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Radtraining: Die acht größten Fehler, und wie ihr sie vermeiden könnt

7. März 2017 von Christine Waitz

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Fehler Nummer 5: Schlechte Technik am Rad

Hin- und her schaukeln, auf- und ab wippen, nach außen gedrehte Knie – es gibt einige Anzeichen schlechter Radtechnik, die ganz offensichtlich sind. Doch auch weniger offensichtliche Dinge, wie zum Beispiel ein unrunder Tritt, schlechtes Gleichgewichtsgefühl, oder eine mangelnde Kurventechnik beeinflussen das Fahren. Einige dieser Fehler kosten schlichtweg Kraft, rauben Energie. Andere können durchaus auch die Fahr-Sicherheit beeinflussen. Arbeit an der Rad-Technik lohnt sich also doppelt!

Der triathlon.de Tipp: Herbst und Winter sind der perfekte Zeitpunkt um sich diesen vermeintlichen Kleinigkeiten zu widmen. Auf der Rolle lassen sich die ruhige Sitzposition und ein runder Tritt durch Fahren vor einem Spiegel oder einbeiniges Treten üben. Auf dem Mountainbike kann man Gleichgewichtsgefühl und Geschick schulen.

Fehler Nummer 6: Eintönige Frequenz

Foto: Christine Waitz, freiLangsam und kraftbetont, oder schnell und quirlig. Jeder Radfahrer hat seine persönliche Wohlfühl-Frequenz. Natürlich verbringt man den überwiegenden Teil des Trainings und auch Wettkampfs in genau diesem Bereich.
Doch es lohnt sich auch das andere Extrem zu beherrschen. Ähnlich wie beim Training in verschiedenen Intensitäts-Bereichen können sich Fähigkeiten nur weiterentwickeln, wenn unterschiedliche Reize an den Muskel ergehen. In diesem Fall sind es motorische Reize, die durch unterschiedliche Trittfrequenzen gesetzt werden.

Der triathlon.de Tipp: Bereits im Winter kann man auf der Rolle kurze Abschnitte mit maximaler Frequenz einbauen. Das schult Motorik und Technik. Im Frühjahr lohnt sich Variation ebenso. Den Anstieg ein Mal im dicken Gang, ein Andermal mit hoher Frequenz hinaufzufahren setzt neue Reize!

Fehler Nummer 7: Dauerhaft gleiche Intensität im Radtraining

Jörg Schüler, freiWie jedes Training lebt gutes Radtraining von abwechslungsreichen Reizen. Für Sportler ist das oft gar nicht so einfach. Manche, besonders Langdistanzathleten, rollen stets stundenlang gemütlich durch die Gegend. Damit bauen sie zwar zunächst eine gute Grundlage auf. Irgendwann jedoch, kommt kein neuer Reiz im Körper an. Die Leistung stagniert.
Andere hingegen kleben am Hinterrad ihrer ambitionierten Trainingsgruppe, oder mit dem Blick an der Tachoanzeige – nur nicht langsamer werden! Das Training ist nur dann erfolgreich beendet, wenn der Schnitt stimmt. Was die Pulswerte sagen, scheint egal. Das macht zwar Spaß, doch ausschließlich hochintensives Training benötigt nicht nur viel Regeneration. Dauerhaft kann sich aufgrund des fehlenden Grundlagentrainings auch keine stabile Form ausbilden.

Der triathlon.de Tipp: Nur wer eine solide Grundlage hat, kann eine Form entwickeln. Während im Frühjahr dieses lockere Training überwiegt, sollten bald auch intensive Einheiten eingeplant werden. Dazu gehören kraftbetonte Abschnitte ebenso, wie schnelle Ausfahrten in der Gruppe, oder Intervalle unterschiedlicher Länge. Die Mischung macht’s!

Fehler Nummer 8: Mangelnde Kenntnis der Regeln einer Radgruppe

Christine Waitz, freiTriathleten sind Einzelkämpfer. Nicht nur im Rennen fahren sie auf sich alleine gestellt. Auch ihre Trainingskilometer absolvieren sie häufig für sich. An das Fahren in der Gruppe sind sie meist nicht gewöhnt. Ein nicht ganz ungefährlicher Faktor, wenn es dann doch einmal im Pulk auf die Straße geht.
Die wichtigsten Stichpunkte für eine sichere Ausfahrt in der Gruppe: Beherrsche das Fahren in Zweierreihe! Gebe Signale nach hinten weiter! Achte auf gleichmäßiges Tempo in der Führung! Lerne den Abstand zum Vordermann richtig einzuschätzen und zu dosieren! Sei immer bremsbereit und aufmerksam!

Der triathlon.de Tipp: Das Fahren in der Gruppe erfordert etwas Übung und Routine. Mit einem eingespielten Team macht das Radtraining dann jedoch doppelt Spass.

So klappt das Fahren in der Gruppe.

Fotos: triathlon.de, Jörg Schüler


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