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Langlauf: Die optimale Alternative für Sommersportler

4. Januar 2017 von Christine Waitz

© Fischer Sports GmbHIn den Wintermonaten fällt es selbst den ambitioniertesten Sommersportlern nicht immer leicht sich zu motivieren und sich im Training zu überwinden. Auf dem Plan steht eine Rad- oder eine Laufeinheit, doch die Straßen sind vereist und die Wege verschneit. Noch dazu wird es spät hell und früh dunkel. Der Spaß am Training sinkt. Das Verletzungsrisiko auf schwierigem Untergrund und bei diffusem Licht steigt. Was also tun, um sich in den nächsten Wochen nicht von „General Winter“ unterkriegen zu lassen?


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Wie wäre es mit Skilanglauf?

Einfach mal in einer anderen Sportart „fremdgehen“. Sprich, sich psychologisch überlisten und die kalte Jahreszeit mit ihrer weißen Pracht als willkommene, spannende Abwechslung mit neuen Trainingsmöglichkeiten und Naturerlebnissen begrüßen.
Körper und Geist schreien schließlich gerne mal nach einem sportlichen Tapetenwechsel.

© Fischer Sports GmbH, einmalig

Die Winteralternative

Der Skilanglauf ist ein sehr vielseitiger Sport, noch dazu mit den zwei Stilarten: Classic und Skating. Der Diagonalschritt und der Doppelstockschub bilden die technischen Grundlagen in der klassischen Technik, die relativ leicht zu erlernen ist.
Die freie Technik, der sogenannte Skatingstil, basiert auf dem Doppelstockeinsatz und dem Schlittschuhschritt mit seiner dynamischeren Gleitphase. Dabei geht’s im Skating in der Regel schneller zu als in der klassischen Technik. Allerdings benötigen Neueinsteiger für Gewöhnlich auch etwas länger, um sich an diese Technik zu gewöhnen. Sich bei ausgebildeten Skilanglauf-Lehrern die Grundschritte beibringen zu lassen, ist eine sinnvolle Investition, die Frusterlebnissen vorbeugt. Selbst absolute „Kraftausdauer-Tiere“ gelangen immer wieder zu der schmerzlichen Erkenntnis, dass sich Kraft erst durch fachkundige Anleitung optimal auf gleitende Ski übertragen lässt.

Schonendes Ganzkörpertraining

© Fischer Sports GmbH, einmaligBeim Skilanglaufen sind ca. 90 Prozent der großen Muskelgruppen gefordert. Vom Nacken, über den Schultergürtel, Arme, Rumpf, Beine bis hinunter zu den Zehen werden fast alle Muskelgruppen effektiv gekräftigt. Koordinative Fähigkeiten, Gleichgewichtssinn und stabile Haltekräfte im Verbund stellen eine Herausforderung dar und bieten zusätzliche Trainingsreize. Denn erst das Zusammenspiel von Kondition, Ausdauer, dynamischer, wie statischer Kraft und entsprechender Technik ermöglicht den höchsten Skilanglauf-Genuss: Das lange, schnelle Gleiten auf perfekt gewalzter Loipe inmitten herrlicher Natur.
Schnee und Ski wirken dabei wie ein Puffer. Der Körper muss im Gegensatz zum Laufen keine Stöße absorbieren. Skilanglaufen schont die Knochen und Gelenke, das Verletzungsrisiko ist sehr gering. Der Bewegungsapparat und das Bindegewebe verdauen bei entsprechender Gewöhnung hohe Umfänge, wie auch intensive Belastungen beim Skilanglauf-Training in der Regel besser.

Eine solide Grundausstattung ist bereits ab ca. 400 Euro erhältlich. Beim Kauf sollte man sich in jedem Fall von einem kompetenten Fachhändler beraten lassen. Mehrere passende Schichten funktioneller, atmungsaktiver Langlaufbekleidung zu finden, sollte für den routinierten Ausdauersportler ebenfalls kein Problem sein.

Die optimale Vorbereitung

© Fischer Sports GmbH, einmaligNach einem regelmäßigen Skilanglauftraining im Winter machen die Rad- und Lauf-Einheiten im Frühjahr mehr Spaß und fallen in der Regel auch leichter. Dank gekräftigter und gezielt aufgebauter Waden-, Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur zeigen sich oft verblüffende Trainingsergebnisse. Dazu kommen gestärkte Arme, eine verbesserte Bauch- und Rumpfmuskulatur und damit eine höhere Stabilität. Wenn der Schnee im Frühjahr geht, können also getrost die Sommerwettkämpfe kommen.

Fotos: Fischer Sports GmbH

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