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Praktische Hilfe für die dunkle Jahreszeit: Stirnlampen

25. Dezember 2012 von Christoph Steurenthaler

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Petzl Myo RXP (79,95€)

Die Myo RXP wiegt inklusive Batterien 172 Gramm. Sie bietet eine Power-LED für fokussiertes Fernlicht bis 77 Meter. Eine Weitwinkellinse verbreitert den Lichtkegel für die Ausleuchtung im Nahbereich. Drei verschieden starke Leuchtstufen und eine Blinkfunktion im SOS-Takt stehen zur Auswahl. Außerdem kann für jede der drei Leuchtstufen die Leuchtkraft programmiert werden, um eine konstante Leuchtleistung über einen bestimmten Zeitraum zu gewährleisten. So hat man z.B. bei Leuchtstufe acht von zehn die Möglichkeit, mit der Helligkeit von 71 Lumen eine Stunde lang durch den Wald zu rennen. Auf Stufe eins hätte man mit acht Lumen dreiundzwanzig Stunden Zeit konstant starkes Licht. Im Boost-Modus kann man die Umgebung kurzzeitig mit 160 Lumen erhellen. Ein Lämpchen zeigt grün, orange oder rot leuchtend den Ladezustand der Batterien an. 95 Stunden hält die Batterie bei geringster Leuchtstufe.

Testurteil

Im Test trug sich die Myo RXP sehr angenehm und störte nicht beim Laufen. Das Licht war sehr hell und machte auch einen Waldlauf im dunklen problemlos möglich. Die Batterien sind im Lieferumfang enthalten und auch die beiliegende Anleitung ist verständlich formuliert. Einziger Minuspunkt im Test waren die kleinen Bedienungsknöpfchen, die mit Handschuhen nur schwer zu drücken waren.

Petzl Tikka XP CORE (99,95€)

Die Tikka XP ist eine kleinere, kompaktere Stirnlampe von Petzl. Inklusive Batterien wiegt sie 90 Gramm. Ausgestattet ist sie mit einer Power-LED für eine maximale Ausleuchtung bis 68 Meter und einer roten LED. Drei Leuchtstufen mit weißem Licht und zwei Stufen mit rotem Licht stehen zur Auswahl. Mit einer aufschiebbaren Weitwinkellinse kann man von fokussiertem Fernlicht auf Streulicht für den Nahbereich wechseln. Die weiße LED erzeugt maximal 60 Lumen Helligkeit. Bei geringster Leuchtkraft leuchtet die LED bis zu 190 Stunden. Ein Signallämpchen leuchtet sobald die Batterien halb entladen sind. Außerdem ist in die Kopfhalterung eine Signalpfeife integriert. Petzl bietet zusätzliche Adapter zur Befestigung der Lampe an der Kleidung oder einem Helm an.

Testurteil

Core Akku

Im Test hatten wir das Model mit dem aufladbaren Core-Akku. Dieser bietet vor allem bei regelmäßigem oder intensivem Gebrauch eine prima Alternative zu Standardbatterien. Ausgestattet mit einem USB-Anschluss kann der Akku an einer Netzsteckdose, im Auto, am Computer usw. aufgeladen werden. Durch das geringe Gewicht war die Lampe über einer Mütze getragen kaum zu spüren. Allerdings ist die Leuchtkraft der Tikka XP Core nicht mit der MYO RXP vergleichbar. Für Waldläufe bei Dunkelheit, unbekannte Wurzelwege und andere schlecht ausgeleuchtete Trailpfade ist sie eher ungeeignet. Parkanlagen wie der Englische Garten in München und Läufe bei Dämmerung im Großstadtdschungel sind besser geeignetes Terrain. Positiv war auch die problemlose Bedienung mit Handschuhen.

Petzl bietet außerdem die OS by Petzl-Software an, die die Programmierung der Stirnlampen entsprechend dem Bedarf des Anwenders oder der ausgeübten Aktivität ermöglicht. Im regulierten Modus bleibt die Leuchtkraft während des Gebrauchs konstant und fällt anschließend stark ab. Im nicht regulierten Modus nimmt die Leuchtkraft allmählich ab, um eine längere Leuchtdauer zu gewährleisten.

Petzl Homepage.

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