den Bewegungsablauf, also die Trettechnik zu verbessern eignet sich auch das einbeinige Fahren. Ist so einfach wie es klingt, wenigstens theoretisch. Ein Bein ausklinken und auf den Hinterbau legen, oder sonst wo, wo es nicht im Weg ist, und mit dem anderen munter weiter treten. Schnell merkt man, welche Muskeln doch alles an so einem runden Tritt, welchen wir hier zwangsweise produzieren müssen, beteiligt und leider nicht so gut trainiert sind.
Wichtig hierbei ist es zu versuchen, wirklich auf der kompletten Pedalumdrehung den Kontakt zu halten und nicht „vorne“ immer kräftig zu treten, um „hinten“ mit Schwung hoch zu kommen. Dies hat nämlich zur Folge, dass wir aufgrund des gewählten geringen Widerstands eine immer höhere Frequenz erreichen und irgendwann abbrechen müssen. Also immer kontrolliert am Ball bleiben.
Beispiel
10min. locker Warmfahren – 5x2min. einbeinig – 10min. locker Ausfahren
(lockere Pause 5min., die 2min ergeben sich aus 1min. re. Bein und 1min. li. Bein)
Dies sind drei Möglichkeiten wie man neben eintönigen Grundlagentraining auch auf der Rolle seine Zeit verbringen kann. Natürlich gibt es noch einiges mehr, was man einbauen kann, wie z.B. einfach ein Fahrtspiel in dem man Frequenz- und Widerstandsintervall „planlos“ kombiniert.
Neben den trainingstechnischen Abwechslungsmöglichkeiten tun MP3-Player, TV+Video oder auch Trainingspartner ihr übriges dazu bei, bei der aktuellen Wettersituation doch noch ein wenig an seiner Radform zu feilen.
Und neben allen physischen Trainingsreizen ist das Rollentraining doch eine weitere Möglichkeit, sich selbst zu überwinden und mental stark zu werden.
Meines Erachtens noch wichtig für das Rollentraining: Der Raum sollte nicht zu warm sein und auf eine ausreichend Flüssigkeitszufuhr während der Einheit sollte man zusätzlich achten.










