Neoprenverbot – was nun: Speedsuit erlaubt oder nicht erlaubt
Warum also verbieten, was dem Sport hilft
Der so diskutierte Technikwettkampf unter den Herstellern hat allerdings positive Effekte in der Praxis, die nicht zu verachten sind. Zum Beispiel ist blueseventy der einzige und erste Sponsor des 10km-Open-Water-World Cups und erleichtert nicht nur den Organisatoren dieser jungen olympischen Disziplin ihre Arbeit, sondern ermöglicht es sogar, dass Preisgelder ausgeschüttet werden können, was die Events für mehr Athleten interessant macht und somit den Schwimmsport im ganzen fördert.
Eine Rückkehr zu dem Reglement von 1990, ohne High-Tech-Schwimmanzüge, führt zwar dazu, dass niemand mehr fragt, in welchem Anzug ein Rekord geschwommen wurde. Aber es führt auch dazu, dass die Industrie ihre Investitionen in Sponsoring von Athleten und Events zurückfährt, was letzten Endes das Schwimmen an sich unattraktiver macht.
Ein Blick nach England ist hier angebracht. Dort nehmen tausende Schwimmer an den sogenannten „Great Swim“-Events teil. Events, bei denen eine Meile mit Neoprenanzügen geschwommen wird. Etwas, das unter FINA-Reglement nicht möglich wäre.










