Vancouver (CAN) - Die International Triathlon Union (ITU) folgt der Sperre der Nationalen Österreichischen Anti-Doping Agentur gegen die World Cup Triathletin Lisa Hütthaler. Die Sperre über zwei Jahre beinhaltet auch die Streichung aller Wettkampfergebnis ab dem Datum des ersten Tests vom 22. März 2008 und die Rückforderung aller erzielten Preisgelder. Diese werden an die nachfolgend platzierten Athletinnen ausgeschüttet.
Hütthaler, der rekombinantes EPO nachgewiesen werden konnte wurde am 30. April 2008 zu einer Anhörung beim Österreichischen Triathlon Verbands geladen und vorläufig suspendiert, zwei Tage nachdem dieser informiert wurde. Hütthaler bestand auf Öffnung der B-Probe am 22. Mai 2008, die das vorherige Ergebnis bestätigte.
Eine zweite Anhörung in Wien am 28. Juli 2008 beschäftige sich unter anderem im Vorfeld mit der Zuständigkeit der Anti-Doping Agentur Österreichs. Letztlich übernahm die Instanz die Federführung und sperrte Hütthaler am 23. Oktober 2008 für zwei Jahre. Als Anfangstermin wurde der Tag der vorläufigen Sperre, der 30. April 2008 festgesetzt. Hütthaler sieht sich zudem als Sportsoldatin Sanktionen ihres Arbeitgebers und auch aus ihrem lokalen Umfeld (Verein) und Sponsoren ausgesetzt.
Hütthaler betrat die internationale Szene erstmalig 2004 bei der Weltmeisterschaft im Duathlon, zeigte sich im ITU Triathlon World Cup aber erst 2006. Vor ihrer deutlichen Leistungssteigerung im Jahr 2008 datierte ihr bestes Rennergebnis mit einem 20. Platz.
(Kai Baumgartner)

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