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Regeneration: Sei mental ganz in deiner Energie!

11. November 2015 von Christine Waitz

Doris Kessel,   einmaligDamit du die wettkampffreie Zeit effektiv nutzen kannst, um dich optimal zu regenerieren und wieder völlig in deine ganze Energie zu kommen, bekommst du in diesem Beitrag ein paar Übungen an die Hand. Und du weißt ja, dein Gehirn lernt am besten durch das aktive Tun – am besten jetzt gleich :-)


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Bist du im inneren Gleichgewicht?

Anhand einer Balanceübung kannst du sehr gut testen, wie gut du heute in deinem inneren Gleichgewicht bist. Wenn du das bist, dann bist auch in deiner Mitte und somit in deiner Energie. Stell dich dazu einfach auf ein Bein, ab besten Barfuss. Wenn dir das gut gelingt, dann bewege deinen Kopf von links nach rechts. Wenn du dabei ebenfalls stehst, wie ein Fels in der Brandung, dann geh einen Schritt weiter und schließe deine Augen.

Gerne kannst du auch eine Übung aus dem Yoga ausprobieren – den Krieger III. Dazu nimmst du ein Bein nach hinten, parallel gestreckt zum Boden, dein Oberkörper verlagert sich nach vorne, ebenfalls parallel zum Boden. Deine Hände führst du gestreckt nach vorne, deine Handinnenseiten zeigen zueinander. Dein Blickpunkt geht zum Boden.

Doris Kessel, einmalig

Führe die Übungen immer mit beiden Beinen durch. Deine linke Körperseite wird durch deine rechte Gehirnhälfte gesteuert, das ist u.a. der Sitz deiner Kreativität und inneren Emotionen. Wenn du emotional gerade etwas durch den Wind bist, dann zeigt dir das deine linke Körperhälfte, du wirst weniger stabil stehen. Deine rechte Körperseite wird wiederum durch deine linke Gehirnhälfte angesteuert. Hier befindet sich u.a. dein logisch-analytisches Denken, aber auch alles was im „Außen“ passiert. Wenn du z.B. gerade viel durch die Gegend hetzt, dann wird sich das durch deine rechte Seite bemerkbar machen. Das heißt, wenn du spürst, dass du heute nicht in deinem Gleichgewicht bist, dann überlege dir, was du ggf. ändern kannst, damit du wieder in deine Balance kommst und somit in deine ureigene Körperenergie. Manchmal hilft es schon sehr, einfach einen Gang runter zu schalten ;-)

Deine persönliche Powerzone

Such dir einen Ort, an dem du eine freie Bodenfläche hast und du dich frei bewegen kannst. Bereite dafür drei Zettel vor: Auf einen schreibst du „Luschizone“, auf den zweiten „Powerzone“ und auf den dritten „Stresszone“. Dann suchst du dir als erstes einen Platz am Boden für den Zettel „Luschizone“, leg ihn dorthin. Stell dich darauf und spürst in dich hinein, wann du dich das letzte Mal so gefühlt hast, als wärst du überhaupt nicht mehr aus dem Knick gekommen. Nimm die Situation mit all deinen Sinnen wahr: Was hast du gedacht, gefühlt, gehört, gesagt, gerochen, geschmeckt, gespürt? Dann nimmst du den Zettel „Stresszone“ und suchst dir auch dafür einen Ort am Boden. Manchmal braucht es ein bisschen Zeit, um den richtigen Platz zu finden. Wenn du den richtigen Ort gefunden hast, dann stell dich auf diesen Zettel und fühle in dich hinein, wann du das letzte Mal so richtig gestresst warst. Nimm auch diese Situation mit all deinen Sinnen wahr.

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Zuletzt nimmst du den Zettel „Powerzone“ in die Hand. Laufe zwischen den anderen beiden Zetteln hin und her und spüre in dich hinein, wann du das Gefühl hast, genau in der Mitte zwischen den beiden Polen zu sein: Weder zu „luschimäßig“, noch zu gestresst, sondern genau dieses Gefühl von „Tschakkaaa“. So, wenn alles wie geschmiert läuft: Du fühlst dich, als könntest du Bäume ausreißen, alles geht dir gleich von der Hand und kostet dir überhaupt keine Kraft. Wenn du das Gefühl hast, dann lege den Zettel genau an dieser Stelle auf den Boden und stell dich drauf. Denke nun an eine Situation, in der du genau dieses Gefühl hattest. Du warst weder unter- noch überfordert – du warst genau in deiner Powerzone. Dann erlebe auch diese Situation mit all deinen Sinnen in jedem Detail nach. Dann suchst du dir eine unscheinbare Körperbewegung aus, um dadurch dieses Gefühl fest zu verankern. Nimm das erste was dir spontan in den Sinn kommt und führe es aus. Das kann z.B. sein, in dem du Daumen und Zeigefinger leicht aufeinander presst. Führe diese Bewegung in den nächsten drei Wochen so oft es geht am Tag aus und denke dabei an das positive Gefühl und hole dir alle Bilder der Situation her. So speichert sich deine Powerzone in deinem Unterbewusstsein ab und du kannst es später alleine durch die kleine Bewegung herholen. Viel Spaß beim Üben!

Zur Website von Doris Kessel www. coaching-mit-phantasie.de

Fotos: Doris Kessel, triathlon.de

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