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Lauftraining bei Eis und Schnee: Tipps und Tricks

11. Januar 2017 von Benjamin Reszel

triathlon.de freiWinterschlaf ist Schnee von gestern. Wie ihr die kalte Jahreszeit für ein effektives Lauftraining nutzen könnt, und welche Tipps wir noch für euch auf Lager haben, damit ihr und eure Form im Winter nicht einfriert, erfahrt ihr in unseren Tipps und Tricks.


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Bevor ihr die „warme Höhle“ verlasst

Wenn ihr im Winter bei niedrigen Temperaturen zum Lauftraining startet, passt ihr eure Kleidung natürlich den kühlen Witterungsbedingungen an. Dabei ist es wichtig, an alle Details von Kopf bis Fuß zu denken. Dies beginnt oben mit einer warmen, aber atmungsaktiven Mütze und endet unten bei besonders schlechten Bedingungen mit beispielsweise wasserdichten Traillaufschuhen, in die ihr eure Füße steckt. Bedeutendster Unterschied der Trailschuhe, im Vergleich zum normalen Laufschuh, ist eine deutlich stärker profilierte Sohle. Diese sorgt auch auf unbefestigten Untergründen für einen besseren Abdruck. Auf vereisten Passagen schützt aber auch diese nicht vor einem ungewollten Ausrutscher. Bei ganz vereisten Bedingungen gibt es deshalb kleine „Schneeketten“ für die Schuhe, die sich schnell und unkompliziert unter die Füße schnallen lassen.

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Mach’s wie die Zwiebel

Optimalen Schutz vor der Kälte bietet euch das Zwiebelschalenprinzip. Zieht ihr mehrere Schichten übereinander, können sich zwischen den Lagen Luftpolster bilden, die eine optimale Isolierschicht darstellen. Streift eure Bekleidung aber nicht wahllos übereinander.

Beginnt am besten mit einem eng anliegendem Textil, welches enorm atmungsaktiv ist. So wird die Feuchtigkeit direkt vom Körper weg geleitet und ein Auskühlen durch sehr feuchte Kleidung mit unmittelbarem Hautkontakt vermieden. Dann kann eine etwas dickere Kleidung folgen, die eure Körperwärme hält. Verwendet bei klirrender Kälte gern auch mehrere Schichten. Den Abschluss bildet ihr um euch vor Wind, Regen oder Schneefall zu schützen, mit einem wetterfesten Oberteil.

Hände kühlen schneller aus

Vergesst nicht eure Hände gegen die Kälte zu schützen. Aufgrund dessen, dass eure Hände weit von der Körpermitte entfernt liegen, und eine verhältnismäßig große Oberfläche besitzen, kühlen sie sehr schnell aus. Ebenfalls ein wichtiges Detail: Lange Hosen und Socken tragen. Eure Achillessehne ist nur wenig durchblutet und wird daher bei Kälte und vermindertem Blutfluss etwas anfälliger für Verletzungen.

Tipp: Die Laufhose sollte enganliegend sein – sprich – gut passen, eine Schlüsseltasche haben, mit Reißverschluss und Reflektorsteifen. Also unbedingt auf gute Qualität achten, da so eine Laufhose sehr lange hält.

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Weiterlesen: Laufen bei jedem Wetter?

Fotos: triathlon.de, Benjamin Reszel


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Paul Benjamin Reszel ist Autor des Artikels. Ben ist studierter Diplom Sportwissenschaftler und arbeitet derzeit an seiner Promotion. Seit mehr als 5 Jahren betreut er erfolgreich Sportler aus den Disziplinen Triathlon, Mountainbike, Rennrad, Laufen und Moto-Cross. Dabei steht er den Athleten mit Resource in den Bereichen komplexe Leistungsdiagnostik, individuelle Trainingsplanung, Ernährungs- und Technikoptimierung zur Seite. Er betreibt die Firma Resource.
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