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Tampa (Florida, USA) - Die World Triathlon Corporation (WTC) hat als Eigentümer und Veranstalter der beiden Triathlon-Weltserien im IRONMAN und IRONMAN 70.3 die Einführung eines sogenannten Antidoping "Registered Test Pools" (RTP) angekündigt. Schon vom September und Oktober 2009 an sollen Elite-Altersklassenathleten und Profis während Wettkämpfen und auch im Training kontrolliert werden. Die Gruppe von besonders leistungsstarken Triathleten, d.h. für die WM auf Hawaii oder Clearwater soll zusätzlich einem engmaschigeren RTP zugeführt werden und weiteren zufallsbedingten Tests unterliegen.

"Ironman hat seit 1990 Tests durchgeführt, dies ist die letzte Initiative, um die Integrität des Testprogramms zu pflegen und den Triathlon frei  von Dopingdrogen zu halten" erklärte Ben Fertic, CEO der World Triathlon Corporation.

Die WTC zeichnete und akzeptierte den Code der World Anti-Doping Agency (WADA) im Juni 2005 und ist in das Meldesystem ADAMS (Anti-Doping Administration and Management System) eingebunden. Das System pflegt den Renn- und Trainingskalender der registrierten Athleten und die sogenannten "Whereabouts", als Meldesystem. Die WADA und andere Nationale Antidoping Agenturen gelten als unabhängige Anlaufstelle, um unabhängig die Tests zu koordinieren. Die lokale Umsetzung obliegt im Tagesgeschäft dem ANADO-ADS (Association of National Anti-Doping Organizations – Anti-Doping Service) als Verbund der Nationalen Anti-Doping Agenturen, die sich gegenseitig zu Amtshilfe verpflichtet sind. Casey Wade, Executive Director der ANADO begrüßt die Bestrebungen der WTC: "Die Aufstellung dieses Programms zeigt deutlich die ernsthafte Verpflichtung für einen sauberen Sport und Doping aus der sportlichen Arena des Ironman zu halten."

Die WTC folgt mit der Erweiterung des Anti-Doping Programms der Initiative "Eiserne Transparenz" der europäischen Rennen unter Federführung der Events in Frankfurt und Wiesbaden. In der Vergangenheit beinhalteten nicht alle IRONMAN Events Wettkampfkontrollen, dies war auch manchen geographisch unzugänglichen Regionen geschuldet. Trainingskontrollen werden, wie in anderen Sportarten auch, besonders an manchen exotischen Orten eine besondere Herausforderung für die NADAs darstellen. Ebenso wie an so manchen Altersklassenathleten, der sich in das Online-Meldesystem ADAMS rasch einarbeiten muss und auch ein Auge auf die WADA-Liste der verbotenen Mittel und Methoden werfen sollte. Die Agegrouper sollten auch die Sanktionierung bei "Missed Tests", also verpassten Trainingskontrollen und das Ausstellen von TUEs (Therapeutic Use Exemption ; d.h. medizinische Ausnahmegenehmigungen) verinnerlichen.
(kb)

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