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Pflanzliche Wirkstoffe gegen Muskelkater und Zerrungen

27. August 2011 von Meike Maurer

Wer kennt das nicht: Endlich hat man einmal richtig effektiv trainiert und die Muskeln ausgiebig beansprucht, da spürt man nach ein paar Stunden jede Bewegung und der Körper macht sich schmerzhaft bemerkbar. Grund dafür sind feinste Risse in den Muskeln, die durch die Überbeanspruchung oder durch falsche Bewegungen entstehen. Auch vor gut trainierten Sportlern macht ein Muskelkater nicht halt.


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Beim Triathlon werden viele verschiedene Muskelgruppen beansprucht und nicht jede der Disziplinen beherrscht ein Triathlet gleich gut. So ist ein Muskelkater vor allem nach der Höchstleistung bei einem Wettkampf auch für einen Profi nicht ausgeschlossen.

Sportcremes bei Muskelkater und Zerrungen?

Verletzungen bedürfen der Behandlung und auch die feinen Risse, die den Muskelkater verursachen, heilen schneller, wenn sie richtig versorgt werden. Zahlreiche Sportgels und Cremes werden im Handel und in der Apotheke angeboten und versprechen schnelle Besserung. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe verrät meist, dass die Chemieküche hier die Regie führt. Dabei werden gerade Zerrungen und leichte Verletzungen schon seit Jahrhunderten äußerst erfolgreich mit ganz natürlichen pflanzlichen Wirkstoffen behandelt.

Arnika und Beinwell als pflanzliche Alternative

In Sporttaschen sind vor allem zwei Salben häufig anzutreffen: Beinwell- oder Arnikacremen. Beide bewirken eine schnelle Regeneration des Gewebes nach Prellungen, Zerrungen oder Verletzungen. Sie helfen nicht nur bei akuten Beschwerden schmerzlindernd und abschwellend, sondern können bei rechtzeitigem Auftragen sogar dafür sorgen, dass sich ein entstehender Muskelkater in Grenzen hält. Das Gewebe wird durch das enthaltene Allantoin gut durchblutet und die Wundheilung durch enthaltene Gerbstoffe beschleunigt. Beinwell enthält außerdem Cholin, das austretende Gewebeflüssigkeit minimiert. Doch man muss nicht auf fertige Salben zurückgreifen, um die pflanzliche Kraft zu nutzen: Aus getrockneten Arnikablüten kann z.B. durch Aufkochen in Wasser leicht eine Lösung gewonnen werden, die für Umschläge Verwendung findet.

Fichtennadeltinktur selbst herstellen

Auch die ätherischen Öle von Fichtennadeln haben durchblutungsfördernde Eigenschaften und können daher bei Sportverletzungen und Muskelkater hilfreich und wohltuend sein. Badezusatz oder eine Tinktur zum Einreiben der schmerzenden Körperstellen kann man im Fachhandel beziehen, lässt sich aber auch leicht selbst herstellen. Für einen Badezusatz kocht man einen Viertel Liter Wasser mit ungefähr einem Teelöffel Fichtennadeln auf und lässt es zehn Minuten köcheln, bevor man die Nadeln abseiht und den erhaltenen wohlduftenden Sud dem Badewasser zufügt. Um eine Tinktur zum Einreiben zu erhalten, die einige Monate haltbar ist, übergießt man in einem Glas frische Fichtennadeln mit hochprozentigem Alkohol (z.B. Doppelkorn) und lässt es für zwei bis drei Wochen verschlossen an einem sonnigen Platz stehen. Nach dem Abseihen der Nadeln und Umfüllen in eine kleine Flasche sollte die Tinktur dunkel und kühl aufbewahrt werden.

Gastbeitrag der Redaktion von www.docjones.de – Alles zu pflanzlichen Heilmitteln und natürlicher Gesundheit.

Foto: Fotolia

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