Dietzenbach - Das gemeinnützige Orphan Frühchen Team hat mit seinen zahlreichen Aktivitäten rund um die Ironman EM in Frankfurt am Main 8.000 Euro an Spenden eingenommen. Das Geld wird für ein Musiktherapiewochenende für Familien mit behinderten Kindern, verwendet.
Bei der diesjährigen Ironman EM war das Orphan Frühchen-Team fast überall: 20 Amateure und Profis bezwangen die 226 km Wettkampfstrecke, während ihre Anhänger 180 Liter Getränke für den guten Zweck verkauften und Athleten wie Fans mit Live-Rock anfeuerten. Frühchen-Vater und Ironman Robert Baust ließ die Kasse durch ein Wettangebot klingeln, Faris Al Sultan und Frank Vytrisal stellten Ausrüstungsgegenstände für eine Versteigerung zur Verfügung.
Insgesamt konnten so 8.000 Euro an Spenden eingenommen werden. Zur Scheckübergabe hatte nun die Schirmherrin des Frühchen-Teams, die Frankfurter Stadträtin für Soziales und Sport, Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, eingeladen.
„Wenn dieses herausragende Sportereignis mit einem sozialen Zweck verbunden wird, dann ist dies ein zusätzlicher Gewinn für alle Beteiligten. Hier zeigt sich einmal mehr, dass Soziales und Sport sich sehr gut ergänzen. Deshalb habe ich gerne die Schirmherrschaft übernommen“, so Stadträtin Frau Prof. Dr. Birkenfeld.
Die Initiatorin und 1. Vorsitzende des Orphan Frühchen-Team e.V., Dr. Barbara Donnerstag, übergab den Scheck an Silke Mader, 1. Vorsitzende des Bundesverbandes „Das frühgeborene Kind“ e.V..
Von der Spende werden Familien mit Kindern, die aufgrund der frühen Geburt behindert sind, bei einem Musiktherapiewochenende ganzheitlich gefördert. Je nach Bedürfnissen und Behinderung hilft das passive und aktive Erleben von Musik den ehemals Frühgeborenen, Spastiken zu lösen, mit Anderen Kontakt aufzunehmen, das mathematische Denken zu entwickeln und Glücksgefühle zu spüren. Gleichzeitig werden den Geschwisterkindern Freizeitaktivitäten angeboten. Sie erfahren, dass sich Andere – Betreuer wie Eltern – einmal nur um sie kümmern. Auch die Eltern erhalten ein Geschenk, das für sie zum sonst unerreichbaren Luxus geworden ist: Zeit zu zweit beim Candlelight-Dinner.
Silke Mader weiß, dass sich jeder Euro der großzügigen Spende lohnt: „Nach einem Musiktherapiewochenende fließen immer viele Tränen – vor Freude.“
(Iris Huth)
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