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Es nervt…….

Schön langsam kann ich den Winter und das schlechte, kalte Wetter nicht mehr sehen. Ich bin bis dato noch nicht einen Kilometer mit dem Rad gefahren, und wir haben es schon fast Mitte März. Ich habe immer das Gefühl, dass mir die Zeit davon läuft.

Tatsächlich bin ich schon so Irre, dass ich nach einem zehn Kilometer Lauf am Morgen ab mittag ein schlechtes Gewissen bekomme, nichts gemacht zu haben. Mir fehlen einfach die längeren Einheiten. Nur wer hat schon Lust bei drei Grad zwei oder drei Stunden gegen eine Wand im Fitnessstudio zu starren, und ewig den Schweiss im Gesicht zu haben? Echtes Radfahren ist einfach was Anderes. Auch kenne ich jede Kachel im  Schwimmbad.. Immer das Selbe. Ich brauch den See :-)

The bright side…

Aber um nicht nur zu jammern…. Ich habe seit dem letzten Blog, satte drei Kilogramm abgenommen, sodass ich seit Beginn des Vorhabens „leichter Peter“ 11,5 Kilogramm verloren habe. Laut Messung habe ich jedoch in den letzten sieben Wochen auch 500 Gramm Muskelmasse abgebaut, was mir natürlich nicht so schmeckt.
Apropos schmeckt: Ich esse immer noch keine Kohlenhydrate, und fühle mich echt sehr sehr gut. Die Kraft ist da, zumindest auf die kurzen Distanzen. Ich kann jeden nur empfehlen, es einmal zu versuchen, sich rein aus Fett und Eiweiss zu ernähren. Der Hunger lässt automatisch nach ein paar Tagen nach, und man ist voller Energie.

Christine Waitz, frei

Ich könnte mir zwar eine kleine Hühnerfarm halten, da ich jeden Tag sicher fünf Eier esse. Kühe wären da auch nicht schlecht. Denn welche Mengen Quark ich vom Supermarkt nach Hause trage ist sicher nicht normal. Und wer Fleisch und Wurst mag, für den ist die Form der Ernährung eine wahre Pracht. Am Morgen zum Frühstück schon ein Hirschgulasch :-)))) da lacht mein Paleomagen :-)

Aber nun zum Training

Eigentlich kann ich gar nichts neues Berichten. Zwei Mal die Woche Schwimmen, wo ich mich sicher verbessert habe. Im  Moment schwimme ich die 100 Meter Sprints unter 1:30 und dabei geht es mir ganz gut. Ich stelle jedoch immer wieder fest, dass ich mit 1:35 tiefenentspannt bin, und bei 1:25 völlig zerstört. Somit stelle ich mir immer wieder die Frage, ob es sich lohnt noch mehr im Schwimmen zu trainieren? Wegen sechs Minuten? Ich glaube, ich mache so weiter wie bisher, und gehe einfach weiter zweimal die Woche ins Schwimmbad. Aber sobald es wärmer wird, werde ich nur noch im See schwimmen. Und das muss reichen.

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich beim Schwimmen ein kleiner Betrüger bin ??? Ich schwimme nämlich nur mit Pullbuoy:-( Da die Wahrscheinlichkeit auf ein Neoverbot gegen Null ist, gehe ich da sicher kein Risiko ein, sage ich mir. Somit passe ich mich auch im Schwimmbecken schon dem Luftmatratzenfeeling wie mit Neo an. :-)

Fast wie fliegen

In Sachen Laufen, treibt es mir das Grinsen ins Gesicht, weil für mich das Laufen mit 86 Kilogramm sooo geil ist. Da werden echte Läufer nur leise Lächeln. Aber für jemanden, der immer knapp Dreistellig unterwegs war, der glaubt mit 86 Kilogramm zu fliegen. Es ist so ein Unterschied… unglaublich.

Letztens habe ich mir Fliesenkleber im Baumarkt gekauft. Der Sack, den ich an die Kasse ohne Einkaufswagen getragen habe, hatte zehn Kilogramm. Das ist im ersten Moment nicht so schwer. Aber nach ein paar Minuten mit dem Ding unter dem Arm, wird einem schnell klar das zehn Kilogramm schon mächtig sind.
Umso mehr freue ich mich auf das Radfahren als neues Federgewicht. Habe ich Federgewicht geschrieben??? :-) Jetzt nur nicht durchdrehen! Nur, weil ich so viel wiege, wie die meisten Triathleten, wenn sie nicht im Training sind. Aber ich freue mich halt so :-)

Nun muss ich noch kurz das Thema vom Anfang des Blogs aufnehmen. 

Peter WaldasIch konnte doch noch zweimal in der Woche Zwölf draußen Radfahren. Wie geil… Endlich geht es los. Ich versuche mit viel Trittfrequenz zu fahren. Bei mir um’s Eck ist die Schäftlarnschaukel… Berg runter… drüben rauf…. und wieder runter und wieder rauf… Man bleibt immer in der Gegend, und macht trotzdem Höhenmeter. Wenn ich dann nach einer kurzen Zeit 500 Höhenmeter gemacht habe, bekomme ich ein wenig Angst: Wie soll ich in vier Monaten nur die gesamten 5.500 Höhenmeter packen? Auch merke ich, wie die Kälte mir die Kraft raubt. Bei zehn Grad Radfahren kostet schon viel Energie, im Gegensatz zu 20 oder 25 Grad.

Auch bin ich in der KW 11 in Garmisch den  Berg an der Skipiste hochgelaufen. Mehr gegangen, wie gelaufen, aber immerhin 1.300 Höhenmeter. Da bekommt man ein Gefühl, was mich beim Marathon beim Norseman erwartet. Hat viel Spass gemacht, und war mal was Anderes. Vor allen Dingen war es mit Sonne… :-))

Nun höre ich auch schon auf, den Blog zu befüllen, und gehe F L E I S C H  kaufen :-))

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Fotos: Peter Waldas, triathlon.de

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