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Wo bleibt der Frühling

Projekt SubTen Teil V:
Wo bleibt der Frühling

22. März 2008 von Dr. Langdistanz

fruhlingsboten.jpgDie ersten wie Streifenhörnchen gefärbten Tria-Kumpels kommen aus dem Trainingslager im sonnigen Süden zurück? Beruf und Familie lassen keine 1500 Radkilometer unter spanischer Sonne zu? Beim Blick aus dem Fenster drängt sich der Gedanke auf, das Rad in der elektronischen Bucht zu verkaufen und das Geld in ein Solarium zu investieren? Dann geht es dir wie vielen anderen Triathleten, die sehnsüchtig auf den Ausbruch des Frühlings warten. Das Jahr 2007 hat uns im März einfach zu sehr verwöhnt. Wo letztes Jahr noch 25 Wochenstunden Training problemlos möglich und fünfstündige Radtouren unter der Woche normal waren, muss man bisher auf einige wenige Lücken in den Schauer- und Regenstaffeln warten, um mal eine richtige Grundlageneinheit einschieben zu können.

Keine Panik

Halt! Zurück! Wir haben erst Mitte März. Ihr erinnert Euch – 2006. Da hatten wir in München noch einen halben Meter Schnee liegen. Statt Radfahren war Schnee schippen angesagt und trotzdem haben sicherlich auch damals einige wieder neue persönliche Rekorde bei den Ironman-Rennen des Sommers aufgestellt. Ich lasse mich nicht verrückt machen, schließlich ist mein Saisonhöhepunkt auch drei Wochen später als im letzten Jahr. Und außerdem befinde ich mich ja noch mitten in meinem Laufblock. Okay, lange Radtouren sind schon toll und einige konnte ich in den letzten Wochen schon machen – die 1000-Jahres-Kilometer Marke ist schon seit einiger Zeit durchbrochen und sogar 100-plus-Touren stehen schon mehrere im Kalender. Kein Grund zur Panik also. Nein. Aber schade ist es schon, dass der geplante Osterblock evtl. auf Skatingski statt auf dem Aerolenker stattfinden muss.

Rollentraining
Die letzten Wochen habe ich meine Rolle im Keller eher nur sporadisch genutzt, aberprojekt-sub-regentropfen.jpg dank Orkan Emma kann ich sogar wieder eine zweistündige Rolleneinheit auf dem Haben-Konto verbuchen. Trotz Real-Live Videos, Fernseher und guter Musik im Keller ist die Motivation auf die Rolle zu gehen immer äußerst gering, aber spätestens jetzt im März treibt einen das
schlechte Gewissen und ein gewisser „Sissi-Faktor“ eher in die Katakomben anstatt auf die regennasse Strasse. Mehr als zwei Stunden auf der Rolle haben aber neben einem gewissen masochistischen Charakter nur einen höchst fragwürdigen Trainingseffekt. Wenn auf die Rolle, dann bitte mit intelligenten Einheiten. Wo anders als auf der Rolle kann man beispielsweise einbeiniges radeln üben, definierte Watt-Stufen abfahren und Maximalkraft-Trainings machen.

2. Seite: Mit dem Rad an die Arbeit und der Laufblock neigt sich dem Ende


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