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Beijing (China) - Die große Überraschung blieb zwar aus, aber der 15. Platz von Christian Prochnow beim olympischen Triathlon-Rennen rundete die tolle Vorstellung der deutschen Herren um den neuen Olympiasieger Jan Frodeno eindrucksvoll ab.

„Ich bin sehr zufrieden, mit meiner Leistung unser tolles Mannschaftsergebnis mit dem Titel von Jan abrunden zu können“, war der für das Asics Team Witten startende Prochnow mit seinem Olympiadebüt einverstanden, „zumal eine solche Hitze eigentlich nicht meine Bedingungen sind.“

Von Beginn an präsentierte er sich dabei hellwach und voll konzentriert, um beim Schwimmen nicht den Anschluss an die erste Gruppe zu verlieren. Nach 18:23 Minuten kam der Starter des Asics Team Witten aus dem Stausee im Ming-Tomb-Reservoir und reihte sich in die rund 40 Athleten große Führungsgruppe auf dem Rad ein. Während der sechs Runden, die die Triathleten absolvieren mussten, hielt sich „Paule“, wie alle den gebürtigen Potsdamer nennen, genau wie seine Teamkollegen kontrolliert zurück, um sich genügend Reserven für die abschließende Laufstrecke sparen zu können.
Auf diese wechselte Prochnow als 23. und hatte nach dem zweiten Wechsel etwas den Anschluss an die stärksten Läufer verloren, die sich schnell in einer neunköpfigen Gruppe zusammenfanden. Kontinuierlich arbeitete er sich aber über die zehn Kilometer nach vorne und ließ mit einer hervorragenden Laufzeit von 32:21 Minuten noch einige Medaillenanwärter wie Brad Kahlefeldt (AUS) oder Kris Gemell (NZL) hinter sich. Nach insgesamt 1:50:33 Stunden hatte er seine erste Olympiade erfolgreich beendet und konnte sich als 15. zusammen mit Frodeno und dem sechstplatzierten Daniel Unger (Mengen) über einen gelungenen Auftritt freuen.
(Kai Baumgartner mit Material von kub)

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