New York (USA)/ Frankfurt am Main - Wie verschiedene Medien berichten, belegen aktuelle Studien einer dänischen Forschergruppe die potentielle Unzuverlässigkeit der von der WADA genehmigten Testverfahren auf EPO-Missbrauch im Sport. Das Fachmagzin „Journal of Applied Physiology“ hat in seiner Online-Ausgabe über die Untersuchung mit 8 Probanden aus dem Jahr 2007 berichtet.
Unter Doping-Forschern ist das aktuelle Test-Prozedere schon länger in der Kritik, Blut-, oder Urintests mit anschließender Zielkontrolle durch weitere Urintests seien unsicher, erklären schon seit Jahren unisono die forschenden Hardliner im Anti-Doping Kampf. Mittelfristig scheint nur der Aufbau einer Blutdatenbank und die Einführung von Grenzwerten verschiedener Blutparameter den Sportbetrug mit EPO und anderen leistungssteigernden Substanzen und Verfahren stärker reglementieren zu können.
Ein solches Verfahren haben die Ironman European Championship mit der „Eisernen Transparenz“ im Jahr 2007 erstmalig eingeführt. Es sieht zum Beispiel bei den startenden Athleten ein Blut-Monitoring vor und hat auch Grenzwerte des Verhältnisses von alten und neuen Blutkörperchen eingeführt.
Weitere Informationen können der „New York Times“, der „Süddeutschen Zeitung“ und dem Abstract aus dem „Journal of Applied Physiology“ entnommen werden.
(Kai Baumgartner)
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