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Produkttest: Oakley EVZero Path – Rahmenlos glücklich

30. September 2016 von Christine Waitz

Christine Waitz,   freiDu steigst vom Zeitfahrrad und hast wieder einmal muskuläre Probleme. „Wenn ich nur wüsste, woher die kommen!,“ fragst du dich. Schließlich ist dein Rad perfekt auf dich eingestellt. Schonmal an die Sonnenbrille gedacht? Wir durften mit der Oakley EVZero Path eine Sonnenbrille testen, mit der solche Probleme der Vergangenheit angehören.


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Läppische 22 Gramm wiegt die neue Oakley EVZero Path mit Prizm Road und ist damit ein echtes Fliegengewicht. Wirklich verwunderlich ist das Gewicht jedoch nicht. Schließlich besteht sie lediglich aus dem breiten Brillenglas, dem Nasensteg und zwei Bügeln. Was fehlt – und gerade für Zeitfahrer dürfte das das entscheidende Kriterium sein – ist ein Brillenrahmen.

Christine Waitz, frei

Zeitsprung: Irland im August. Beim Race Around Ireland wird die Brille dem Extremtest unterzogen. 2.200 Kilometer rund um Irland. Trägt man eine Sonnenbrille den halben Tag, lernt man eines zu schätzen: Ein geringes Gewicht und einen angenehmen Sitz. In dieser Hinsicht überzeugt die Oakley auf jeden Fall. Man merkt kaum, dass man sie auf hat. Der Nasensteg ist weich und drückt nicht. Die Bügel geben der in der Hand durchaus fragil wirkenden Konstruktion am Kopf guten Halt und liegen angenehm an. Das geringe Gewicht macht das „Rundumpaket“ perfekt.

Der entscheidende Pluspunkt: Der fehlende Rahmen

Apropos Rundumpaket – das Glas zieht sich weit um die Augenpartie herum. Noch ein Grund, warum man gerne einmal vergisst, dass man eine Brille auf hat. Das Sichtfeld ist absolut unbeeinträchtigt. Nicht nur zu den Seiten, sondern – und das ist das Entscheidende – auch nach oben.

Christine Waitz, freiAm zweiten Tag des Tests treten Nackenprobleme auf. Die erste Frage des hinzugezogenen Physiotherapeuten: Wie sieht die Brille aus?
Denn ein Rahmen führt zwangsläufig dazu, dass man in der Zeitfahrposition den Kopf etwas höher heben muss als eigentlich nötig wäre. Die Folge können eben Nackenprobleme sein, oder auch Schwierigkeiten, die aufgrund einer überlasteten Nackenmuskulatur an anderer Stelle auftreten. In diesem Fall war die Brille auf jeden Fall nicht verantwortlich. Wie sieht das bei dir aus?

Gute Sicht auch bei wenig Licht

Neben dem weiten und unverzerrten Sichtfeld erweist sich auch die Tönung der Gläser als perfekt für das Rennradfahren geeignet. Schnelle Lichtwechsel – kein Problem. Fahren im Dämmerlicht – auch kein Problem! Die Prizm Road Tönung bietet perfekte Kontraste in allen Lichtverhältnissen. Gestochen scharfe Bilder – bei strahlendem Sonnenschein ist das für eine gute Brille selbstverständlich. Nicht aber bei sich ändernden Lichtbedingungen.  So kann man die Brille beispielsweise auch dann fahren, wenn es schon relativ dunkel ist. Angenehm für die Augen, die auch dann noch vor dem Fahrwind und vor Insekten geschützt sind.

Christine Waitz, frei

Dahinter steckt eben das spezielle Prizm Road Glas. Laut Hersteller hebt das Glas, das von vorne gelb-rot-violett schimmert, besonders solche Farbbereiche hervor, die beim Fahren auf der Straße besonders relevant erscheinen. Zum Beispiel Veränderungen im Straßenbelag und Schlaglöcher – in Irland eine durchaus wichtige Funktion. Ebenso filtert die Prizm Road Störende Lichtreflexe heraus. Alles in allem also ein toller Partner für schnelle Fahrten.

Außer vielleicht dann, wenn man mit Navigationssystem unterwegs ist. Was an anderer Stelle (dem Blick nach vorne) Gold wert ist, wird hier zum kleinen Stolperstein. Denn beim Blick auf das Display ist Schluss mit Kontrast und gutem Sehen. Denn hier filtern die Gläser leider zuverlässig das Lichtspektrum des Navi-Displays heraus. Das jedoch, das einzige Manko…

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Die Daten

Oakley EVZero Path mit Prizm Road
Farbe: Matte White
Gewicht: 22 Gramm

Rahmenformen: Standard oder Asien Fit
Glasformen: Path oder Range
weitere Farben: PlanetX (Red Iridium), Silver (Saphire Iridium), Matte Black (Prizm Daily Polarized)

Preis: 159,00 Euro

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Fotos: triathlon.de

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