Kompaktkurbel:
Weniger ist manchmal mehr
Wieviele Kettenblätter respektive Zähne auf der Kurbel dürfen es denn sein? Es gibt verschiedenen Kurbel- und Kettenblattsysteme für das Renn- oder Triathlonrad. Wir erläutern euch die Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme.

Welche Systeme gibt es?
Standard sind zwei Kettenblätter
Es gibt drei verschiedene Arten. Da wäre die Standard-Kurbel, welche im Falle von Shimano zwei Kettenblätter hat, dessen Aufnahmeschrauben einen Kreis bilden mit einem Durchmesser von 130 Millimeter (Lochkreisdurchmesser) haben.
Bei Campagnolo haben die Kettenblätter einen Lochkreisdurchmesser von 135 Milliemtern. Allerdings ist das nicht der einzige Grund, warum Shimano und Campagnolo Kettenblätter nicht kompatibel sind.
Etwas kleiner beziehungsweise kompakter
Darüber hinaus gibt es die Kompaktkurbelsysteme, die ebenfalls zwei Kettenblätter haben, die aber mit einem kleineren Lochkreisdurchmesser von 110 Millimeter befestigt werden. Dies gilt zwar auch für Campagnolo, jedoch ist eine der Schrauben bei Campagnolo etwas versetzt, was wiederum eine Kombination oder Mix der Hersteller unmöglich macht.
Mit Rettungsring
Schlußendlich gibt es auch noch die 3-fach Kurbeln, welche eben drei Kettenblätter montiert haben. Dabei haben die beiden größeren Kettenblätter einen Lochkreisdurchmesser von 130 Millimeter, während das kleinste Kettenblatt (der oft benannte “Rettungsring”) nur 74 Millimeter hat.
Spezielle Kurbeln wie Bahnkurbeln mit 144 Millimeter Lochkreisdurchmesser lassen wir mal außen vor.











