Mainz - Ralf Paniczek hat in einem Artikel für das ZDF das Wirken alter DDR-Kader untersucht, die weiterhin im Sport als Betreuer aktiv sein sollen. Nach der kritisierten Recherche der ARD über eine Blutbank in Wien ist dies der zweite Artikel, der deutlich nach Österreich zeigt und darüber spekulieren lässt, dass in jüngster Vergangenheit im deutschsprachigem Raum nicht nur in Freiburg manipuliert wurde. Der Kärtner Richter Arnold Riebenbauer, Leiter der unabhängigen Untersuchungskommission Österreichs läutet in dem Artikel die Larmglocken.
Brisante Details der Recherche sind die Nähe zu aktuellen Verdachtsfällen und die zumindest leichtsinnig eingegangene, "befügelnde" Kooperation eines Softdrink-Herstellers mit belasteten ehemaligen Doping-Experten aus der DDR, wie etwa Bernd Pansold in einem Thalgauer Betreuungszentrum.
Die Oberösterreichischen Nachrichten schlagen in eine ähnliche Kerbe und arbeiten den aktuellen Sachstand der Vorwürfe des WDR gegen die Humanplasma GmbH und WADA-Chef Richard Pound. Sie zeigen die Verknüpfungen zwischen den der Humanplasma GmbH, der EBPS Blood and Plasma Service GmbH und ganzen 5 Tochterfirmen in der ehemaligen DDR auf.
(Kai Baumgartner)
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