Oberurseler Altstadtduathlon 2010: Sebastian Kienle – Immer schneller
Bei den Deutschen Meisterschaften im Duathlon am 1. Mai in Oberursel trifft Sebastian Kienle auf starke Konkurrenz. Über sein letztes Rennen in Wallisellen und seine Ziel beim OberuselerAltstadtduathlon und wie er sich dafür stärkt verrät er in diesem Interview.

Am Frühstückstisch mit Sebastian Kienle. Guten Morgen lieber Sebastian. Wie hast Du denn geschlafen?
Mittelmässig gut. Wahrscheinlich weil ich so aufgeregt war, daß Du heute morgen kommst und ich mich schon so gefreut hab (lacht). Näää, wahrscheinlich liegt es einfach daran, daß ich gestern schon mal die nächste Runde eingeläutet habe, was Trainingsintensität und Umfang angeht. Es war der härteste Tag der Woche und da schlaf ich dann immer mal ein bisschen schlechter.
Letzte Woche war das Rennen in Wallisellen. Wie erging es Dir?
Mmmmmh, ja, ich würde mal sagen, so mittelmäßig. Wir waren gerade mal eine Woche aus dem Trainingslager zurück und da war ich noch nicht so 100 %. Mir fehlte ein bisschen die Agressivität. Die Distanz war auch sehr sehr kurz, mit 600 m Schwimmen, 16 km Rad fahren und 4 km Laufen. Wenn man da eine Sekunde zögert und überlegt, tut das jetzt ein bißchen weh, hat man da schon verloren. So habe ich dann den Anschluß beim Schwimmen verloren und bin ganz alleine hinter der Gruppe hergefahren beim Radfahren. Eigentlich eine gewöhnte Situation könnte man sagen.
Leider hab ich es dann nicht ganz geschafft, sondern erst ganz zum Schluß in der Wechselzone war ich an der ersten Gruppe dran und dann war natürlich klar, daß beim Laufen nicht mehr allzu viel gehen würde. Aber ich denke, gerade solche Rennen muß ich auch mit einbauen. Durch das vermehrt längere Training geht mir sonst die Spritzigkeit und die Härte verloren und die möchte ich auf gar keinen Fall verlieren und genau deshalb werde ich immer mal wieder so kurze, harte Rennen mit einstreuen.









