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Projekt SubTen Teil IV: Trainingsplanung selbst gemacht

1. Februar 2008 von Christian Friedrich

es-beginnt-alles-mit-einem-plan.jpg Immer wieder werde ich gefragt, ob ich denn nun gar keinen Trainingsplan hätte. Nun, das wäre wirklich dumm. Auch ich habe einen Plan – wenn auch nur einen groben. Und natürlich habe ich niemanden, der sich mit mir hinsetzt und meinen Plan analysiert, meine Trainingseinheiten hinterfragt und mir Tipps gibt…


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…bis auf den Kollegen Google, Kumpel Gordon und viel Selbstreflektion. Mein wichtigstes Werkzeug neben einschlägiger Fachliteratur ist aber auch Excel.

Inhalt:
1. Seite: Trainingsplanung selbst gemacht
2. Seite: Wie sieht Peters Lauftraining aus
3. Seite: Mehr zu seinem Rad-, Schwimmtraining und den richtigen Pulsbereichen
Pläne: Hier sind die Trainingspläne von Peter zum Runterladen.

Seit meiner ersten Roth-Vorbereitung vor vier Jahren habe ich es mir angewöhnt, jeweils am Jahresanfang eine Excel-Tabelle mit meiner groben Trainingsplanung zu machen. Da werden dann die Wochen rückwärts gezählt, Wettkämpfe und Trainingslager eingeplant und – ganz wichtig – die Pausen schon im Vorfeld festgelegt.

Noch 24 Wochen
Wir haben jetzt noch 24 Wochen bis zum Start im Rhein-Main-Donau-Kanal. Zieht man die letzten vier Wochen vor dem Rennen ab, Peak- und Taper-Phase (behandele ich später), bleiben also noch 19 Wochen für effektives Training. Diese 19 Wochen teile ich nochmals ein in zwei Hauptabschnitte: Das Basis- und das Aufbau-Training.
Nach den letzten Wochen im Dezember, wo ich den Körper nach der ausgiebigen Pause wieder an allmähliches Training gewöhnt habe, befinde ich mich jetzt in einem 12-wöchiger Block (bis Ostern) mit viel Grundlagen-Training. Jahreszeitlich bedingt wird dieses Grundlagen Training hauptsächlich über das Laufen abgedeckt, die Trainings-Wochenstunden halten sich somit, zumindest bis Mitte Februar, noch im einstelligen Bereich.

3:1 oder 2:1
Auch im Basisblock wird unterschieden zwischen den einzelnen Wochen. In früheren Jahren habe ich mich immer einem strikten 3-1 Rhythmus unterworfen: Drei Wochen Training mit steigender Belastung, eine Woche Ruhe. Allerdings ist mir das sehr schwer gefallen und ich bin gerade im Februar und März durch Infektionen und Erkältungen zurückgeworfen worden. Somit habe ich mich für die laufenden Vorbereitung für eine Mischung aus 2-1 und 3-1 Rhythmus entschieden mit der Möglichkeit, bei entsprechenden „Körpersignalen“ entsprechend zu reagieren. In den Makrozyklen spielen die Ostertage und das nun gebucht Trainingslager auf Mallorca eine entscheidende Rolle bei der Einteilung.

2. Seite: Wie sieht Peters Lauftraining aus
3. Seite: Mehr zu seinem Rad-, Schwimmtraining und den richtigen Pulsbereichen


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