Radtraining: Die 5 größten Fehler und wie Du sie vermeiden kannst
Fehler 5: Zu monotone Trittfrequenz
Neben dem Effekt der zu monotonen Intensitätswahl ist oft eine weitere „Radkrankheit“ weit verbreitet: Die monotone Trittfrequenz. Trittfrequenz wird in Umdrehungen der Kurbel pro Minute gemessen und kann oft schon mit guten Tachos konfiguriert werden oder es können Trittfrequenzzähler optional erweitert werden.
Vor allem bei langen Fahrten aber auch sonst ist zu beobachten , dass sowohl im Training als auch im Wettkampf immer in sehr ähnlichen Bereich getreten wird, nämlich in dem bequemen Bereich von etwa 80 bis 90 Umdrehungen pro Minute. Jeder hat für sich eine persönlich ökonomische und angenehme Trittfrequenz, bei der das Verhältnis von Kraftübertragung zu Energieaufwand perfekt abgestimmt ist, keine Frage. Jedoch kann die Trittökonomie durchaus verbessert werden, indem man gezielt Reize setzt.
triathlon.de-Tipp
Im Winter ist das Radtraining ohnehin zeitlich eingeschränkt, und findet teilweise höchstens auf der Rolle statt. Um es trotzdem sinnvoll zu gestallten, kann man die Trittfrequenz bei normaler lockerer Intensität verändern.
Zum Beispiel kann in Intervallen (30 Sekunden bis 5 Minuten) mehrere Male (2 bis 5 Wiederholungen) in sehr hoher Trittfrequenz (120 bis 130 U/min) trainiert werden. Zusätzlich kann der Reiz auch in die andere Richtung gehen, nämlich die Trittfrequenz unter 60 U/min für kurze Zeit wählen. Vor allem kombiniert mit einem Kraftausdauertraining ist das sehr sinnvoll sein. Auch hier die Devise: „Abwechslung bringt Verbesserung“
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Inhalt des Beitrags
Seite 2: Fahren ohne Helm
Seite 3: Falsche Fahrradwahl und Sitzpositionseinstellung
Seite 4: Training in der Gruppe
Seite 5: Kein beziehungsweise zu seltenes Training im Maximal-/Intensivbereich
Seite 6: Zu monotone Trittfrequenz









