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Ride4Respect – mit dem Triathlonrad von Wien nach Hawaii

23. September 2019 von Stephan Schepe

„This project is about respect“. Das sind die einleitenden Worte von Nadja Hennig zur Beschreibung ihres Vorhabens. Die Österreicherin fährt mit ihrem Triathlonrad von Wien nach Hawaii, um dort in einem Jahr bei der Ironman-WM 2020 teilzunehmen. Die Qualifikation hierfür muss sie quasi „unterwegs“ erreichen. Doch die sportliche Herausforderung ist dabei nur die Spitze des Eisbergs.


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Nadja Hennig, frei

 
Seit einigen Tagen ist Nadja Hennig auf dem Weg nach Hawaii. Mit dem Rad. Ihr Ziel: die Teilnahme an der Ironman-WM 2020 mit dem kleinstmöglichen ökologischen Fußabdruck. Der Projektname „Ride4Respect“ lässt schon erahnen, dass sie hierbei nicht nur ein sportliches Ziel verfolgt. Es geht um „Respekt gegenüber jeglichen Lebens auf unserem Planeten und gegenüber unserer Umwelt“.

Nadja lässt sich Zeit. Ein Jahr. Zeit, um während ihrer Reise ihre Umwelt bewußt wahrzunehmen, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, lokale Projekte zu unterstützen. Aber auch, um sich als Altersklassenathletin überhaupt erst für Hawaii zu qualifizieren. In einem Anhänger an ihrem Triathlonrad führt sie alles mit sich, was sie in diesem Jahr zum leben benötigt.

 

Der Reiseplan

Nadja Hennig, freiDie Reise startet mit dem Rad von Wien quer durch Europa nach Lissabon. Von dort aus weiter mit einem Segelboot: Zwischenstopp Kanarische Inseln, dann die große Ozeanüberquerung bis zur Ankunft in der Karibik. Weiter auf dem Rad durch Kuba. Von Havanna nach Miami wieder per Segelboot. In den USA wieder auf dem Rad bis Texas. Dort die Teilnahme am IRONMAN TEXAS, um die Hawaii-Qualifikation dort zu erreichen. Weiterfahrt mit dem Rad nach San Diego. Dort erneut aufs Segelboot nach Hawaii, pünktlich zum Ironman im Oktober 2020. Was passiert, wenn ihr die Qualifikation in Texas nicht gelingt? Aus sportlicher Sicht schade, hat aber keinen Einfluss auf die Fortsetzung des Projekts. Das Ziel ist auf jeden Fall Hawaii – mit oder ohne Qualifikation.

 

Regeln

Das Startbudget für ihr Vorhaben beträgt 20.000 EUR. Während ihrer Reise gibt es drei einfache Regeln:

  1. Geld nur für Notwendigkeiten ausgeben (Lebensmittel, Campingplatzgebühren, etc.)
  2. Freischaltung von Budget durch „Swim & Run Points“ für keine absoluten Notwendigkeiten (z.B. Restaurantbesuche)
  3. Unterstützung erlaubt, aber nur durch Mitglieder der Community und deren Freunden (Unterkunft, Mahlzeiten, etc.)

Auf ihrer Website berichtet Nadja regelmäßig über Reisefortschritte, aktuelle Zwischenstopps und Projekte. Man kann ihre Tour im Live Tracking mitverfolgen, sich der Community anschließen und auch durch Spenden ihr Budget erhöhen. Das Geld, das am Ende übrig bleibt, wird einem wohltätigem Zweck gespendet.

Zur Website „Ride4Respect“

 

 
Fotocredit & Video: Nadja Hennig

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