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Quali-Aspirant: Martin Leclaire – Wer schielt nicht auf die Quali

19. Juni 2009 von Ralph Schick

martin-leclaire-3Wer bei einem Ironman startet, der liebäugelt auch mit der Quali für Hawaii? Nun, wohl nicht jeder denkt so, aber wohl doch mehr, als es freie Slots beziehungsweise Tickets für den Ironman Hawaii zu vergeben gibt. Einer von ihnen ist der Münchner Martin Leclaire, der nach einem feuchtfröhlichen Abend die fixe Idee hatte: Dann meld ich mich einfach mal an.


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Start: Ironman Klagenfurt
Name: Martin Leclaire
Wohnort: München
Alter: AK40
Beruf: Consultant (Projektmanager & Business Analyst)
Familienstand: ledig
Sportarten: Rennrad, MTB, Kiten, Klettern, Ski, Snowboard, Touren, Bergsteigen, Skilanglauf, Fitness, Triathlon, Tauchen, Windsurfen

Seit wann machst Du Triathlon und Dein wievielter Triathlon ist der Ironman Klagenfurt?

Aktiv trainiere ich für den Triathlon seit vier Monaten. Der Ironman in Klagenfurt ist nach dem Ironman 70.3 in St. Pölten mein zweiter Triathlonwettkampf.

Was ist Deine beste/schönste Triathlon-Erinnerung?

So viele Erinnerungen habe ich aufgrund der Tatsache, dass ich „Anfänger“ bin, nicht. Aber der Ironman 70.3 in St. Pölten hat mir sehr sehr gut gefallen. Die dort herrschende Stimmung und Atmosphäre waren einfach nur geil. Auf den Punkt gebracht, war dieser mein schönster Wettkampf ;-)

Wie bist Du zum Triathlon gekommen? Warum Ironman? Was fasziniert Dich?

Ich bin bis dato Radrennen sowohl mit dem MTB als auch mit dem Rennrad gefahren. Eins meiner Wettkampf-Highlights im Jahr waren die TransAlps mit dem MTB und dem Rennrad. Aber nach zahlreichen diversen Rennen und TransAlps lag in diesen Wettkämpfen kein Reiz mehr. Es mussten ein neuer Reiz und eine neue Herausforderung her. So ist an einem feuchtfröhlichen Abend die Idee gereift, mal einen Ironman zu machen. So habe ich mich zwei Wochen später in meinem jugendlichen Leichtsinn einfach mal für den Ironman 2009 in Klagenfurt angemeldet, ohne wirklich zu wissen was auf mich da zu kommt.

Ganz ehrlich, ich weiß es immer noch nicht. Außer, dass das Training schon hart ist und man sehr diszipliniert sein muss. Auf jeden Fall habe ich einen Höllenrespekt vor der Distanz. Aber jetzt habe ich meine neue Herausforderung. Ich wollte es ja nicht anders.

Was ist Dein Ziel für den Ironman Klagenfurt? Willst Du die Hawaii-Quali?

Mein erstes Ziel war überhaupt mal in meinem Leben einen Ironman machen. Aber man wächst ja mit den Herausforderungen. Besonders, weil ich mit meinen Leistungen beim Ironman 70.3 sehr zufrieden war und den noch aus dem Training bestritten habe. So hoffe ich doch unter die 10 Stunden zu kommen. Mit viel Glück und so einer Leistung und gutem Gefühl wie beim Ironman 70.3, vielleicht auch deutlicher unter 10 Stunden.

Hawaii-Quali? Als Triathlonanfänger und dann noch beim ersten Ironman überhaupt, gleich die Hawai-Quali schaffen zu wollen, ist sicherlich ein bisserl naiv. Aber mal ganz ehrlich, wir sind ja unter uns, wer schielt denn nicht mal auf die Zeiten und schaut mal, was muss ich denn überhaupt Schwimmen-Radeln-Laufen, um dabei zu sein. Wer will denn nicht mal auf Hawaii dabei sein?!

Klar will ich, träumen darf man ja. Ob es aber gleich bei meinem ersten Ironman reicht, wird sich zeigen, ob ich sehr gut drauf bin und das Glück mit spielt. Auf den Punkt gebracht, wäre es schon sehr geil unter 10 Stunden zu bleiben. Wenn es mehr wird, umso besser. Wenn mir der Ironman in Klagenfurt halbwegs genauso viel Spaß macht, wie der Ironman 70.3 in St. Pölten, werde ich nächstes Jahr die Quali angreifen. Als Anfänger hat man ja noch Potential und kann vieles beim nächsten Mal besser machen.


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