Projekt SubTen Teil IV: Trainingsplanung selbst gemacht
Schwimmen: Einmal muss reichen
Einmal die Woche muss reichen, mehr geht organisationstechnisch wohl nicht. Da kann man natürlich keine Bäume mit ausreißen, das weiß ich auch. Aber was nutzen mir drei Schwimmeinheiten die Woche, die mich dann fünf Minuten schneller machen, wenn ich dafür regelmäßig erkältet bin und mein Lauf- und Radtrainings vernachlässigen muss, was mich eventuell dann 20 Minuten in der Endabrechnung kostet? Die letzten Jahre habe ich auch erst im April mit intensiverem Schwimmtraining begonnen.
Radfahren oder Skating
Einmal die Woche auf die Rolle und wenn es irgendwie geht einmal die Woche auf dem MTB zwei bis zweieinhalb Stunden. Wenn es das Wetter erlaubt, werde ich das Radfahren durch Skaten ersetzen oder ergänzen. Das ist übrigens auch prima für die Arme (Doppelstockeinsatz) und die Rumpfstabilisation. Mit Sicherheit liegt es bei mir auch an der fehlenden Technik, dass ich beim Skaten meinen Puls in Maximalbereich bringen kann, aber es macht auch einen Heidenspaß. Ab Februar werde ich auch versuchen, wieder länger Rad zu fahren (je nach Wetter bis zu 3 oder 4 Stunden). Die ersten richtigen Radkilometer gibt es aber erst im März, spätestens zu Ostern.
Grundsätzliche Trainingssteuerung
Aus dem Übersichtsplan, den ich mir in Excel gestrickt habe, gehen zwei Hauptprinzipien hervor:
1. In den Ruhewochen wird maximal die Hälfte an Zeit trainiert, die in der vorhergehenden Belastungswoche trainiert wurde.
2. Die Anzahl der Trainings-Wochenenstunden steigt kontinuierlich bis zum geplanten Trainingslager Ende April.
Leistungsdiagnostik im März
Im März steht wieder ein gründlicher Check-Up auf dem Programm, im Rahmen dessen werde ich wieder eine Leistungsdiagnostik auf dem Rad machen, um dann entsprechend effizient im Frühjahr mein sich intensivierendes Radtraining zu gestalten. Eine Leistungsdiagnostik beim Laufen spare ich mir. Die Daten, die ich aus den Wettkampfergebnissen erziele (, Forstenried) reichen für mich völlig aus, um meine Trainingsbereiche abzuleiten. Ergänzen werde ich das nur noch mit dem bereits schon einmal auf der Bahn durchgeführten 20 Minuten-Belastungstest.
Kilometerzählen leichter gemacht
Natürlich habe ich mir auch noch eine Tabelle gestrickt, in der ich mir meine täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kilometer und Zeiten zusammenrechnen kann. Das macht einfach Spaß zu sehen, wie sich die Felder langsam füllen (Bild von 2006er Plan) und man sie mit den Vorjahren vergleichen kann.
Aber die Masse an Kilometern allein bringt auch nichts. Gerade beim Radfahren muss ich dieses Jahr noch viel mehr auf Qualität achten. Aus 2007 habe ich gelernt, wie gut das tut, wenn man viel in den Bergen unterwegs ist.
Hier sind die Trainingspläne von Peter zum Runterladen.
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