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Fluch oder Segen?

Rollentraining –
Fluch oder Segen?

6. Januar 2011 von Arne Bentin


Einfache Rechnung

Ganz einfach: Rechnet mal von einer Trainingsfahrt auf der Straße die Zeit ab, in der ihr nicht aktiv tretet. Also alles, was bergab geht, an der Ampel gestanden wird, in der Gruppe hinterhergerollt und mit fortschreitender Ermüdung an Tritten ausgelassen wird. Da kommt in einer vier Stunden Einheit einiges zusammen. Und all diese Zeit ist „leere“ Trainingszeit.

Natürlich stellt sich nicht der komplette Stoffwechsel um, sobald man aufhört zu treten und von einigen wird schon das Argument kommen, das man dafür auf der Straße ja wesentlich längere Einheiten absolviert als auf der Rolle. Richtig.

Aber selbst wenn wir durch die längere Belastungsdauer den gleichen Effekt erreichen, so ist das Training auf der Rolle eigentlich ökonomischer, weil wir doch mehr Trainingsreiz/Zeiteinheit setzen. Dies sollte nur ein kleiner Abstecher sein, um zu zeigen, dass wir uns schon mal nicht damit rausreden können das Training auf der Rolle sei nicht effektiv.


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Arne Bentin ist Autor des Artikels. Arne ist Sportwissenschaftler und Heilpraktiker. Früher Straßenradfahrer in der U23 Bundesliga, heute als Hobby im Triathlon aktiv. Seine heutigen Arbeitsschwerpunkte als Selbstständiger im ATZ-RheinMain liegen im Bereich der Trainingssteuerung im Ausdauersport. Von Leistungsanalyse bis Nährstoffsupplementation. Für die Zukunft zunehmend auch im therapeutischen Bereich des Bewegungsapparates.
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