Wie bereits angekündigt fand am vergangenen Sonntag auf Maui
das Saisonfinale der Nissan XTerra Serie statt. Bei der siebten Austragung
des populären Crosstriathlon Events war wieder Mal eine Menge Prominenz
am Start und während man hier in Deutschland vor lauter Orkan keinen
Fuß vor die Tür setzten konnte, durften sich die XTerra Athleten
auf dem Montainbike, an den Hängen des Haleakala so richtig austoben.
Bei den Herren verlief das Rennen mehr oder weniger wie erwartet. Der
Vorjahressieger Conrad Stoltz stieg bereits als 5ter aus dem Wasser und
konnte dann auf der Mountainbikestrecke alles klar machen. Mehr als 2
Minuten schneller als der Rest der Konkurrenz war der Südafrikaner
auf dem Bike, und das, obwohl er zeitweise technische Probleme hatte und
deshalb beim Downhillfahren volles Risiko gehen mußte und dabei
auch mehrfach in den Büschen landete. Die Endzeit des Siegers betrug
2:22:55 Stunden. Auf den zweiten Platz kam eine Minute später der
hochzufriedene Spanier Llanos Eneko, der nach seinem Defekt im letzten
Jahr endlich ein problemloses Rennen abliefern konnte. Der Franzose Nicolas
LeBrun folgte mit 3 Minuten Abstand vor Mike Vine und Landsmann Olivier
Marceau. Der Deutsche Marc Pschebizin wurde 13ter mit saftigen 19 Minuten
Rückstand auf den Sieger. Peter Reid wurde Gesamt 20ter und holte
sich so die Ironman-XTerra Double Wertung mit 15 Minuten Vorsprung vor
dem Titelverteidiger Cam Widoff.
Bei den Girls gab es dagegen eine kleine Überraschung. Candy Angle,
die kürzlich bereits mit einem dritten Platz beim XTerra USA auf
sich aufmerksam gemacht hatte, erwischte einen Supertag und gewann das
Rennen in 2:57:33 Stunden. Als zweite aus dem Wasser gestiegen, konnte
sie sich auf dem Rad an der Spitze festsetzen. Beim Laufen mußte
sich die Amerikanerin den Angriffen der Landsfrau Jamie Whitmore erwehren,
konnte sich aber am Ende klar absetzen und mit 1:40 Minuten Vorsprung
über die Ziellinie trudeln. Shari Kain, Siegerin von 1999 machte
ihr bestes Rennen der Saison und finishte als Dritte noch vor Raeleigh
Tennant aus Australien. Die Duathlonrakete Erika Csomor legte die schnellste
Laufzeit aufs steinige Parkett und wurde schließlich 6te. Die Mitfavoritinnen
Kerstin Weule und Melanie McQuaid kamen auf Platz 7 und 9. Ariane Gutknecht
wurde 12te und siegte damit in der Double Wertung bei den Frauen. (hs)
Männer
1 Conrad Stoltz RSA 2:22:55 - $20,000
2. Eneko Llanos ESP 2:23:57 - $10,000
3. Nicolas LeBrun FRA 2:27:37 - $7,000
4. Mike Vine CAN 2:33:18 - $4,000
5. Olivier Marceau FRA 2:34:43 - $2,500
6 Justin ThomasUSA 2:35:09 - $1,750
7.Allan Mansson DEN 2:35:34- $1,200
8. Jason Chalker AUS 2:36:46 - $1,000
9. Pat Brown USA 2:37:21 - $800
10. Geoff Kabush CAN 2:39:08 - $700
11. Jimmy Archer USA 2:39:22 - $600
12. Andrew Noble AUS 2:39:33 - $500
13. Marc Pschebizin GER 2:41:16 - $400
14. Kerry Classen USA 2:41:35 - $300
15. Dave Harrison USA 2:41:48 - $300
Frauen
1. Candy Angle USA 2:57:33 - $20,000
2. Jaime Whitmore USA 2:59:10 - $10,000
3. Shari Kain USA 3:03:20 - $7,000
4. Raeleigh Tennant AUS 3:06:03 - $4,000
5. Melissa Thomas USA 3:07:18 - $2,500
6. Erika Csomor HUN 3:09:21 - $1,750
7. Kerstin Weule USA 3:10:13 - $1,200
8. Erin McCarty USA 3:10:37 - $1,000
9. Melanie McQuaid CAN 3:11:01 - $800
10. Linda Gabor USA 3:13:05 - $700
11. Katherine Zambrana USA 3:14:46
12. Ariane Gutknecht - SUI 3:15:59
13. Claudia Frank GER 3:17:32
14. Leslie Tomlinson CAN 3:20:26
15. Jody Mielke AUS 3:23:39
schnellste Schwimmsplit: Rip Esselstyne (19:45), Raeleigh Tennant
(21:41)
schnellste Radzeit: Conrad Stoltz (1:24:12), Melissa Thomas (1:45:49)
schnellste Laufzeit: Eneko Llanos (36:35), Erika Csomor (43:39)
Links: Vorbericht 2002

&i=Polar-Look-Keo-Power-2.jpg&w=65&h=65&cw=65&ch=65)


