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x (West Virginia) - Pack die Armlinge ein
Als ich meine Sachen für mein nächstes Rennen, den Half Mountaineer Triathlon, zusammen suchte, packte ich diesmal auch Armlinge und einen Windstopper ein. Die Vergangenheit hatte mich gelehrt, dass ich, Hawaiitemperaturen verwöhnt, überall friere.

Pustekuchen! Als ich nach 11 Stunden Flug in Pittsburgh landete ,herrschten dort schon morgens um 10Uhr, 90 Fahrenheit.
Trotz Computerausdruck verirrte ich mich auf der 77 Meilen Fahrt nach Morgantown in einem Baustellenwirrwarr und kam erst gegen 2 im Race Hotel Radisson an.

Optimale Hotellage gefunden
Das Hotel liegt ideal direkt am Monongalia River, in dem schon die Bojen fürs Schwimmen schaukelten und keine 10 Minuten von der Wechselzone entfernt.
Die Premiere dieses Rennens hatte insgesamt 450 Triathleten angelockt. 300 über die Halbdistanz, 150 über die Olympische.

Relaxte Vorbereitungen
Am Samstag konnte man sein Rad schon einchecken. Die Wechselzone war das untere Parkdeck eines Parkhauses. So musste man sich keine Sorgen um Diebstahls oder wegen Sonneneinstrahlung geplatzter Reifen machen.
Überhaupt war die allgemeine Stimmung sehr relaxt. Alles sehr unkompliziert, Registrierung, Wettkampfbesprechung, Einchecken, keine 1000 Nummern, die man irgendwo anbringen musste.

Wellenstarts
Beginnend um 7.30Uhr mit den Pro Men starteten alle 3 min. die verschiedenen Klassen.

Der Schwimmkurs war sehr übersichtlich. Vom Wasser aus startend, ca. 400 Meter flussabwärts, dann ca.1000m gegen die Strömung, die durch Schließung des Stauwehrs so gut wie nicht vorhanden war, die restlichen 500 m wieder flussabwärts.

Für die erste Gruppe zu langsam, für die andere zu schnell, musste ich den gesamten Kurs alleine schwimmen. Der Ausstieg war bestimmt ein lustiger Anblick. Mangels einer Rampe und in der Beweglichkeit durch den Neo beschränkt, schaukelten sich die Athleten wie Robben auf dem Bauch an Land. Der Weg zur Wechselzone war kurz aber super steil.

Die Radstrecke führte uns erst 1 Meile durch die Stadt und dann 26 Meilen durch kleine Ansiedlungen und viel Wald. Ein langer Anstieg und unzählige kurze kleine Wellen sorgten für einen abwechslungsreichen Kurs. Bei Meile 29 gelang es mir, die führenden Katja Schuhmacher und Miranda Carfrae zu überholen und meine Position zu halten.

ITU Girls können laufen, was das Zeug hält
Der abschließende Lauf führte uns erst 3 Meilen flach den Fluss entlang, bevor ein langer Anstieg Richtung Universität zur ersten Härteprüfung wurde. Up and down über den Campus bis zum Wendepunkt. Miranda Carfrae stellte mal wieder unter Beweis, dass die ITU Girls laufen können, was das Zeug hält. Bei Meile 3 überholte sie mich und ließ sich die Führung auch nicht mehr nehmen.

Als 2.Frau und Gesamt 9. erreichte ich nach 4.40h das Ziel.
Der Mountaineer Half ist ein absoluter Geheimtipp und lässt sich gut in Verbindung mit dem in 4 Wochen stattfindenden Half Spirit of Racine  machen.
Das war auf jeden Fall mein erstes Rennen, bei dem es heißer war als hier auf Hawaii..

Aloha Tina

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Website Tina Walter

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