WAZ/WR: "Besser konnte es ja kaum laufen. Erst holt ihre
Freundin Anja Dittmer am Samstag ihren zweiten Weltcup-Sieg in Folge,
tags darauf landen sie in den Top Ten und können sich über 300
Punkte im Weltcup gutschreiben lassen."
Stephan Vuckovic: "Keine Frage, das war ein überragendes
Wochenende. Für Anja hat es mich wirklich gefreut, dass sie wie schon
in Ungarn gewonnen hat. Sie ist im Moment einfach super in Form. Auch
für mich war´s ein Super-Rennen - mein Ziel habe ich erreicht."
WAZ/WR: "Wie lief der Wettkampf aus ihrer Sicht?"
Stephan Vuckovic: "Beim Schwimmen war ich wirklich gut drauf,
bin nur 19 Sekunden hinter Daniel Unger aus dem Wasser gekommen. Dabei
hab´ ich mich an der ersten Boje noch sehr zurückgehalten,
wollte nicht ins Gedränge geraten. Auf dem Rad habe ich vielleicht
einen taktischen Fehler gemacht, als ich hier und da zu verhalten gefahren
bin, um heiklen Situationen aus dem Weg zu gehen. Der Lauf war wieder
nahezu optimal. Rang sieben ist ausgezeichnet. Ich kann nur sagen: Die
Kiste rollt wieder!"
WAZ/WR: "Der Sieg des Briten Andrew Johns hat sie wohl kaum
überrascht."
Stephan Vuckovic: "Nein, keineswegs. Irgendwie hatte ich schon
während des Laufes das Gefühl, dass der nur mit uns spielt und
noch mehr draufgehabt hätte."
WAZ/WR: "Angesichts dieser spektakulären Kulisse scheint
sich der Weltcup in Hamburg vorerst etabliert zu haben."
Stephan Vuckovic: "Das war wieder mal fantastisch. Auch die
Besetzung: maximale Qualität mit elf der besten 20 in der Welt. Ich
habe allergrößten Respekt vor den Veranstaltern, die das einfach
total professionell aufziehen. Während des Rennens konntest du in
der Wechselzone alles haarklein auf den Video-Leinwänden verfolgen."
WAZ/WR: "Was sind ihre nächsten Ziele? Welche Wettbewerbe
stehen an?"
Stephan Vuckovic: "Jetzt kommen erst einmal zwei Wochen Trainingslager
in Fort Romeu in den französischen Pyrenäen, dann der Weltcup
in Madrid am 20. September. Dort will ich wieder vorne mitmischen."(WAZ-
Zeitung)
Link:
Interview mit Stephan
Vuckoivc (21.04.2003)


