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McQuaid und Middaugh siegen beim Auftakt der Xterra America Tour

12. April 2011 von Jana Herrmann

Lake Las Vegas, Nevada – Am Sonntag den 10. April 2011 haben Josiah Middaugh und Melanie McQuaid die Xterra West Championship gewonnen. Mit 2:13:39 Stunden kam der Amerikaner ins Ziel. Als schnellste Frau war McQuaid mit 2:32:29 Stunden unterwegs.


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Das erste Rennen der Xterra America Tour fand im Aston MonteLago Village Resort bei strahlend blauem Himmel statt. Hier sammelten die Profi-Athleten im ersten von sechs regionalen Rennen wichtige Punkte für den Gesamtgewinn der Tour.

Josiah Middaugh freut sich dieses Jahr vor Conrad Stoltz ins Ziel gekommen zu sein.

Middaugh überholt Stoltz

Bereits seit den letzten zwei Rennen in Nevada versucht Josiah Middaugh den amtierenden Champion, Conrad Stoltz, den Titel streitig zu machen. 2009 scheiterte er um 32 Sekunden und letztes Jahr um 39 Sekunden. Auch dieses Jahr sah es zuerst wieder nach einer knappen Angelegenheit aus: Stoltz dominierte von Anfang an und übernahm die Führung. Auf der Radstrecke passierte dann aber etwas, das ihm wohl den Titel kostete – er kam von der Strecke ab und fuhr eine Minute lang in die falsche Richtung. „Es ist wirklich Schade. Ich bin die Strecke vorher abgefahren und dachte, ich würde wissen, wo es lang geht. Aber es endete damit, dass ich einer Gruppe Age Grouper folgte und wir vom Kurs abkamen,“ erklärt der Südafrikaner.

So ging Stoltz nur mit knapp zwei Minuten Vorsprung vor Middaugh als erster auf die Laufstrecke. Dieser sah seine Chance gekommen und legte ein wahnsinnig schnelles Tempo vor. Auf dem letzten steilen Anstieg schloss er zu Stoltz auf und überholte ihn. „Josiah ist verrückt. Es ist egal ob es eben dahingeht oder bergrunter oder bergauf, er kennt nur ein Tempo – schnell,“ sagte Stoltz nach dem Rennen über den Laufstil des Amerikaners. Middaugh selbst sagt über seinen Lauf: „ Ich wusste, dass die Bergläufe nach sechs Kilometern vorbei sein würden und so musste ich von Anfang an auf Geschwindigkeit setzen.“ Middaugh legte damit auch den schnellsten Lauf des Tages hin. In 37:59 Minuten bewältigte er die knapp 20 Kilometer.

Melanie McQuaid macht auf dem Rad eine gute Figur.

McQuaid: „Nur so gut wie das letzte Rennen“

Für die Gewinnerin Melanie McQuaid war es ein gelungener Saisonauftakt. Nach der Enttäuschung bei der letztjährigen Xterra World Championsship, bei der sie nur Elfte wurde, konnte sie mit dem Erfolg in Nevada ihre negativen Gedanken vertreiben. „Es freut mich, die schlechte Erinnerung an die Weltmeisterschaften endlich auslöschen zu können. Blöderweise ist man immer nur so gut, wie das letzte Rennen, und ich musste damit leben. Der Erfolg heute hat mich wieder aufgebaut und ich muss sagen, es ist schon etwas besonderes, wenn man ein Xterra Rennen gewinnt.“ Doch einfach wurde es McQuaid mit dem Sieg nicht gemacht. Ihre Landsfrau Christine Jeffrey war beim Rennen die größte Konkurrenz. Sie kam als erste Frau und unter den Top 10 der Männer aus dem Wasser und legte dazu noch eine starke Radzeit vor. McQuaid, dritte aus dem Wasser, kämpfte sich 16 Kilometer lang auf der Laufstrecke an Jeffrey ran.
Die Xterra Königin Shonny Vanlandingham ging eigentlich als Favoritin an den Start, aber aufgrund des kalten Wassers, tat sie sich schwer richtig in Fahrt zu kommen. „Das war das kälteste Wasser, in dem ich je geschwommen bin. Ich war total unterkühlt und als ich aus dem Wasser kam war ich ziemlich benebelt. Ich hab mich einfach nicht zusammenreißen können.“ Vanlandingham kam fünf Minuten später als McQuaid aus dem Wasser und sogar acht Minuten später als die führende Jeffrey. Trotz kaum spürbarer Füße schaffte Vanlandingham die zweitschnellste Zeit beim Laufen und kämpfte sich auf den zweiten Platz vor. Dritte wurde Christine Jeffrey.

Ergebnisse
Top Five der Männer
1. Josiah Middaugh 2:13:39 Stunden
2. Conrad Stoltz 2:14:38 Stunden
3. Branden Rakita 2:17:46 Stunden
4. Nicolas Lebrun 2:19:16 Stunden
5. Chris Stehula 2:20:13 Stunden

Top Five der Frauen
1. Melanie McQuaid 2:32:29 Stunden
2. Shonny Vanlandingham 2:35:50 Stunden
3. Christine Jeffrey 2:37:02 Stunden
4. Kelley Cullen 2:38:56 Stunden
5. Danelle Kabush 2:39:06 Stunden

Weitere Ergebnisse der Xterra West Championship

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