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Pulsuhr und Radcomputer: Leistungsmesser für Triathleten

4. November 2008 von Christian Friedrich

Triathleten wollen am liebsten einen Pulsmesser, der alles kann. Schwimm-, Rad- und Laufeinheiten wollen analysiert und dokumentiert sein. Wir stellen Euch einige vor.


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Nur für das Rad
Triathleten die ein Navigationsgerät für das Fahrrad suchen, das auch als Radcomputer eine gute Figur macht und jede Menge Leistungsdaten ausspuckt, sollten sich den Garmin Edge 705 näher anschauen.

Wer keine Navigation benötigt, der kann mit der Polar CS600 zwar nur seine Radfahrdaten aufzeichnen (mit der W.I.N.D.-Technik), aber im Gegensatz zur RS800CX kann der CS600 auch mit dem Kraft-Leistungsmesser gekoppelt werden. Der Preis für die CS600 und den Leistungsmesser liegt bei jeweils etwa 380 Euro.

Testbericht zum Garmin Edge 705

Für die Rad- und Laufdisziplin
Wer seine Koppeleinheiten wenigstens GPS-genau aufzeichnen will, der kann dies mit den beiden Garminhandgeräten 305 und 405 problemlos möglich. Wem die Garmin 305 zu klobig ist, der kann sich die 405 anschauen. Vorteil der Garmin 305 ist, dass Du bei ihr auch Routen planen und grafisch abfahren kannst, wenn auch ohne Kartenavigation, wie beim Edge 705. Die Garmin 405 hat schon den intelligenteren Trainingspartner integriert, der Dich bei gleicher Trainingsstrecke gegen Deine eigenen Trainingsdaten vom letzten Mal trainieren lassen kann. Rudimentär zum Startpunkt “navigieren” kann sie Dich auch, aber halt nicht grafisch.

Seit Juli 2009 hat Garmin die Nachfolger, den Forerunner 310XT (endich wasserdicht und längerer (doppelte) Akkulaufzeit) und den Forerunner 405CX im Programm.

Testbericht zur Garmin Forerunner 305

Testbericht zur Garmin Forerunner 405

Für die Schwimm-, Rad- und Laufdisziplin
Ist Dir wichtig das die Pulsdaten auch beim Schwimmtraining, sei es im Becken oder im Wettkampf aufgezeichnet werden, dann kommt die Polar S625X (mit dem Laufsensor S1) oder die Polar S725X (mit den Radsensoren) in Frage. Für beide Modelle gibt es auch die jeweils fehlenden Sensoren optional zu kaufen. Im Gegensatz zur RS800CX können diese Beiden auch mit dem Leistungsmesser (altes Modell!) von Polar kommunizieren. Wichtig: Der Leistungsmesser misst auch Geschwindigkeit und Trittfrequenz, so dass Du Dir die Radsensoren sparen kannst.

Testbericht zur Polar S625X/Polar S725X

Für Sparsame
Für Einsteiger beziehungsweise für die, die  einfach nicht so viel Geld ausgeben wollen, könnte auch die Polar RS300X mit Laufsensor oder GPS-Sensor interessant sein. Von Garmin gibt es in diesem Sektor etwas ohne GPS, dafür aber auch wasserdicht. Die Garmin FR60 hat einen Laufsensor mitgeliefert und kann mit einem Radgeschwindigkeit/Trittfrquenzsenor nachgerüstet werden.

Kein Puls im Wasser
Mit der drahtlosen W.I.N.D. Übertragungstechnik funktioniert die Polar RS800G3, ohne Störsignale durch zum Beispiel Oberleitungen. Mit ihr lassen sich der S3-Laufsensor und das G3 GPS-Modul nutzen. Im Gegensatz zum S1-Sensor kann der S3-Laufsensor auch die Schrittlänge und die Schrittfrequenz ermitteln. Die neuere Version RS800CX funktioniert nun auch mit den Radsensoren, allerdings kann sie nicht mit dem Kraft-Leistungsmesser verbunden werden. Die W.I.N.D. Technik bedingt, dass kein Puls im Wasser gemessen werden kann.

Testbericht zur Polar RS800G3

Testbericht zur Polar RS800CX

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