Nizza - Der Spanier Marcel Zamora ist seiner Favoritenrolle vollauf gerecht geworden und hat das Triple an der Côte d’Azur geschafft: Zum dritten Mal in Folge kann er den Ironman France in Nizza erneut durch seine überragenden Laufqualitäten gewinnen.
Lange sah es nach einem Sieg für die Schweiz aus. Der Eidgnosse Mike Aigroz hämmerte in 4:44:26 Stunden die selektive und technische anspruchsvolle Radstrecke entlang und pulverisierte den Radrekord. Doch kurz nach dem Halb-Marathon war es um den Lonesome-Rider an der Spitze geschehen: Zamora spulte sein Marathonprogramm in 2:45:21 Stunden herunter - Bestzeit. Während Aigroz noch zwei weitere Plätze verlieren sollte und schließlich als 5. mit einem ausbaufähigen 3:16er Marathon einlaufen sollte, folgten Zamora seine Landsleute Hervé Faure und Patrick Bringer im Respektabstand.
Gereichte das Rennen der Frauen zum Aufgalopp deutscher Präzisionsarbeit in die Top 10 einuzdringen, verfehlte Daniel Blankenfuland als Elfter dieses Ziel denkbar knapp - nur mit 19 Sekunden Rückstand dicht gefolgt vom ehemaligen französichen Radprofi Laurent Jalabert.
Trotz seines Sieges in der Altersklasse M35 hat der Franzose und Ex-Radprofi Laurent Jalabert, 2001 und 2002 Gewinner des Trikots des besten Bergfahrers bei der Tour de France und 1995 Sieger der Vuelta a Espana, auf das Ticket für die Weltmeisterschaften auf Hawaii verzichtet.
„Ich habe in den nächsten Wochen und Monaten andere berufliche Verpflichtungen und dadurch keine Zeit, mich optimal auf Hawaii vorzubereiten“, so Jalabert, der 2007 in der Schweiz seinen ersten Ironman bestritt und sich auf Anhieb für die WM qualifizierte. Für den Ironman in Nizza benötigte Jalabert 9:14:34 Stunden.
(Kai Baumgartner mit Material von cos-pps/geh)
Ergebnisse
Ironman France,
3,8-180-42, 22.06.2008, Nizza
Frauen
Zum Rennbericht
Männer
1. Marcel Zamora Perez (ESP) 8:34:03
2. Hervé Faure (FRA) 8:41:55
3. Patrick Bringer (FRA) 8:45:15
4. José Jeuland (FRA) 8:53:34
5. Rutger Beke (BEL) 8:55:11
6. Mike Aigroz (SUI) 8:56:43
7. Jozsef Major (HUN) 8:57:45
8. Damien Landon (FRA) 9:10:56
9. Jef Van Roosbroek (BEL) 9:12:34
10. Xavier Le Floch (FRA) 9:12:49
11. Daniel Blankenfuland (GER) 9:14:15
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