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Kraichgau – Sebastian Kienle (Tri-Team Heuchelberg) war bei der Challenge Kraichgau über die Mitteldistanz nicht zu schlagen. In 3:53:20 Stunden deklassierte er den Südafrikaner James Cunnama (4:02:17) und den Australier Aaron Farlow (4:04:15). Die höher gehandelten Mit-Favoriten auf den Sieg  Raynard Tissink (RSA) und Swen Sundberg (Team Abu Dhabi) folgten auf den Plätzen.

Kienle, zunächst mit Thomas Hellriegel aus dem Wasser gestiegen, legte auf dem Rad mit einem Paraderitt von über 41km/h Durchschnittsgeschwindigkeit den Grundstein zum Sieg. Über 8 min Vorsprung betrug sein Vorsprung nach dem Wechsel vom Rad. Hinter ihm formierten sich mit Farlow und Tissink und einer Gruppe um Hellriegel die Verfolger. Der 23-jöhrige Cunnama, vor Wochenfrist noch Vierter bei der Challenge France, setzte mit einem furiosen Lauf den Grundstein zur Aufholjagd. Ungefährdet war Kienles Zieleinlauf mit über 11 min Vorsprung.

Das mit Spannung erwartete Duell mit dem Australier Chris McCormack fand nicht statt. Der Ironman Hawaii Triathlon Weltmeister von 2007 wich auf die kürzere S-Distanz aus, nachdem er nach dem Schwimmen an der Spitze liegend einen Reifendefekt erlitt. Kurzentschlossen wurde ihm ein Start auf der S-Distanz ermöglicht, die er souverän für sich entscheiden konnte..

Fehlte bei den Männern die australische Würze gab es im Rennen der Frauen doppelten ozeanischen Nachschlag. Rebekah Keat (AUS) gewann in 4:32:58 Stunden deutlich vor der Dänin Lisbeth Kristiansen (4:40:40) und Merryn Johnston aus Neuseeland (4:41:25). Beste Deutsche wurde Celia Kuch vom TCEC Mainz.

Keat setzte ihre Siege bei der Challenge-Serie fort. Fast zeitgleich wechselte Keat mit Lisbeth Kristensen auf das Rad und konnte ihren Vorsprung kontinuierlich auf ebendiese auf über 4 Minuten ausbauen. Spannend wurde das Rennen als Lokalmatadorin Stefanie Rittershofer als zweite Frau zum Wechsel kam. Johnston konnte sich mit der zweitschnellsten Laufzeit den dritten Podiumsplatz sichern. 

Bereits zum Schwimmstart am Hardtsee Ubstadt-Weiher waren die Zuschauermassen begeistert. Die Stimmung der über 30.000 kannte keine Grenzen und so wurde Gochsheim, erstmals auf der Radstrecke eingebunden, zu einem der Zuschauermagneten. Rennleiter Björn Steinmetz dankte den Helfer für eine gelungene Premiere der Challenge Kraichgau. Er zeigt sich begeistert und sprach von einem fantastischen Rennen. „Bei diesem Traumwetter gelang ein Traumwettkampf.“
(kb mit Material von Timo Diefenbacher)

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