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Gast-Blogger Faris Al-Sultan, Holger Spiegel und Mainblogger Kai Baumgartner schreiben über die IRONMAN Hawaii Triathlon World Championships, weitere Triathlon und Endurancesportarten aus aller Welt und dem Lifestyle rund um Triathleten und Triathletinnen, powered by www.3athlon.de.

08 Oktober 2008

Die Sonne brennt

Seit langer Zeit hat die Sonne auch in Downtown Kona nach dem reinigenden Regenguss in der Nacht ein wenig die Muskeln spielen lassen und in Ansätzen gezeigt, wie warm es am Renntag im Oktober werden kann: Schwitzen im Stehen war angesagt.

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07 Oktober 2008

Abzweig Kona Coffee nicht verpassen

Ab Dienstagmorgen weisen zwei einheimische Wahines am Pier und ein Plakat auf dem Grund der Kailua Bay auf die Existenz einer Pitstop-Möglichkeit für leckeren Kona Kaffee hin. Wem also bei Schwimmmeter 500 die Puste ausgeht, darf sich selbst auf ein Tässchen mitten im Pazifik einladen.

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10 Oktober 2007

Daily Show am Dig Me Beach

Der Dig Me Beach zieht jeden Morgen die Massen an. An Schwimmen ist zu den Stoßzeiten kaum noch zu denken, weil der Gegenverkehr in beide Richtungen enorm ist. Mein Freund Mitch hat sich in den letzten Tagen mit der Videokamera im MTV-Style ausgetobt...

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08 Oktober 2007

Choppy Waters

Heute war das Schwimmen nicht von der einfachen Sorte. Kurze harte Wellen schlugen den Triathleten beim Schwimmen aus der Bucht von Kailua-Kona entgegen. Die Wellen waren nicht sehr hoch, erschwerten aber doch ein wenig die Orientierung. Erschwerend kam hinzu, dass gleiten auf dem Weg hinaus nicht richtig möglich war. Durch geschicktes Schwimmen im Rhythmus der ein und ausrollenden Wellen konnte man trotzdem noch ganz gut rauskommen.

Auf dem Weg zurück in die Bucht waren die kurzen Roller leider nicht stark genug, um Bodysurfing zu machen. Hier lassen sich sehr viele Meter in 4-5 Sekunden beim richtigen Catch machen: Die Welle muss man spüren, um dann den schon zuvor leicht Richtung Kopf verlagerten Schwerpunkt zu nutzen. Die größere Angriffsfläche der Welle am Körper lässt eine echte Beschleunigung zu, der kein Konkurrent gewachsen ist – heute leider nicht. Die Tage zuvor waren die Wellen viel zu weich.

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07 Oktober 2007

Ein weiterer Morgen am Pier, das Familienfest

Derzeit füllt sich jetzt jeden Morgen immer mehr. Um 6:30 Uhr gehen die ersten Profis ins Wasser, die Mehrzahl der Teilnehmer jedoch zwischen 7:00 und 8:00 Uhr. Heute war das Wasser erneut etwas trübe, da es mal wieder in der Nacht geregnet hat. Zu den möglichen Ursachen der lokalen Klimaänderung schreibe ich in den nächsten Tagen etwas mehr.



Es immer eine Art Familienfest. Einmal im Jahr kommen alle zusammen, um sich beim Familientreffen in die Augen zu sehen, um den Hals zu fallen oder endlich dem Lieblings-Cousin in Ruhe alleine treffen zu können. Für den ein oder anderen neckische Spruch bleibt auch noch genügend Zeit. Und da hinten steht auch wieder dieser buckelige Onkel, den man eh nicht leiden kann.



Heute waren viele der weiblichen Favoritinnen und Profis am Pier und viele sahen wieder fit aus – sehr fit um genau zu sein. Natascha Badmann war zusammen mit der Gruppe um Toni Hasler sehr vergnügt und freudig unterwegs. Ihr Charme wird die Einheimischen einmal mehr in den Bann ziehen. Belinda Granger, Kate Major, Desiree Ficker, Nicole Leder, Andrea Brede, Katja Schumacher und Titelverteidigerin Michellie Jones können den ein oder anderen Waschbrett-Contest mitgestalten. Michellie sieht in diesem Jahr sowieso stärker und austrainierter aus, als im letzten Jahr.


(Kate Major und Desiree Ficker)


(Kein Engel mit Heiligenschein. Belinda Granger wird vom frühen Sonnenlicht eingefangen und umrahmt.)

Aber auch die Agegrouper waren ebenfalls kräftig im Wasser unterwegs und grüßen fleissig in die Heimat. Heute sind es die Schweizerinnen Simona und Sabine.



Dann sind da wieder die Zuschauer. Neben den unübersehbaren Touris aus den Kreuzfahrtschiffen, die gottlob am Freitag nicht in der Bucht liegen kommen die Betreuer, Familien und auch Locals an den Pier.



Zum Zuschauen, Fotografieren, Angeln oder auch zum Zeitunglesen. In kaum einer anderen Sportart kann man sich als Hobbyathlet dem Profi noch so nahe verbunden fühlen. Viele der Pros verhalten sich ausgesprochen höflich und warten geduldig, bis alle Fotografie- und Autogrammwünsche erfüllt wurden. Ab Mittwoch in der nächsten Woche wird es aber definitv schwerer werden die Top-Shots länger unter die Lupe zu nehmen. Oft beschränkt sich neben den offiziellen Drehterminen der Aufenthalt auf den Sprint ins Wasser, dem Training und dem Weg in die Unterkunft.

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06 Oktober 2007

Der Morgen am Pier

Das Leben wird jeden Morgen dichter, fast stündlich landen die Flieger in Keahole und gebären aus ihrem Inneren Triathleten, Touris und Rennmaschinen. Auch jede Menge Hoffnungen und Emotionen werden mit auf das kleine Archipel aus Lava und wenig Leben gebracht. Freude gibt es allerdings und viel Hawaiianische Entspannung am Pier zu bewundern.





Neben coolen und ober-coolen Erststartern überwiegt zu diesem frühen Zeitpunkt aber dann doch eher die Freude endlich daheim zu sein, am Nabel der Triathlonwelt. Dem Busen von Pelé so nage wie an keinem anderen Platz der Welt.


Erbarme de Hesse komme: Daniel Schmoll (Griesheim), Timo Bracht (Eberbach) und Frank Vytrisal (Darmstadt).


Der Konter aus Süddeutschland kommt aus Roth: "Schreib bitte darunter, dass wir Roht Grüßen...", hiermit geschehen.


Die beiden Zaungäste hören auf die Namen Gintowt und Thrower und sind von der US Triathlete.

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05 Oktober 2007

Endlich die 53 Minuten geknackt

Langsam schlägt das Schwimmtraining der letzten 4 Tage an. Das Laufen ist schon länger OK. An das Biken denke ich lieber nicht. In den letzten 2-3 Monaten war ich sehr schlurig, was mein Schwimmen anging. Doch die letzte Woche hat mich auf Vordermann gebracht Jetzt muss ich noch 3 Minuten schneller werden, dann bin ich zufrieden.
Vielleicht sollte ich mir ein Leihfahrrad nehmen und starten – wäre eine echte Herausforderung die 180km mit nur 2.000km in den Beinen aus dieser Saison zu überstehen. Pedale und Schuhe habe ich in weiser Voraussicht aus Deutschland mitgebracht. Fehlen also nur noch Helm, Dress und Laufschuhe ohne Löcher.

Zumindest komme ich als Minimal-Ziel langsam aber sicher trotz täglichem Eis und Pancakes in narzistische Dig Me Beach-Form. Wobei wir auch gleich beim Thema wären. Die Eitelkeit der Triathleten…
Foto: Dave Gonzales (Ironman Hawaii Registration)

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Warum heißt der Digme-Beach eigentlich Digme-Beach?

Der Digme-Beach ist das kleine Fleckchen „Bauchmuskelpromenier“-Strand direkt am Pier von Kailua-Kona. Hier wird gezeigt, was man so hat und hier darf gesehen werden – im Rahmen der allgemeingültig anerkannten Konventionen versteht sich.

Die unbekannte brasilianische Schönheit war netterweise bereit, sich nachdem sie mich an der King's Buoy mit einem kleinen Schlenker ihrerseits von meinem Kurs abbrachte etwas zur Wiedergutmachung anzubieten. Ihr (startender) Freund hatte jedoch keine Lust vor die Kamera zu treten - so what?! Der eigentliche Weg Richtung Umkleidekabine, um danach nach Downtown Kona zu Frühstück zu verschwinden wurde mit einem Pitstop am Infoschild garniert.

Hier findet man neben allgemeinen Hinweisen auch immer aktuelle Infos, falls Delphine, Quallen oder hawaiianische Einbäume in der Bucht sind und dann evtl. die Schwimmer kreuzen könnten.

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Der Norminator ist in der Stadt

Normann Stadler, der Titelverteidiger selbst ist zu seinem ersten Schwimmtraining am Pier von Kailua-Kona aufgeschlagen. „Es tut gut, wieder in Kona zu sein. Endlich ist es soweit. Wir haben ein paar harte Wochen Training in San Diego hinter uns gebracht.“ Stadler, der wie immer in der vorletzten Woche vor dem Show-down in den Lavafeldern athletisch und ausgeglichen wirkte, nutzt die Chance mit Titelverteidigerin Michellie Jones aus Australien und weiteren Athleten die Schwimmstrecke unter die Arme zu nehmen.

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Ain-Alar Juhanson auf Magerkur

„Ich habe letzte Nacht von Schokoladenkuchen geträumt“ hört man aus dem Mund des Hünen aus Estland. Ain-Alar möchte es endlich wissen und trotz Einschränkungen – schließlich kratzte in der er beständig an der 100 Kilogramm-Grenze in Kona einen guten Marathon hinlegen. Dabei stört nur unnötiges Gewicht. Natürlich hat er durch die Gewichtsabnahme ein paar Watt auf dem Rad verloren. Der 13. Oktober wird zeigen, ob die neue Taktik die erfolgreiche gewesen ist.

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Hannes bringt die Deutschen nach Kona

Sarah Berndt, Studentin aus Hamburg und Nico Pfitzenmeier (XTERRA Athlet) sind beide Betreuer bei Hannes Hawaii Tours. Die Betreuer nutzen den Morgen nach Anlieferung der Athleten zum Schwimmen selbst kurz ins Wasser zu springen. Auch in diesem Jahr dürfte Inhaber Hannes Blaschke rund 500 Athleten und Angehörige auf die Tropeninsel gebracht haben.

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