Monterrey (Mex) - Am gestrigen Montag um 9:00 Uhr mexikanischer Zeit hat der Cottbuser Ultratriathlet Marcel Heinig seinen Weltrekordversuch gestartet. Heinig versucht an zehn aufeinander folgenden Tagen, eine Distanz von 50 Ironmans zu bewältigen. Konkret heißt das, dass Heinig täglich 7,5 Kilometer schwimmen, 200 Kilometer auf dem Rad fahren, und 50 Kilometer laufen will.
Heinig, der am gleichen Ort im vergangenen Jahr Weltmeister beim zehnfachen Ultratriathlon geworden ist, findet im mexikanischen Monterrey eine gute Infrastruktur vor. So ist zum Beispiel die Radstrecke komplett neu asphaltiert oder sind die hygienischen Bedingungen verbessert worden. Ein Manko ist das Schwimmbecken, welches erstens mit 25 Grad warmen Wasser gefüllt ist, außerdem muss Heinig seinen Plan, täglich 150 Bahnen zu schwimmen, ändern. Wegen Platzmangels muss er nun statt 150 Bahnen längs, 300 Bahnen á 25 Meter quer absolvieren. Heinig hat momentan die Wasserstrecke hinter sich und befindet sich nach aktuellem Kenntnisstand jetzt auf der Radstrecke. 2,5 Stunden benötigte er am ersten Tag für die 300 Bahnen.
Heinigs Eindrücke vor dem Rennen waren durchweg positiv: "Die Erinnerungen an das letzte Jahr, wo ich Weltmeister wurde, kommen hoch. Ich habe viele alte Bekannte wiedergetroffen. Alle sind gut drauf und freuen sich auf den Wettkampf. Das liegt wohl in erster Linie daran, dass die Strecke und nicht der andere Sportler der Konkurrent sein wird. Die Athleten untereinander sind Freunde, und das ist sehr selten geworden im Sport. Ich denke, dass ist doch ziemlich einzigartig. Es ist jetzt der letzte Abend vor dem Wettkampf, ich bin sehr aufgeregt. Aber das macht ja gerade den Reiz aus."
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