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Monterrey (Mex) - Tag fünf ist fast geschafft und so langsam wird es hier um Einiges ruhiger. Viele Teilnehmer gehen jetzt quasi nur noch die Laufrunden ab, sodass sie pro Runde schon an die 18-20 Minuten für knappe zwei Kilometer brauchen.

Wahrscheinlich kommen diese sogar hinter Marcel Heinig ins Ziel (vorausgesetzt er hält sich weiterhin so gut). Die Abende und Nächte werden hier auch immer ruhiger. Heute war es wieder sonnig, um die 28 bis 30 Grad.

Marcel Heinig: „Ich habe noch sechs Kilometer zu laufen und werde zur gleichen Zeit wie gestern das Ziel erreichen. Ich bin jetzt allein auf der Strecke.

Gestern war der absolute Nullpunkt. Nachdem ich mich aber entschlossen hatte, es erst einmal bei fünf Tagen zu belassen, ist eine Riesenlast von mir gefallen. Ich war wie befreit. Das führte dazu, dass der heutige Tag wirklich Spaß gemacht hat.

Das gute Gefühl rührt aber auch vom Radfahren. Ich habe nämlich seit heute meine Satteldecke benutzt. Das Sitzfleisch ist nach dem Schwimmen dermaßen aufgeweicht, dass die ständige Reibung auf dem Sattel die Haut auflöst. Aber da muss man durch. Gesundheitlich geht es mir trotzdem gut. Bestes Zeichen dafür ist der regelmäßige Gang zur Toilette.

In der letzten Nacht bin ich das erste Mal in den Tiefschlaf gekommen, was mir unglaublich viel Kraft für den heutigen Tag gegeben hat. Wenn das heute wieder so klappt, bin ich für morgen optimistisch. Das große Ziel ist jetzt erst mal die Halbzeit. Das wäre zweifelsohne auch ein großes Ziel und eine Riesenfreude.“

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