Du bist hier: Startseite » Newsarchiv

Clearwater (Florida, USA) –Einen echten Paukenschlag lieferte Michael Raelert zum Saisonende ab, indem er den Ironman 70.3-Weltmeistertitel in Clearwater, Florida in Streckenrekordzeit von 3:34:04 Stunden gewann. Der jüngere Bruder von Andreas Raelert überflügelte damit erstmalig bei einem herausragendem Triathlon die Erfolge seines Trainers, der den Vize-Titel im Vorjahr und Platz 3 bei den Ironman Weltmeisterschaften auf Hawaii in diesem Jahr erzielte. Bei den Frauen sicherte sich Julie Dibens (GBR) ebenfalls mit Streckenrekord den Titel.

Laufrakte
Ausschlaggebend für den Sieg des 29-Jährigen Bundesligisten, der sich beim Ironman 70.3 Germany im hessischen Wiesbaden erstmalig in diesem Jahr an das Format über 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21 km Laufen gewagt hatte war eine exzellente Laufzeit von lediglich 1:09:06 Stunden. Der Drager löste sich mit diesem Parforcelauf aus einer großen Gruppe mit zahlreichen Favoriten und verwies mit seiner Siegerzeit von 3:34:04 Stunden den Italiener Daniel Fontana (3:36:44) und Top-Favorit Matthew Reed aus den USA (3:37:50) auf die weiteren Podienplätze. Michael Raelert, von seinem älteren Bruder betreut, überflügelte mit dem Sieg seine eigenen Erwartungen und sorgte nach dem Erfolg über die olympische Distanz am Schliersee (2008) für einen neuerlichen Überraschungscoup. Der neuseeländische Titelverteidiger Terenzo Bozzone erreichte nur den 31. Platz. Im scheint der wenige Wochen zuvor stattgefundene Ironman Hawaii Triathlon noch immer in den Knochen zu stecken. Dem Rennen selbst war eine kurzfristige Streckenverlegung für die Auftaktdisziplin vorausgegangen, weil ein stürmischer Golf von Mexiko zu gefährlich für eine Austragung schien.

Top 5 als Ziel
Teammanager Rainer Jung (EJOT Team TV Buschhütten) übermittelte erste Reaktionen des neuen Weltmeisters unmittelbar nach dem Zieleinlauf: "Ich bin mehr als glücklich. Meine Vorbereitung lief gut und ich hatte mit einen Platz unter den besten Zehn erwartet. Es war so ein starkes Feld und ich hatte es überhaupt nicht erwartet hier Weltmeister zu werden. Mein Bruder und Trainer Andreas meinte, ich könnte gewinnen, aber ich selber hätte mir mit einem perfektem Rennen einen Platz in den besten Fünf erwartet. Ich bin überglücklich und grüße alle meine Freunde und Alle die an mich geglaubt haben. Ich freue mich am kommenden Samstag in Buschhütten mit meinem Team eine tolle Saison ausgiebig feiern zu können"

Neuer Streckenrekord für Julie Dibens
Auch in der Konkurrenz der Frauen blieben die Uhren bei neuen Bestmarken stehen. Nach nur 3:59:33 Stunden gewann die Britin Julie Dibens durch eine Flucht auf dem Rad. Das restliche Podium vervollständigten mit Mary Beth Ellis aus den USA(4:03:49) und der Kanadierin Magali Tisseyre (4:05:27) zwei Athletinnen aus Nordamerika.
(kb)

Links
Ergebnisse und Diskussion im Forum auf 3athlon.info

Newsticker

Triathlon persönlich

Anzeigen

Triathlon Suche

 
Fragen oder Anregungen? Stellt Eure Fragen hier »  

Triathlon aktuell

Triathlon beliebt

Triathlon multimedial

Triathlon Fotostrecken

zen-logo Polar Look Kéo Power Normann Stadler hilft bei der Münchner Tafel Berlinman 2010 Inferno Triathlon 2010