Rollentraining – Fluch oder Segen?
Aus den aktuellen Witterungsbedingungen heraus und der mir häufig gestellten Frage ob Rollentraining den effektiv sein, möchte ich an dieser Stelle einen kurzen Überblick zum Thema gegeben. Dies soll kein wissenschaftlich recherchierter Beitrag sein, sondern ein paar Anhaltspunkte die mir aus den letzten Jahren als Rennfahrer und Triathlet so in den Sinn kommen.
Das Training auf der stationären Trainingsrolle mit dem eigenen Rennrad (oder auch MTB) spaltet die Sportlergemeinde. Viel Pro und Contra wird diskutiert. Doch eins möchte ich an dieser Stelle vorwegnehmen, der einzige Fakt der wirklich gegen ein Rollentraining spricht, Ausstattung und Räumlichkeiten vorausgesetzt, ist die eigene Motivationsfähigkeit, sprich der bekannte innere Schweinehund.
Aber von Anfang an
Rein physiologisch, aber vor allem ökonomisch gesehen, übertrifft das Rollentraining jedes Straßentraining. Wenn man einen kurzen Blick in Stoffwechselprozesse und muskuläre Adaptationen wirft, wird man feststellen das zum Beispiel die Ausbildung einer vermehrten Kapillarisierung im Muskelgewebe und die Optimierung aerober Stoffwechselprozesse einen dauerhaften Belastungsblutdruck in der Muskulatur benötigen.
Auf muskulärer Ebene wird die intermuskuläre Koordination, das heisst das Zusammenspiel verschiedener an einer Bewegung beteiligter Muskelabschnitte, durch eine große Wiederholungszahl verbessert und somit der gesamte Bewegungsablauf ökonomisiert.
Aber warum ist für diese und andere Faktoren das Rollentraining eventuell besser als ein Straßentraining?



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