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Magura RT8 TT:
Die hydraulische Felgenbremse für die Straße

18. Februar 2012 von Christoph Steurenthaler

1987 erfand Magura die Hydraulikbremse für Mountainbikes. 25 Jahre später bringen die Schwaben zusammen mit  Cervélo die weltweit leichteste und schnellste hydraulische Felgenbremse für die Straße auf den Markt, die Magura RT8 TT.


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Eineinhalb Jahre tüftelten die Entwickler von Magura und Cervélo an der ersten hydraulischen Felgenbremse für den Triathlon- und Zeitfahrbereich. Vier Vorteile soll die RT8 TT (RT für Road Team, TT für Time Trial) gegenüber herkömmlichen Bremsen haben: Hohe Bremskraft, feine Dosierbarkeit, geringes Gewicht und eine im Windkanal optimierte aerodynamische Bauweise.

Weitere Vorteile gegenüber mechanischer Bremsen sollen ein deutlich geringerer Reibungsverlust und dadurch ein besserer Wirkungsgrad und besonders enge Radien bei der Verlegung der Hydraulikleitungen sein. Dadurch seien nur geringe Handkräfte für eine hohe Bremskraft notwendig. Das vermeintlich schwache Geschlecht wird`s freuen.

Wartungsfrei und robust

“Auf Abfahrten kann der Fahrer später sowie schärfer bremsen und gewinnt auf den Metern vor der Kurve möglicherweise rennentscheidende Sekunden”, erklärt Magura Marketingleiter Götz Braun. Mit 495 Gramm ist die RT8 TT dank der Carbon-Bremshebel die derzeit leichteste hydraulische Rennradbremse auf dem Markt. Laut Magura ist sie zudem wartungsfrei und unanfällig gegen Dreck, Staub und Wasser. Und auch der Belagwechsel sei sehr einfach durchzuführen.

Rennpremiere beim IM Australien

2012 wird sie exklusiv am neuen P5 von Cervélo verbaut und hat beim Ironman Australien Mitte März ihre Rennpremiere. Von der UCI zugelassen, wird sie wohl auch bei der Tour de France zu sehen sein. Neben der Triathlon-Bremse RT8 TT wird es auch die Rennrad-Bremse RT8 converter geben. Von beiden Modellen werden  außerdem die preiswerteren Varianten RT6 TT und RT6 converter auf den Markt kommen.

Sebastian Kienle, als akribischer Tüftler unter den Pros bekannt, zur neuen Bremse:

“Die Bremse ist sicher nicht schlecht. Ich denke aber, dass es leider nicht das ist, was man mit einer hydraulischen Lösung an Leistung und Systemintegration hätte realisieren können. Im Gegensatz zur einer HS33 oder einer HS11 werden die Beläge nicht parallel zur Felge geführt wodurch sicher Bremsleistung verschenkt wird. Leider lässt sich durch die Hebel bei gleichzeitiger Verwendung einer DI2 nicht mehr vom Basislenker aus Schalten. Für mich ein großes Argument für die DI2. Sicher bietet eine hydraulische Bremse bei sehr enger Zugverlegung gewisse Vorteile, da es keine Zugreibung gibt und auch keinen Verschleiß.”

Homepage Magura

Fotos: Gustav Magenwirth GmbH & Co. KG

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