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Profilender am 2. Weihnachtsfeiertag: Stefan Schmid – „Will wieder ganz oben stehen!“

26. Dezember 2016 von Christine Waitz

Stefan Schmid, freiEin dritter Platz beim Ironman Nizza in diesem Jahr war Stefan Schmids Höhepunkt. Bei seinem zweiten Profistart auf Hawaii erwischte er dann einen schweren Tag. Vielleicht eben deshalb meint er: „Mein großes Ziel für 2017 ist, wieder bei einem Ironman ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen.“


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Hallo Stefan,
so kurz vor Weihnachten werden Lichterketten ausgepackt, Sternchen aufgehängt, die Wohnung geschmückt. Hat man als Profisportler, der stets unterwegs ist, überhaupt Zeit für Weihnachtsdekoration? Wie sieht es bei dir aus?

Dafür habe ich keine Zeit. Und hätte ich die Zeit, würde das wahrscheinlich auch nichts ändern, da ich nicht gerade der „Dekorations-Typ“ bin.

Das Training ist mittlerweile wieder in vollem Gange. Wie vereinbarst du Familienfeiern und Trainingsplan? Welchen Tipp würdest du Hobby-Sportlern mit in die Adventszeit geben?

Da ich Profi bin und außer Training wenig andere Sachen machen muss, kann ich mir das gut einteilen.
Meistens kommt vor der Weihnachtswoche ein umfangreicher Trainingsblock.
Über die Feiertage folgt dann eine Entlastungswoche bevor es Anfang Januar ins Skilanglauf Trainingslager geht.

Die „Entlastungswoche“ ist auch mein Tip für Agegrouper. Oder eben Plan B. Kurz und hart.

Plätzchen und Punsch, Weihnachtsgans und Stollen. Was ist dein Lieblings Weihnachts-Schmaus – oder kommt dir keine der kleinen Sünden auf den Teller?

Ich liebe guten Kaffee, und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Was die „Sünden“ angeht hält es sich bei mir eher in Grenzen. Das war vor ein paar Jahren allerdings noch anders. Wenn man sich sehr gesund und bewusst ernährt, verspürt man irgendwann keine richtige Lust mehr um zu sündigen. Hin und wieder gibt es aber auch bei mir ein paar Plätzchen.

Mit Weihnachten verbindet wohl jeder eine ganz bestimmte Geschichte. Ein Geschenk, das man niemals vergisst, eine ganz besondere Bescherung oder eine erinnerungswürdige Weihnachts-Panne. Was ist dein besonderstes Weihnachts-Erlebnis?

Da fällt mir jetzt auf Anhieb nichts ein! Als Kind war Weihnachten für mich immer etwas besonderes.

Weihnachten und Neujahr sind auch die Zeit für Rückblicke und Ausblicke. Wie fällt dein Fazit für 2016 aus und was erhoffst du dir vom neuen Jahr?

2016 war ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Für das neue Jahr wünsche ich mir, dass ich gesund und verletzungsfrei bleibe. Dann sollte ich auch wieder konstant gute Leistungen zeigen können.
Mein großes Ziel für 2017 ist, wieder bei einem Ironman ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen.

Weihnachtliches Quick’n’dirty:

Plätzchen oder PowerBar? – Forever Fast Break Bar.
Tanne oder Trainingslager? – Erst Tanne, dann Trainingslager.
Christkind oder Weihnachtsmann? – Christkind.
Gans oder Würstchen mit Kartoffelsalat? – Weder noch.
Gekaufte oder selbstgemachte Geschenke? – Gekauft.
Deine Lieblings-Plätzchensorte… – Vanillekipferl.
Dein Weihnachts-Trainings-Special… – Drei Stunden Skilanglauf. Davon zwei skating und eine klassisch.

Zur Website von Stefan Schmid.

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Fotos: Stefan Schmid

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