Leistungsdiagnostik im Triathlon – Was ist sinnvoll?
Das Thema Leistungsdiagnostik ist sehr komplex und entwickelt sich laufend weiter. Wir sagen euch welche Diagnostik wann für Triathleten sinnvoll ist.

Für wen ist eine Leistungsdiagnostik sinnvoll?
Egal ob Triathlonprofi oder Einsteiger, eine Leistungsdiagnostik macht für alle Leistungsklassen Sinn. Jeder, der seine individuellen Trainingsherzfrequenzen, Laufgeschwindigkeiten und
Radwattleistungen oder einfach die Höhe seiner momentanen Leistungsfähigkeit wissen möchte, sollte eine Diagnostik durchführen. Insbesondere für Einsteiger ist es wichtig diese Trainingsparameter zu kennen, da ihr subjektives Empfinden oft von den tatsächlichen Werten abweicht.
Wann soll ich mich testen lassen?
Der richtige Zeitpunkt für einen Leistungstest ist idealerweise der Beginn der Grundlagenphase im Herbst. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass in den Vorbereitungsphasen nicht zu hart oder zu locker trainiert wird. Um verwertbare Ergebnisse zu erhalten, sollte der Diagnostik ein drei bis vierwöchiges regelmäßiges Training vorausgehen.
Ein weiterer guter Zeitpunkt ist das Frühjahr (zum Beispiel vor einem Trainingslager), um einen Überblick über den aktuellen Leistungszustand und die exakten Trainingsparameter für die wettkampfvorbereitenden Trainingeinheiten zu erhalten. Zudem kann auf Grundlage der Diagnostik im Training auf spezielle Stärken und Schwächen eingegangen werden, bevor die Wettkampfsaison startet.
Wie oft soll ich mich testen lassen?
Für die meisten Triathleten sind zwei Diagnostiken im Jahr sinnvoll. Um jedoch in der komplexen Sportart Triathlon sportartspezifische Leistungsentwicklungen und Trainingsfortschritte innerhalb eines Trainingsjahres genauer zu ermitteln, empfiehlt es sich drei bis sechs Tests im Jahr durchzuführen. Die Anzahl und die Zeitpunkte hängen jedoch stark von den kurz- und längerfristigen Trainings- und Wettkampfzielen eines Athleten ab.










