Radtraining für den Ironman:
Grundlagen und Kraftausdauer
Um einen Ironman zu finishen egal in welcher Zeit ist eine gute Radform Grundvoraussetzung. Auf dem Rad ist der Triathlet am längsten unterwegs, deshalb ist es entscheidend nach dem Rad noch genug „Körner“ zu haben, um gut laufen zu können. Wie die Radform entwickelt wird und auf was es ankommt, schauen wir uns im Folgenden an.

Grundlagenausdauer ist die Basis
Eine gute Grundlagenausdauer ist Grundvoraussetzung um eine gute Radform zu entwickeln. Aber was heißt Grundlagenausdauer überhaupt und auf was kommt es an?
Bei dem Training der Grundlagenausdauer kommt es nicht auf die Geschwindigkeit mit der trainiert wird an, sondern Grundlagenausdauertraining ist immer am Stoffwechsel orientiert. Das heisst Ziel ist es unter anderem einen guten Fettstoffwechsel zu entwickeln und Ökonomisierungsprozesse zu verbessern. Einen guten Fettstoffwechsel entwickelt man aber nur bei einer sehr niedrigen Belastungsintensität, da der Körper ansonsten auf die energetisch günstigeren Kohlenhydrate als Energieträger zurückgreift. (Info> Energiestoffwechsel im Triathlon) Zudem ist darauf zu achten während des Trainings möglichst wenige Kohlenhydrate zuzuführen und den Anteil der einfachen Kohlenhydrate zu minimieren. Dies ist ein Entwicklungsprozess und muss sukzessive trainiert werden.
Über die Spiroergometrie (Atemgasanalyse) kann berechnet werden, wie viele Fette bei welcher Belastungsintensität verbrannt werden.
In der ersten Graphik sieht man einen schlecht entwickelten Fettstoffwechsel (orange Linie Bild oben). Der Kohlenhydratstoffwechsel (blaue Linie Bild oben) ist bei jeder Belastungsintensität dominant. In der zweiten Graphik (Bild unten) ist der Fettstoffwechsel des Athleten deutlich besser, selbst bei hohen Belastungsintensitäten können noch gut Fette verbrannt werden.













