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Mission 77: Mit X-Fit zur ersten Mitteldistanz?

25. Januar 2012 von Meike Maurer

Mission 77 oder Mission impossible, das ist hier die Frage. Wird es Alex Wütz (Baujahr 77) mit X-Fit-Training und ohne große Ausdauereinheiten schaffen, seine erste Mitteldistanz beim Elbaman zu finishen und mit diesem Training auch gleichzeitig wieder sein ehemaliges Gewicht von 77 kg zu erreichen, das sich mittlerweile bei 90kg eingependelt hat?


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Aber eins nach dem anderen: 1. Wer ist Alexander Wütz,  2. Was ist X-Fit-Training und 3. Was muss man über das Projekt sonst noch wissen?

Alexander Wütz: Die Zeit geht nicht spurlos an einem vorbei

90 kg! Der Beruf als selbstständiger Handelsvertreter, das viele Sitzen im Auto und am Schreibtisch, Fast-Food und zwei kleine Töchter haben Spuren hinterlassen. 77 kg waren damals – zu Sportstudiumszeiten und als Torhüter in der Landesliga. Die Prioritäten haben sich verschoben. Sportliche Wettkämpfe sind passé. Regelmäßiges Training auch. Die zur Verfügung stehende Zeit ist meist sehr knapp. Und dennoch: die Kilos müssen runter. An Wissen zum Thema fehlt es nicht, eher an der Motivation. Ein Ziel muss her: Ein Triathlon. Noch nie gemacht. Doch genau passend. Denn die einzelnen Disziplinen verlangen alles, was Alex sich als Trainingseffekt vorstellt: Kraft, Ausdauer, Herausforderung.

Nur: woher die Zeit  für die zeitraubenden, konventionellen Trainingspläne nehmen?

Minimaler Zeitaufwand, maximaler Erfolg

Als Alex Leute mit Vorschlaghämmern auf Reifen hauen sieht, wundert er sich und schaut genauer hin. Und entdeckt, was er sucht: hochintensive Trainingseinheiten in der Gruppe. An der frischen Luft. Etwas für echte Kerle: Hammer schwingen, LKW-Reifen ziehen. Auspowern. Immens effektiv auch bei wenig Trainingszeit.

Kann man damit einen Triathlon bestreiten? Man wird sehen und schon ist das Projekt „Mission 77“ ins Leben gerufen.

Seit Januar läuft das Training und triathlon.de wird Alex, den etwas übergewichtigen ehemaligen Torhüter, auf seinem Weg nach Elba begleiten. Die große Frage ist: Wird Alex es schaffen, mit geringstem Zeitaufwand und hauptsächlich hochintensiven Athletikeinheiten, die Triathlon-Mitteldistanz Ende September auf Elba – die übrigens alles andere als leicht ist – zu bewältigen?

Maximal vier Stunden Training in der Woche können in den Alltag integriert werden. Davon sind 30 Minuten fix. Die Schlüsseleinheit lautet X-Fit-Training. Natürlich wird der 34-jährige auch mal die Laufschuhe schnüren, aufs Rad steigen und ins Becken springen, aber auch hier wird sein Training nicht unbedingt den klassischen Standards entsprechen.

Viele Namen ein Trainingskonzept

Durch den Fitness-Trend Crossfit aus den USA wurde Alex auf diese Art des Trainings aufmerksam. Einen zwar anderen, aber doch ähnlichen Ansatz fand Alex bei seinem Athletiktrainer von Next Level X in seiner Heimatstadt Tübingen. Sprich, hoch intensives Athletiktraining in der Gruppe in freier Natur, bei dem einfache Hilfsmittel wie LKW-Reifen, Hammer und Schläuche eingesetzt werden. Dabei werden meist klassischen  Übungen wie Kniebeugen und Klimmzüge ausgeführt, aber immer so, dass der Körper eine Sauerstoffschuld eingehen muss. Im Klartext: Harte Intervalle mit kurzen Pausen. Kein isoliertes Training einzelner Muskeln, sondern freie mehrgelenkige Bewegungen, die das Zusammenspiel mehrerer Muskeln fördern und die Bewegungsabläufe schulen.

triathlon.de stellt euch das Training von Alex in den nächsten Wochen und Monaten ausführlich vor und dokumentiert seine Fortschritte. Einmal im Monat wird berichtet und zwar u.a. über Folgendes: Vorstellung Next Level Training? Was sagt die Trainingswissenschaft? Was sagt die Medizin/Orthopädie? Was empfiehlt der Ernährungsexperte? Wie fühlt sich Alex? Wie passt das Training in den Alltag? Wie reagiert das Umfeld (Familie, Beruf, Freunde)? ect.

Die Fragestellungen, die Alex dabei ständig begleiten lauten:

  • Wird es möglich sein, mit  relativ wenig,  hochintensive Training einen Triathlon-Mitteldistanz zu bestreiten?
  • Welche Auswirkungen hat diese Herangehensweise auf den Körper?
  • Wie muss die Ernährung für diese Form des Trainings aussehen?
  • Kann man mit diesem Training tatsächlich abnehmen?

Die Ziele sind klar definiert:

  • Die Mitteldistanz auf Elba soll gefinisht werden
  • Das alte Wettkampfgewicht von 77kg muss wieder her
  • Muskeln sollen aufgebaut werden, um den Verspannungen und Rückenproblemen von der Schreibtischarbeit und den langen Autofahrten Paroli zu bieten
  • Verbesserung der Kondition heißt ein Teilziel, um auch mental fit zu bleiben
  • Verbesserung der Kraft- und Ausdauerleistung in wenig bzw. kurzer Trainingszeit

 

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