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West Des Moines (Iowa, USA) - Simon Whitfield (CAN) hat den HyVee ITU Elite Cup Triathlon und 200.00 USD Preisgeld in 1:49:43 Stunden gewonnen. Er setzte sich damit im packendsten Zielsprint in der Geschichte des Kurztriathlons gegen Brad Kahlefeldt (AUS), Jan Frodeno (GER) und Kris Gemmel (NZL) im Fotofinish-Zielsprint durch.

Das Schwimmen über 1.500 Meter gestaltete die ersten anderthalb Runden eine Gruppe von etwa 12 Triathleten unter der Führung von Andrew McCartney (CAN), Hunter Kemper (USA) und Courtney Atkinson (AUS), sowie Javier Gomez (ESP). McCartney nahm die Prämie von 5.000 USD als Motivationshilfe auf den Weg in die T1 gleich mit, um sich dann weiter nach hinten zu verabschieden.

Die folgenden 8 Radrunden, die keine signifikanten Fluchtversuche sahen, wurden von einzelnen Sprints auf der Jagd nach jeweils 500 USD dotierten Rundenprämie aufgelockert. Olympiasieger Frodeno zeigte sich aggressiv und gut aufgelegt in der 1. Runde an der Spitze des Feldes und sicherte sich die erste von 3 Prämien.

Während sich zunächst 3 kleinere Gruppen zu einer großen ersten Gruppe vereinten, folgten 2 weitere im Laufe der insgesamt 40 Kilometer. Die besten Läufer machten es sich fast alle in der Nähe der Spitze bequem und behielten lange Zeit die Kontrolle und holten aktiv Ausreißer zurück:
In Runde 4 wagte der gebürtige Neuseeländer Matthew Reed (USA) einen Ausreißversuch mit Gemmel im Schlepptau. Später folgte Versuch 2 mit Stuart Hayes (GBR) im Nacken, bevor sich in den letzten 2 Runden die erste Gruppe in kleinere Einheiten auflöste, um dann doch geballt in die Wechselzone zu stürmen.

Darunter auch Tim Don (GBR) und Danylo Sapunov (UKR) als zweite Verfolgerguppe mit 17 Sekunden Rückstand auf das Spitzenduo aber wichtigen 26 Sekunden Vorsprung vor dem Feld, das Frodeno anführte.

Im abschließenden Lauf dominierten die schnellen Läufer, um Gemmel und Frodeno, Whitfield, Kahlefeldt, Jarrod Shoemaker (USA) und Javier Gomez (ESP): Platz und Sieg und Paycheck für Whitfield in einem hektischen 4+2 Zielsprint, bei dem Frodeno mit seinen langen Beinen kurz innehalten musste, um nicht zu stürzen. Der kanadische Olympiasieger von 2000 revanchiert sich damit für die Niederlage im Sprint bei den Olympischen Spiele von Beijing 2008, während Shoemaker und Gomez den kürzeren Atem der Sechsergruppe hatten.
(kb)

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