Kommentar: Trainingslager
mit Garantie zum Übertraining
Wenn ich Profi bin, oder wegen mir auch ein sehr ambitionierter Altersklassen-Athlet der auch im Alltag 15 bis 20 Stunden trainiert, kann ich so ein Pensum verkraften, aber sicher nicht als Hobbysportler oder gar Anfänger.
Wo liegt der Sinn mit (Freizeit)-Sportlern, welche bis auf ein paar Stunden Rollentraining noch 0 km in den Beinen haben im Jan/Feb plötzlich stundenlange Touren zu fahren? Ein effizienter Trainingsreiz ist das sicherlich nicht. Und nicht, das ich allein mit den Radeinheiten, welche natürlich immer ganz ruhig und am schwächsten Teilnehmer orientiert sind, nach einer Woche das System Mensch schon hingerichtet habe, nein, zusätzlich ein bisschen Lauf- und Schwimmtraining kann ja nicht schaden. Schließlich muss ja die Technik optimiert werden. Ach ja, Kraft- und Stabitraining nicht vergessen. Wir brauchen ja einen starken Rumpf…weil dieser (also der Rumpf) wird das einzige sein, was nach zwei Wochen solchen Programms noch aufrecht steht.
Und dann, damit wir auch ja in den richtigen Bereichen trainieren machen wir noch je eine Leistungsdiagnostik auf dem Ergometer und der Laufbahn. Damit wir auch auf dem Rad unseren Grundlagenbereich einhalten können, dann aber leider nur noch alleine über die Insel fahren, weil dies in der Gruppe sonst keinen interessiert. Und war da nicht mal was von wegen „erholt und regeneriert“ zum Leistungstest antreten? Naja, hier sind ja Profis am Werk, die wissen schon was sie tun.
Es ist ja auch kein Problem mit total heruntergewirtschaftetem Immunsystem noch ein paar Einheiten im Pool zu absolvieren, da ist so eine Belastung von einem Leistungstest doch ein Klacks.
Ich bin gespannt wie die Trainingsprotokolle aussehen von den zwei Wochen, und auch wie wir es schaffen nur ansatzweise diese Umfänge weiterzuführen?!
Ganz einfach, Job kündigen und Profi werden. Mensch, warum machen wir das nicht alle! Wo es doch so viele Trainingslager für Profis gibt!










