Gast-Blogger Faris Al-Sultan, Holger Spiegel und Mainblogger Kai Baumgartner schreiben über die IRONMAN Hawaii Triathlon World Championships, weitere Triathlon und Endurancesportarten aus aller Welt und dem Lifestyle rund um Triathleten und Triathletinnen, powered by www.3athlon.de.
31 Oktober 2009
Ocean and Sports, die Trainingslager der Triathlonschule auf Lanzarote
Und wieder ist eine Ironmanweltmeisterschaft zu Ende gegangen, die an Spannung kaum zu überbieten war. Hohe Temperaturen machten vielen Athleten gerade bei der letzten Disziplin, dem Marathon, durch Krämpfe und Dehydration teilweise schwer zu schaffen. Die Sieger des Vorjahres Chrissie Wellington und Craig Alexander konnten ihre Leistungen bestätigen – im Fall von Chrissie sogar noch toppen.Langsam endet nun auch für die Agegrouper, die bei diversen Hawaiipartys die Ereignisse am heimatlichen PC-Bildschirm verfolgt haben der traditionelle Ruhemonat und es heißt so langsam wieder zurück zu einem strukturiertem und geplantem Training zu finden, um vielleicht nächstes Jahr die erste Langdistanz zu bewältigen oder gar selbst in Kona am Start zu sein.
Zu solch einem geplantem Training gehört auch ein Rad- / Triathlontrainingslager im Frühjahr. Hier kann man bei angenehmen Temperaturen unter Gleichgesinnten die wichtigen Grundlagenkilometer auf dem Rad sammeln, an der Kraftausdauer feilen und (für die Einsteiger in dieser Sportart) vieles dazulernen und wertvolle Tipps bekommen. Daniel Kezele bietet seit Jahren mit seiner Triathlonschule auf Lanzarote eine hervorragende Möglichkeit dies zu tun an. Der ehemalige Triathlonprofi und Diplomsportwissenschaftler lebt seit 7 Jahren auf Lanzarote und veranstaltet dort seine beliebten Trainingslager.
Die Kanareninsel Lanzarote mit ihrem ganzjährig mildem Klima, atemberaubender Vulkanlandschaft, schroffen Küsten und jährlich besser werdendem Asphalt ist für diesen Zweck wie geschaffen. Daniel legt großen Wert auf eine individuelle Betreuung der Athleten und so bleiben die Teilnehmerzahlen der Camps überschaubar.
Das Training ist in diesen ein oder zwei Wochen des Trainingslagers nach einem sportwissenschaftlich fundiertem Trainingplan abgestimmt, d.h. nach 2 bis 4 Tagen Blockbelastung folgt ein Entlastungs- oder Ruhetag - außerdem werden die Umfänge und Intensitäten allmählich gesteigert, Techniktraining ist ein täglicher Begleiter.
Eine Radausfahrt nach Fuerteventura bereichert den Trainingsalltag und gibt Möglichkeit zur Königsetappe von bis zu 200km. Dazu wird das Trainingslager je nach Camp mit Multiwechseltraining, Bergzeitfahren, Trainingswettkämpfen über die olympische oder Halbdistanz auf der original Ironmanstrecke sowie auch durch Einzelzeitfahren bereichert. Eine andere sehr beliebte Königsetappe ist die Radstrecke des Ironman Lanzarote mit 2500 Höhenmetern, die in keinem Camp fehlen darf. Natürlich besteht für Athleten, die sich dafür noch nicht fit genug fühlen auch die Möglichkeit zu einer verkürzten Version.
Morgens ab 7:00 Uhr besteht die Möglichkeit im hoteleigenen 25m Schwimmbad unter sachkundiger Anleitung bis zu 2 Stunden an der Schwimmtechnik zu feilen, bevor es dann an das reichhaltige Frühstücksbuffet des Hotels geht.
Nach kurzer Pause beginnt dann der eigentliche Schwerpunkt des Trainingslager, die Radausfahrten. In unterschiedlichen Leistungsniveaus fahren die Radgruppen mit maximal 10 Teilnehmern unter der ortskundigen Führung der Radguides der Triathlonschule über die schönsten Orte der Insel. Einsteiger sind vor allem im Classic Camp 2 willkommen!
Im Anschluss an die Radausfahrten gibt es verschiedene Optionen, den Tag weiter zu nutzen: neben Ausruhen am Pool, können die Teilnehmer an geführten Anschlussläufen teilnehmen, im Fitnessstudio an der geleiteten Rumpfstabilisation teilzunehmen oder nach eigenen Vorstellungen dort trainieren. Vielleicht darf es aber auch eine Massage oder ein Spaziergang am Strand sein.
Unter den Campteilnehmern befinden sich auch immer viele Aspiranten für den Ironman Lanzarote, zu welchem Triathlonschule auch eine Wettkampfreise anbietet. Nach dem sportlergerechten, ebenfalls reichhaltigem Abendbuffet gibt es triathlonspezifische Vorträge und Diskussionen in der Triathlonschulezentrale zu hören.
An Abenden vor den Ruhetagen geht Daniel mit seinen Gästen zum traditionellen „Bars abchecken“ nach Puerto del Carmen oder Arrecife – Spassfaktor: extrem hoch! An den Ruhetagen selbst besteht die Möglichkeit neben dem Freiwasserschwimmen in der wunderschönen Lagune von Costa Teguise auch Lanzarote´s kulturelle und landschaftliche Highlights bei Daniel´s Ausflügen kennen zu lernen.
Alles in allem also ein optimaler Einstieg in eine tolle Saison. Das Angebot könnt ihr euch unter Triathlonschule.de anschauen.
Labels: Training
Timex Ironman Sleek 150 Lap, die neueste Technologie gibt das Tempo vor
Pünktlich zum Beginn des Wintertrainings stellt Timex eine neue Uhr in der Ironman-Serie vor. Timex engagiert sich als Sponsor und Offizieller Zeitnehmer des ING New York City Marathons der New York Road Runners. Timex macht die Tempomacher vom ING Direct Pace Team mit der brandneuen Timex® Ironman® Sleek 150 Lap mit TapScreen™ Technologie noch schneller. Anbei der umfassende Pressetext, zu dem es bereits seit einigen Stunden ein kleines Gewinnspiel auf 3athlon.de gibt:Am Sonntag, den 1. November 2009, fällt wieder der Startschuss zu einem der bedeutendsten Laufsportevents. Über 45.000 Sportler treten an, um über die Ziellinie im Central Park zu laufen und sich damit einen der größten Träume engagierter Langstreckenläufer zu erfüllen: das Finish des ING New York City Marathons zu erleben.
Mit am Start ist Timex als Sponsor, Offizieller Zeitnehmer und Ausstatter des für Tempo sorgenden ING Direct Pace Teams. Die Schlüsselrolle, beim Vorhaben für Geschwindigkeit zu sorgen und beste Zeiten für die Athleten zu erreichen, spielt dabei die neueste, innovative Technologie von Timex. Am Handgelenk aller 30 offiziellen Tempoläufer wird die Weltneuheit Timex® Ironman® Sleek 150-Lap mit TapScreen™ zum Einsatz kommen.
Die Leistungskontrolle wird somit stark vereinfacht und verhindert einen Leistungsabfall durch überflüssige Interaktionen wie das Schauen auf das Handgelenk oder das Suchen nach erwünschten Informationen. Auch komplexe Routinen und Leistungsvorgaben werden durch drei programmierbare Trainingseinheiten automatisch und mühelos. Jede Einheit hat bis zu 16 bezeichnete Intervalle, die per TapScreen™-Technologie leicht abrufbar sind. Ganz im Sinne der unbedingten Konzentration auf den Lauf und die eigene Performance, übernehmen Alarme das Denken an notwendige Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme – so ist die Versorgung des Körpers gesichert und der Leistungsoutput wird ohne eigenes, kräfteraubendes Zutun weiter verbessert.Über Timex Sportuhren
Gesunder Lebensstil, Fitness und Leistungsfähigkeit sind aus dem Bereich der kurzlebigen Trenderscheinungen entwachsen und etablierter Bestandteil einer wachsenden Zahl von Lebensentwürfen, Unternehmen und Freizeiteinrichtungen. Timex bietet mit Funktionsuhren für alle Bedürfnisse, Leistungslevels und modische Vorlieben, stets den passenden Trainingspartner. Timex produziert Sport-Instrumente zur Messung von Zeit, Geschwindigkeit, Distanz und Herzfrequenz. Mit dem großen und vielseitigen Sortiment an Zeit- und Herzfrequenzmessern, ausgestattet mit modernster Technik und nützlichen Funktionen, aber auch mit der Präsenz bei wichtigen Sportveranstaltungen, ist Timex schon längst eine feste Größe im Breiten- und Leistungssport.
Timex und der ING New York City Marathon
Beim ING New York City Marathon, ausgerichtet von den New York Road Runners, ist die Marke Timex mit diversen Aktionen und Serviceleistungen für die Veranstalter, Sportler und Zuschauer präsent. Alle drei Start- und Zieluhren, die Zwischenzeitmesser und die Uhren auf den Fahrzeugen, die die Läufer begleiten, sind Timex-Uhren. Auf der Gesundheits- und Fitnessmesse, die die Rennwoche begleitet, können die Uhren- und Fitnessprodukte von Timex näher betrachtet werden. Auch das Media Center, das eine Woche lang Heimat der internationalen Medien und ihrer Vertreter ist, wird von Timex präsentiert. Die 30 offiziell eingesetzten Tempomacher des ING Direct Pace Teams werden mit neuester Timex Technologie ausgestattet.
Die Partnerschaft setzt sich zum Ziel, in noch mehr Menschen Begeisterung und Leidenschaft für den Laufsport zu wecken, den Teilnehmern ein unvergleichliches Erlebnis zu bereiten und zusammen mit und für die Aktiven und Zuschauer eine einzigartige Atmosphäre zu schaffen.
Zum Gewinnspiel auf 3athlon.de
Technische Angaben und Funktionen: Timex® Ironman® 150 Lap TapScreen™
• TapScreen™-Technologie
• Target Time Pacer
• Rundenmanagement-System mit datiertem Trainingsprotokoll
• Intervall-Timer mit Bezeichnung
• Flüssigkeitsaufnahme-Alarme
• 100-Stunden-Chronograph
• 150-Runden-Speicher
• 199-Runden-Zähler
• 24-Stunden Countdown-Timer
• Drei programmierbare Alarme
• Zwei Zeitzoneneinstellungen
• INDIGLO® Zifferblattbeleuchtung
mit Night-Mode® -Funktion
• 10 ATM Prüfdruck
• Extra große Anzeige mit großen Ziffern
• Atmungsaktives Design
UVP: 99,90 Euro
Bild: Timex, Text mit Material von Timex
Labels: Gear
Active.com, eine kalifornische Erfolgsstory
Es ist eine dieser typisch amerikanischen Erfolgsgeschichten. Eine kleine Truppe junger Ausdauerenthusiasten hat eine smarte Idee und setzt sie zunächst bei sich in den vier Wänden um.Active.com
Labels: Industrie
The Big Kahuna, der Erfinder des Wellenreitens Duke Kahanamoku
Duke Paoa Kahinu Mokoe Hulikohola Kahanamoku (* 24. August 1890 in Honolulu; † 22. Januar 1968), fka The Big Kahuna genannt, gilt allgemein als Begründer des modernen weltweiten Wellenreitens. Hatten die Missionare von Hawaii einst das Wellenreiten auf den Longboards (papa nui), die manchmal einem Spaziergang glichen als verdammenswerten Müßiggang verboten, wurde es Anfang des 20. Jahrhunderts durch Kahanamoku wiederentdeckt und weltweit populär gemacht. Sein Verdienst ist die weltweite Assoziation der hawaiianischen Inseln neben der Exotik mit dem Wassersport und Lifestsyle. Duke (Herzog) ist Kahanamokus Vorname, der auch mehrfacher Olympiasieger im Schwimmen. Bereits sein Vater wurde so getauft, zu Ehren von Prinz Alfred von Sachsen-Coburg-Gotha, dem Herzog von Edinburgh, der 1869 zur Zeit seiner Geburt Hawaii besucht hatte. Der Name Duke ging dann an den ältesten Sohn über.Labels: Surfen
Ironman Regensburg knackt die 1.200er Marke
Labels: Ironman Europa
Trizophrenia Inside the Minds of a Triathlete von Jef Mallett
Da haben die Kollegen auf Slowtwitch wieder etwas ausgegraben, dass das Zeug zum Klassiker hat. Unter dem Motto "Das Leben ist besser, wenn man ein Triathlet ist" verschafft Autor Jef Mallett mit dem Comic "Trizophrenia: Inside the Minds of the Triathlete" viele vergnügliche Minuten während der dunklen Herbst- und Winterabende.Der seit Urzeiten als Triathlet aktive Autor Mallett gibt den scharfsinnigen und spöttischen Blick frei auf die Obsessionen des Lifestyles Triathlon. Wer die von ihm geschaffene Figur "Frazz" mag, wird vor allem als Triathlet Trizophperie lieben.
Inhaltsangabe, Vorwort und Einleitung "Trizopheria" (PDF, 0,6 MB)
Trizophrenia-Blog
Interview mit Jef Mallett auf Slowtwitch.com
Labels: Fun
Pater Damien Molokai und Kohala, Seligsprechung nach Aufoperung für die Leprakranken
Labels: Hawaiian Lifestyle
DAV Sektion Kona #2: Höhenrausch am Mauna Kea
Andrea ist ein Hawaii Rookie und als Unterstützer mit angereist, während Jochen aka Kona Joe zu den alteingesessenen und sehr erfahrenen Ironman Jongleuren gehört und auch schon länger auf Big Island Zeit verbracht hat. Grund genug im zweiten Teil des DAV Sektion Kona den zweiten großen Vulkan auf Big Island, den Mauna Kea in den Fokus zu rücken. Lest selbst, was das Tagebuch der beiden Klettermaxe zu bieten hat.Ich öffne das Faltblatt der Mauna Kea Visitor Station und die dort fett gedruckten Worte : „high-altitude sickness can lead to serious even life-threatening situations“ kreisen in meinem Kopf, verursachen große Aufregung und einen unruhigen Schlaf schon zwei Tage vor dem eigentlichen Aufstieg. An diesem Abend bin ich froh nur ein stinknormaler motorisierter sterneguckender Touri zu sein. Übermorgen soll es losgehen auf den noch 1.300 Meter höher liegenden Gipfel des vulkanischen Berges.
Loses Geröll gepaart mit der Steilheit des Humuula-Trails werden Jo`s und meine Aufmerksamkeit sehr fordern. Ich atme tief durch und selbst auf den 2.900 Metern Höhe der Visitor Station dass mein Körper Zeit braucht sich an den geringen atmosphärischen Druck zu gewöhnen. Da kann einem das schnelle Drehen des Kopfes schon einmal das Gleichgewicht durcheinander würfeln.
Der Weg zum MarsJetzt geht es aber wirklich los 1.300 Höhenmeter Aufstieg und ebenso viele Abstieg warten auf uns. Ich habe schlecht geschlafen, Jo dagegen wie ein Stein. Die Angst vor der Höhenkrankheit hat eine Nachtwanderung aus meinem Schlaf gemacht. Jetzt gibt es kein zurück mehr. Über die abenteuerlich hügelige Saddle-Road fahren wir im friedlichen Morgensonnenlicht um acht Uhr hinauf zur Visitor-Station des Mauna Kea. Des größten Berges der Welt vom Meeresspiegel gemessen.
Eine Stunde Akklimatisation an die Höhe ist eingeplant. In dieser Zeit treffen wir die letzten Vorbereitungen. Die Registrierung und das Zurücklegen der symbolisch wichtigen Finisher-Shirts werden als erstes erledigt. Als wenn so ein fünfundzwanzigfacher Ironman noch nie ein Finisher-Shirt bekommen hätte. Während diese Finisher-Shirts noch nie getragen einstauben, hat das knallrote Gipfelhemd in Jo`s Augen einen wirklichen Kult-Charakter. Noch neun Liter Wasser ins Gepäck des Mannes und die gute Laune Müsli-Riegel und die Anti-Frost-Klamotten in den Rucksack der Frau und dann packen wir es an. So beginnen wir den Aufstieg um halb zehn und sind guten Mutes vor dem Sonnenuntergang um halb sechs wieder da zu sein.
Ab dem ersten Meter geht es immerzu bergauf und was zunächst noch ein breiter Gehweg ist wird später zu einem schmalen Trampelpfad. Anfangs noch gut zu erkennen, weil kleine Büsche, Kakteen und die naturgeschützten Silverswords den Weg säumen, ist der Humuula-Trail später kaum noch von seiner gleichfarbig steinigen Umgebung zu trennen.
Es geht in den ersten 2 Meilen so steil auf losem porösem Lava-Gestein bergauf, dass man das Gefühl bekommt mit zwei schritten voran gehend einen zurück zu rutschen. Die Konzentration richtet sich vollständig auf die Trittsicherheit, die Atmung, den Rhythmus des Gehens und das regelmäßige Trinken. Wach beobachten wir die Reaktionen unseres Körpers auf die Anstrengung in der Höhe. Gegenseitiges Stellen von Rechenaufgaben überprüft die geistige Wachheit, die Ergebnisse sind amüsant langsam und schlichtweg falsch. Während der ersten zwei Meilen ist eine schnelle laute Atmung bei uns beiden zu hören gepaart mit leichtem Kopfdruck, doch das wird danach überraschend immer besser. Gewöhnung scheint einzutreten und das fühlt sich gut an. Die Beobachtung der Umgebung wird möglich, aber was gibt es hier zu sehen????
Eine rötlich-braun gefärbte Marslandschaft. Kark und steinig ohne jegliches Gefühl von lebendiger Natur. Gesteinshügel und kleine vulkanische Krater in den Farben rost-rot über verschiedenste Brauntöne bis zu einem tiefen schwarz leuchten in der Sonne. Es ist ein sonnig klarer Tag mit winzig kleinen tanzenden Wölkchen im Tal. Der Blick zurück lässt im Tal die grasgrüne Ebene der Saddle-Road erkennen mit der schwarzbraunen Silhouette des beinahe genauso hohen Mauna Loa im Hintergrund.Im klaren Rhythmus mit regelmäßigem Trinken und einem Müsliriegel gegen den Hungerast geht es drei Stunden, mit Ausnahme von ständigen Pinkelpausen, flüssig voran. Wir passieren noch einen von Steinhügeln eingekreisten See, in dem das Auge jegliches Grün vermisst und treffen bei Meile 5 auf die Straße. Sie führt die letzte Meile der Wanderung zum Summit hinauf.
Große weiße Kuppeln der Observatorien erscheinen im Blickfeld. Sie bilden die größte Sternwarte der Welt. Die klare Luft, die gedämpfte Beleuchtung der Inselstädte und die Höhe des Berges, lassen so klare Sternbilder und Galaxien erkennen, dass es für einen jeden Astronomen eine Herausforderung ist, hier zu forschen. Zurück von den Sternen zum Tagesgeschehen: empfindlich kalt ist es beim Knacken der viertausend Meter Marke geworden. Vier Grad Celsius haben Mütze Schal und Windjacken eingefordert. Unsere Stimmung ist aber alles andere als frostig. Froh über den festen Boden unter den Füßen und das nahende Ziel drehen wir ein kurzes Filmchen. Befinden, Stimmung, Gleichgewichtsfähigkeiten via Yoga-Übungen und Rundumblick werden, begleitet von geistreichen kurzatmigen Kommentaren, für die Nachwelt festgehalten. Im Nachhinein betrachtet war unser IQ zu diesem Zeitpunkt schon deutlich angeschlagen.
Den Gipfel schon im Blick als kleinen rötlichen Hügel abseits der Straße kam dann doch der schlechte-Laune-Zug zu mir angetuckert. Unterzuckerung und plötzlicher Kopfschmerz machten die letzten Meter zu einer Herausforderung. Ein Müsliriegel und kurzes Durchatmen lassen uns aber gemeinsam nach dreieinhalb Stunden den 4215m hohen Gipfel erklimmen. Typisch hawaiiianische hölzerne Opferaltare mit bunten Plumeria-Kränzen erinnern in dieser Karkheit an die blühenden Inselteile im Tal des Mauna Kea.
Wir haben es geschafft und mir fällt ein riesiger Stein vom Herzen. Der wunderbar einzigartige Ausblick auf diese skurile Marslandschaft belohnt die Anstrengung. Mein Kopfschmerz ist besser, alles psychosomatisch, und Jo geht es super. Die Kälte, der eisige Wind und die erschwerte Atmung lassen uns nur kurz verweilen.Der Weg zurück
Abwärts geht es dann wirklich ratz fatz über den gleichen Trail. Jo überkommt noch eine leichte Übelkeit während des Abstiegs, aber unser Tempo ist wahnsinnig. Halb trabend geht es abwärts getragen von der Freude und Erleichterung. Mit jedem Meter geht es körperlich besser. Die Beine werden dennoch müde und der tiefe Choco-Crossie-Untergrund, wie Jo das Lavasteingeröll getauft hat, fordern noch einmal volle Konzentration. Die ersten Pflänzchen am Wegesrand und der Blick auf die Station kündigen schon nach zwei Stunden das Ankommen an.
Nach sechs Stunden und siebenundzwanzig Minuten (Timex-Triathletenzeitmessung ;-), müden Beinen, heißen Fußsohlen und einigen Symptomen der Höhenkrankheit hat die Zivilisation uns wieder. Anstatt einer gemütlichen Ankunft in einsamem Ambiente wird uns wieder bewusst, dass Big Island eine Touri-Insel ist. Acht Kleinbusse beladen mit Sushi- essenden Japanern belagern den Parkplatz der Visitor-Station. Sie werden in Schneeanzügen zum Sunset auf den Gipfel gekarrt. Als naturnahes Erlebnis wird dieses Event verkauft. Wir fühlen uns wie echte Helden. Die Belohnung sind kultige Finisher-Shirts des Mauna Kea, eine Instant-Suppe die abscheulich schmeckt und vor allem das Gefühl es geschafft zu haben. Zu Risiken und Spätfolgen fragt uns gerne unter: www.komatraining.com
Aloha
Andrea und Jochen
Labels: Nature strikes back
Gewinnspiel, Timex Uhren zu gewinnen
Zum großen Finale des Kona-Blogs verlost 3athlon.de unter den registrierten Nutzern von 3athlon.info drei der brandaktuellen neuen Uhren, die beim New York Marathon zum Einsatz kommen. Es müssen lediglich 2 Fragen korrekt und zeitnah beantwortet werden. Die erste Uhr geht an die schnellsten richtigen Einsendungen, die beiden anderen Uhren werden unter allen Einsendungen verlost. Die Farben der Gewinneruhren können von der gezeigten Abb. abweichen.- Frage 1: Wie heißen die neuen "Ironman"-Uhren?
- Frage 2: Welche UVP gibt der Hersteller in Euro für diese Uhren an, die beim New York Marathon alle 30 Tempoläufer am Handgelenk tragen werden?
- Ulf T. (erste richtige Einsendung)
- Sandra K.
- Markus L.
Bild: TIMEX
Labels: Gear
Neu im Rennkalender, Ironman 70.3 Racine Triathlon
Ironmanracine.com
Labels: Ironman 70.3
30 Oktober 2009
RoadID, für den Notfall
"Was hat denn Craig Alexander da am Handgelenk und zeigt in die Kamera?" So oder so ähnliche lauteten die Mails. Hier die Auflösung. Das ist kein neues Charity-Armband, sondern RoadID. Auf dem kleinen Metallblättchen können nach dem Erwerb persönliche Adressdaten und Notfall-Kontakte inklusive Telefon und E-Mail angegeben werden. Mehr dazu unter RoadID.com.
Labels: Gear
Eddie would go, die Geschichte des Edward Ryan Makua Hanai Aikau

Labels: Hawaiian Lifestyle, Hawaiian races, Surfen
29 Oktober 2009
Deutscher Alpenverein, Sektion Kona #1: "I against Mauna Loa - ha ich bin doch ein Ironman..."
Mauna Loa (Big Island, Hawaii) - Der Deutsche Alpenverein (DAV), Sektion Kona hat zugeschlagen und Wege abseits der ausgetretenen Touristenpfade an den Küsten betreten. Es folgt nun der Leidens- und Lebensbeichte von Ironman Hawaii Rookie Manfred "Manni" Scherer (TSG Kleinostheim 1908 e.V.) aus der Post-Rennwoche des Ironman Hawaii Triathlons:
Fünf Tage lag mein erster Start inklusive Finish beim wohl legendärsten aller Ironman Rennen nun zurück. Damit sich die lange Reise auch lohnt, bleibe ich natürlich noch länger hier auf Big Island und plane eine Tour auf den Vulkanriesen Mauna Loa. Dieser ist nach dem Mauna Kea der zweithöchste Berg hier auf der Insel. Im Vorfeld bin ich fast aufgeregter vor meiner Erstbesteigung als vorm Ironman. Da wusste ich schließlich was auf mich zukommt. Bei einer Dreitagestour über einen Trailpfad auf 4.000m Höhe wusste ich nur, was kommen kann durch Erzählungen.
Daumen raus
Via Hich Hiking gings also an einem Donnerstagmorgen um 8 Uhr los Richtung Volcanopark. Die ca. 150 km schaffte ich mit vier verschiedenen, allesamt sehr netten Locals, in doch recht ansehnlichen 4 Stunden. Zum Besteigen des Mauna Loas braucht man eine sogenannte Permit (Erlaubnis). Die gibt es bei den Rangern im Volcano Center. Nach einer ausgiebigen Unterweisung und den unzähligen Hinweisen auf die Gefahren einer solchen Tour gab es dann die benötigte Permit ohne Probleme mit einem großen "BUT".
But: "Don't walk in the dark - it`s very dangerous!!!"
Meine Planung, die auch so bei den Rangern hinterlegt war, sah so aus: Tag 1 Aufstieg auf die Red Hill Cabin in 3.000m Höhe - Tag 2 dann auf den Gipfel in 4.039m Höhe - Tag 3 dann Abstieg über die Red Hill Cabin bis zum Volcano Center. Soviel zur Planung. Ausgangspunkt des Trails ist das Ende der Mauna Loa Road, an einem der auf Big Island öfters ausgeschilderten "Senic Views". Der befindet sich auf 2.000m Höhe. "You better find a friend who drives you there" gab mir der Ranger noch mit auf den Weg. Nach einem Blick auf die Karte wusste ich dann auch warum: Bis zu diesem Aussichtspunkt waren es von der Rangerstation 26km inklusive 800 Höhenmeter Fußmarsch. Natürlich fand ich keinen "Freund" und so kam ich nach Viereinhalb Stunden Fußmarsch und bei Dunkelheit am Ende der Road, dem Mauna Loa View, an. Mit dem Einsetzen der Dunkelheit wurde es auch gleich mal "saukalt".
Lager auf kargen Boden
Ich richtete also mein Lager für die erste Nacht auf Betonboden in einer offenen Raststelle ein. Da ich für vier Wochen inklusive Ironman Gepäck aus Deutschland mitgebracht hatte, war mein Equipment für diesen Trip aufs Nötigste beschränkt. So lag ich also auf einer BW-Unterlage aber immerhin in einem 130 Euro teuren neuen Schlafsack eingepackt bis über beide Ohren bei knapp über 0°C und versuchte ein wenig Schlaf zu finden. Um 6:00 Uhr weckte mich dann die Sonne und um 6:30 Uhr schälte ich mich aus dem Schlafsack. Hier gab's immerhin ein Plumsklo mit Klopapier. Mein T-Shirt und die Jacke waren leider vom Aufstieg noch komplett durchgeschwitzt. Und getrocknet ist des Nachts natürlich auch nix. Na ja ein trockenes Shirt hatte ich ja noch an und die Sonne schien ja auch strahlend vom Himmel.
Red Hill Cabin, Anu's weisen den Weg
Um 7:00 Uhr machte ich mich dann also auf, die Red Hill Cabin auf 3.000m zu erklimmen. Laut Roadmap vom Ranger brauchte man für die 12,1 km mit 1.000 Höhenmetern 4 - 6 Stunden. Ha, da ist wohl noch kein Ironman hoch dachte ich. Mit ca. 20 kg Gepäck ging's also rein in den Trail. Der erste Teil der Strecke war noch deutlich sichtbar als ausgetretener Pfad erkennbar.
Das änderte sich allerdings recht schnell und nun war die einzige Orientierung in den Lavafeldern die sogenannten "Anu`s" - kleine Felstürmchen weisen einem den Weg. Ich hielt mich also an die Gefahrenhinweise und ging nie weiter ohne den nächsten Lavahaufen im Auge zu haben. "Don`t get lost, nobody would find you" klang es in meinen Ohren, und nun wusste ich auch warum. Die Lava erstreckt sich kilometerweit und alles sieht gleich aus. Wenn man hier vom rechten Weg abkommt wird's happig.
So langsam bekam mich, nennen wir es einmal einen gewissen Respekt, vor meinem Vorhaben. Desto länger ich unterwegs war umso langsamer wurde ich. Die Füße schmerzten, mein Rucksack scheiterte beim Versuch mich umzubringen und ich sah immer wieder auf die Uhr, die erbarmungslos meinen Übermut bestrafte. Nach sage und schreibe 4 Stunden und 20 Minuten stand ich glücklich und überwältigt von den Eindrücken unterwegs endlich an der Red Hill Cabin auf 3.000 Meter Höhe. Ich "harter" Ironman war allerdings auch komplett am A.....
*******-Sternenhimmel a la Hawaii
Die Hütte ausgestattete mit 8 Stockbetten stand mir ganz allein zur Verfügung. Auch hier gab's ein Plumsklo und eine Regenwassertonne. Wasser ist das Wichtigste was man bei so einer Tour braucht und das gab's ausnahmslos hier. Nachdem ich meine schweißgetränkten Kleidungsstücke der Sonne zum Trocknen anvertraute gab's 'ne Suppe und ich machte mich mit der näheren Umgebung vertraut. In der Hoffnung noch Besuch zu bekommen, behielt ich die beiden Trails im Auge, den nach oben zur Summit Cabin und den von dem ich gekommen war. Es kam aber niemand mehr vorbei. Mitten in der Nacht, das heißt um 20:00 Uhr abends, bin ich dann noch mal, dick eingepackt, raus und habe mir das Firmament angeschaut. Mit Worten lässt sich das allerdings nicht im Geringsten beschreiben. Der Himmel erscheint scheinbar greifbar, alle Himmelskörper sind irgendwie grösser und die Milchstraße hat ihren Namen verdient. Fassungslos starre ich ewig in den Himmel.
Als ich dann den Hügel erklommen hatte der den Blick auf den Volcanopark preisgab, bekam ich den nächsten "Brandingmoment". Überall sah ich glühende Lava. Am Tage von hier aus lediglich als Rauchsäulen sichtbar, bot sich mir jetzt ein Schauspiel, das mir einmal mehr den Atem raubte. Selig ging ich dann irgendwann zurück in meine Cabin und versuchte Schlaf zu finden. War zunächst gar nicht so einfach denn hier war's still. Also richtig still: Nix. Ich mein gar nix. Wahnsinn.
Abstieg
Irgendwann schlief ich dann und mein Wecker klingelte pünktlich um 5:30 Uhr, schließlich wollte ich den Sonnenaufgang erleben. Der blieb mir dann allerdings leider verwehrt da Wolken und Nebel keinen Horizont erkennen ließen. So packte ich also langsam meinen Rucksack und machte mich bereit für den Abstieg. Da mein gesunder Menschenverstand noch funktionierte, hatte ich mich tags zuvor schon entschlossen mir den Gipfel für ein anderes Mal aufzuheben. Zurück schaffte ich die Strecke dann auch deutlich schneller. Zurück am Ausgangspunkt und nach zwei Tagen ohne eine Menschen gesehen zu haben, war ich stolz und schwer beeindruckt von meinem kleinen Trip auf den Mauna Loa.
Fazit:
Auch hier war ich sicherlich nicht das letzte Mal und beim nächsten Mal werde ich sicherlich besser vorbereitet solch ein Unternehmen angehen. Hang loose Sunnymanni...
Labels: Nature strikes back
Anmeldung Vineman Ironman 70.3 ab dem 1. November 2010
Vineman Ironman 70.3
Labels: Ironman 70.3
28 Oktober 2009
Standup Paddle (SUP), auf historischen Spuren
Der Montag nach der Awards Party stand ganz im Zeichen des Erholungs-Chill-Out-Sports. Von hawaiianischen Surflehrern eingeführt, verspricht das Stand-Up Paddling (Aufrecht stehend mit dem Stechpaddel ein Surfboard antreiben) ein tolles und spaßiges Training für Gleichgewichtssinn, diverse Muskelgruppen, uvm.Labels: Surfen
27 Oktober 2009
Warum laufen Frauen schneller? Taktische Überlegungen zum Ironman Hawaii 2009
Bei Betrachtung des Ironman Hawaii 2009 und dem Vergleich zwischen dem Rennen der Frauen und Männer fällt auf, dass die Frauen einmal mehr ihre Laufzeiten steigern konnten – während die Männer verhältnismäßig langsam per pedes unterwegs waren. Warum laufen – relativ betrachtet – die Frauen also schneller?Die Lösung ist vielleicht einfach oder auch sehr komplex. Ich fokussiere mich auf einen Aspekt. Seit den Siegen von Normann Stadler und Faris Al-Sultan in den Jahren 2004 und 2005 in der Lavawüste von Big Island wurde allen Triathleten klar, dass man vielleicht doch den Ironman Hawaii als starker Schwimm-Biker oder Nur-Biker mit einem soliden Laufsplit für sich entscheiden kann. Stadler belegte diese These 2006 ein weiteres Mal mit seinem 2. Sieg nach bewährtem Muster – quasi mit Ansage.
In der unmittelbaren Folge haben die starken Läufer allesamt einen neuerlichen Schwerpunkt auf das Radfahren gelegt und dabei vielleicht ein klein wenig Laufstärke eingebüßt und zusätzlich als wesentliches Momentum wird offensichtlich in den letzten Jahren auf Big Island wieder schneller und kraftintensiver mit dem Rad gefahren. Vor allem die erste Stunde gleicht eher einem Non-Drafting Kurztriathlon, als einer mehrstündigen Langzeitausdauerbelastung mit der Vermeidung von Belastungsspitzen. Fahren die Männer über ihre („Lauf“-) Verhältnisse? Ja, aber im Ziel entscheidet die kürzeste Zeit über den Sieg und nicht der schnellste Marathon oder Bike-Split.
Wenngleich durch Chrissie Wellington für die nächsten 2-3 Jahre eine Athletin dominant erscheint und es die Mitbewerberinnen schwer haben werden an einem guten Tag an der Britin vorbeizuziehen. Sie passt, wegen ihrer Laufstärke, nicht ganz in das oben skizzierte Raster. Die mehrfache Weltmeisterin trainiert anders, als die meisten Profi-Triathletinnen ausschließlich mit Männern ihre Einheiten auf dem Rad.
Daher ist weiterhin davon auszugehen, dass die Männer sich durch den Gruppendruck weiterhin auf dem Rad übernehmen und nur wenige mit halbwegs Radtalent ausgestattete Profis ausreichend Geduld zeigen werden, um mit einem Marathon deutlich unter 2:40 Stunden Kona zu gewinnen. Die Frauen hingegen werden weiter an den Bestzeiten im Marathon kratzen, bis die Top-Bikerin die T1 auf dem Pier in Kailua-Kona besteigt.
Bild: 3athlon.de (Normann Stadler auf dem Weg zu seinem 1. Hawaii Sieg im jahr 2004)
Bild: Ironman.com (Mirinda Carfrae legt einen Marathon par excellence auf den Alii Drive)
Labels: Ironman Hawaii
Yvonne van Vlerken schwimmt nicht mehr alleine!
Labels: Nature strikes back
26 Oktober 2009
Chris Lieto, vom Biker zum Läufer?
Labels: Interview
Ironman 70.3 UK nach vier Stunden fast ausgebucht
Labels: Ironman 70.3
25 Oktober 2009
XTERRA WM Maui, Spanier Eneko Llanos und Britin Julie Dibens mit Hattrick bei den Cross-Triathleten, Michi Weiss mit Bronze, Carina Wasle auf Rang 4
Dibens locker zum Hattrick
Souverän gestaltete Julie Dibens das Frauenrennen und führte schon nach dem zweiten Disziplin nahezu uneinholbar vor McQuaid und Landsfrau Shonny Vanlandingham. Als Runnerup des Tages erwies sich Paterson, auf dem Weg zu einer souveränen Silbermedaille, die sie knapp McQuaid abnahm. Das beste Ergebnis aus dem deutschsprachigem Raum fuhr Carinna Wasle aus Österreich mit Rang 4 ein. Pech hatte hingegen die Schweizerin Renata Bucher, die nach dem Schwimmen aussichtsreich im Feld liegend mit zwei Plattfüßen fast liegengeblieben wäre und auf Ersatzmaterial aus dem Feld der männlichen Konkurrenten zurückgreifen musste, um auf einen sicherlich enttäuschen 13. Rang aller Frauen am Makena Beach einzulaufen.
Llanos macht das Double
Mitfavorit Llanos, als 14. beim Ironman Hawaii Triathlon 14 Tage zuvor unter den eigenen Erwartungen geblieben, bestieg mit engen Kontakt zu den Spitzenschwimmern das MTB, bevor es auf dem anspruchsvollen MTB-Kurs rund ging und Streckenrkrodhalter und Ex-Weltmeister Conrad Stoltz (RSA) mit dem Franzosen Franky Batelier mächtig Druck machte. Betalier, mit vier Saisonsiegen ebenfalls ein heißer Kandidat auf den Gesamtsieg riss einen phasenweise entfesselt fahrenden Llanos und den US-Amerikaner Josiah Middaugh ebenfalls mit sich, während sein Llanos' hochfavorisierter Landsmann Ruben Ruzafa bereits vor dem Startschuss wegen einer Sturzverletzung in der Rennvorwoche die Segel streichen musste.
Auf dem Weg zum vierten Sieg in der Doule-Wertung, bestehend aus der Ergebnisaddition von Ironman Hawaii und XTERRA WM Maui zeigte Llanos seine Klasse, als er sich schon nach 3,2 Laufkilometern an die Spitze des Gesamtfeldes setzte. Indessen schoben sich von hinten der Franzose Nicolas Lebrun und der sich Dopinganschuldigungen durch den ehemaligen Radprofi Bernhard Kohl ausgesetzt sehende Österreicher Michi Weiss. Schon einmal wurde der 25. des Ironman Hawaii 2009 wegen einer Schutzsperre aufgrund zu hoher Hämatokritwerte im 2007 und Kooperation mit dem Mediziner Andreas Zoubek auf, der selbst Doping durchgeführt haben soll. "Ich habe mich heute selbst überrascht. Hätte nie gedacht, so ein Rennen nach Kona zu haben! Das war denke ich die beste Antwort, die ich geben konnte. Ich bin 100% clean, und wäre gerne- zusätzlich zum RTP (Registered Testing Pool) in Österreich- in allen möglichen Kontrollsystemen. Es fühlte sich heute wie ein Vulkanausbruch an" erklärt Weiss nach dem Zieleinlauf gegenüber 3athlon.de. Nach dem besten Cross-Triathleten Weiss aus dem deutschsprachigem Raum kommt als bester Deutscher Felix Schumann al Siebter in Ziel und kann den zwischenzeitlich in den Top 5 fahrenden und als 10. Einlaufenden Nico Pfitzenmaier auf Platz 2 der Deutschlandwertung verdrängen. Sascha Wingenfeld wurde 24.
Ergebnisse
Bilder
Labels: XTerra
Ironman 70.3 Longhorn Triathlon, Richie Cunningham und Joanna Zeiger siegen - Nicole Hofer aus der Schweiz mit Bronze
Die 39-Jährige überzeugte bereits im Schwimmen mit deutlich bester Zeit aller Frauen (23:47 Minuten), um den erzielten Vorsprung bis ins Ziel kontrolliert zu abzubauen und 2:21 Minuten zwischen sich und die Verfolgerinnen zu bringen. Silber sicherte sich nach schlechtem Schwimmen (32:06') Heather Jackson mit starker Rad- und Laufleistung vor U23-Athletin Nicole Hofer aus der Schweiz.
Bei den Männern hielt die Startliste alle Versprechen und zeigte ein bis zum Schluß spannendes Rennen. Nachdem der US-Amerikaner Brian Fleischmann nach dem Schwimmen (22:35') knapp vor dem späteren Sieger Cunningham (22:57') führte, drückte dieser wie auch der Australier Luke Bell auf der 90 km langen Radstrecke mächtig auf das Tempo, während von hinten der Italiener Massimo Cigana mit Radbestzeit (2:08:14) heranbrauste und sich seinem zwischenzeitlich auf Platz 4 etablierten Landsmann Alessandro Degasperi an die Fersen heftete. Im Ziel behielt der 36-jährige Cunningham durch den überraschend starken Radsplit mit 1:48 Minuten deutlich die Überhand, bevor Fleischmann (3:50:43) und Degasperi (3:51:51) das Podium vor Bell (3:51:51) und Cigana (3:52:28) besetzten.
Ergebnisse
Labels: Ironman 70.3
Andreas Raelert, in der Weltspitze etabliert
Labels: Interview
24 Oktober 2009
Surfen auf Hawaii
Ich mag es zu surfen, auch wenn ich nicht gut bin. Ein schön zu lesender Bericht über Oahus North Shore Surf-Kultur und eine stimmige Momentaufnahme vom Surfen rund um Hale’iwa und der Mentalität an sich liefert der Artikel auf SpOn (Spiegel Online) von Dimitri Ladischensky. „Schere nie aus deiner Welle“ spricht von der Sicht der Welle der Hawaiianer ähnlich detailliert, wie die Inuit Ausdruckmöglichkeiten für Schnee haben. Lesen
23 Oktober 2009
Ehre, wem Ehre gebührt, Christian Müller bester Agegrouper
Christian Müller führte die gute Tradition der Deutschen weiter, in dem er den Overall-Weltmeistertitel aller Altersklassenathleten bei den Ford Ironman World Championship gewann. Die Kollegen von Slowtwitch haben dem ehemaligen Radfahrer und Softwareentwickler mit 1:00:21 Schwimmsplit, 4:47:09 Radzeit und einem 3:08:11er Marathon im englischen Interview auf den Pelz gerückt.Bild: Slowtwitch
Labels: Interview
Der neue PowerBar Online-Shop, ab sofort die offizielle Adresse für Sporternährung
Labels: Gear
Rapanui, kleiner kulinarischer Geheimtipp
Rapanui, ein klitzekleines Restaurant, gleich um die Ecke von einem der großen Banyan Trees am Alii Drive, "Tante's" Restaurant und "Scandinavian Shaved Ice" gelegen, ist in Fischsachen ein kleiner Geheimtipp. Rapanui liegt versteckt in dem kleinen Einkaufszentrum "Banyan Court". Dem von der neuseeländischen Familie O'Halloran geführten Betrieb (75 Alii Drive, Kailua-Kona, HI 96740; Tel: +1-808-329-0511) merkt man den ausgebildeten Koch und Eigentümer an. Der Name leitet sich von dem neuseeländischen Heimatort der Familie ab...Labels: Hawaiian Lifestyle
Ohne Atempause, Longhorn Ironman 70.3 Austin
Labels: Ironman 70.3
Hurricane Neki zieht an Hawaii vorbei
Neki, der große Hurrikan wird die Inseln von Hawaii wohl in den nächsten 24-48 Stunden im Respektabstand von rund 500 bis 600 Meilen rechts liegen lassen. Trotzdem spürt man am Donnerstagabend eine sehr angenehme und starke Brise in Downtown Kailua-Kona und an den ganzen Westküste. In seinem Gefolge werden aber einige ordentliche Wellen, ideal zum Surfen erwartet.
Labels: Nature strikes back
22 Oktober 2009
Papayas und Kokosnüsse
Da es am Mittwoch nach dem Schwimmen Thema am Lava Java war, greif ich meinen Tipp bezüglich des Farmer's Market erneut auf:Wer sich in Kona mit heimischen Gemüse- und Obstsorten eindecken möchte und nicht in den großen Discountern oder entsetzlich teuren ABC-Stores zuschlagen möchte, sollte nicht nur sondern muss einen Besuch bei einem der heimischen Wochenmärkte planen. Die Qualität und der Geschmack sind fantastisch. Mehr Sonne haben auf der Welt kaum Früchte getankt...
In Kona direkt gegenüber dem Hale Halewai findet zwischen Donnerstag und Sonntag regelmäßig ein Markt statt. Hier kann man vor allem Papayas ab 5-7 Stück für einen US$ und organische Bananen erstehen. Frische Kokosnüsse gibt es natürlich auch und Litschis, Ananas, Drachenfrucht, etc...
Labels: Hawaiian Lifestyle, Stay hydrated
Virginia Berasategui Luna, spanischer Wirbelwind lernt Radfahren
Kraftausdauereinheiten auf flachem Gelände in Aeroposition wurden neben der beständigen Laufstärke zur wichtigen Waffe im Kampf um den Platz auf dem Podium.
Labels: Interview
XTERRA Cross-Triathlon WM auf Maui, Europäer Favoriten für Gesamtsieg und das Double aus Ironman und XTERRA
Keine zwei Wochen nach den Ford Ironman Hawaii World Championship auf Big Island trifft sich auf der Nachbarinsel Maui eine kleine Schar von Ausdauerjunkies, die sich bei den nächsten Weltmeisterschaften einer privaten Rennserie messen wollen.Die XTERRA World Championship küren über 1,5 Kilometer Schwimmen im Südpazifik, 30 Kilometer Mountainbike über zum Teil halbmetergroße und extrem scharfe Lavabrocken auf Privatgrundbesitz rund um den Haleakalá Vulkan und abschließende 11 Laufilometer über eben diese "Lavapiste" und gegen Ende der Tortur tiefen, rötlichen oder orange-gelben Flugsand die neuen Weltmeister im XTERRA Cross-Triathlon.
Bei den Frauen wird die britische Titelverteidigerin Julie Dibens voraussichtlich am härtesten von Renata Bucher aus der Schweiz gefordert. Die Favoriten bei den Herren sind schnell genannt: Titelverteidiger und MTB-Profi Rubén Ruzafa (ESP) trifft auf den in dieser Saison beständig gute fahrenden Franzosen Franky Batelier. Mit einem Fragezeichen muss Challenge Roth Überraschung Richard Ussher versehen werden. Der Kiwi mit Außenseiterchancen könnte allen Favoriten auf der Jagd nach dem Podium die ein oder andere lange Nase zeigen. Die deutschen Fahnen hoch halten Nico Pfitzenmaier, Felix Schumann und Sascha Wingenfeld.
Aus Österreich kommt gleich einer der beiden Top-Kandidaten für die Double-Wertung, bei der die beste Platzierung bei der Ironman- und XTERRA WM addiert wird: Michael Weiss überzeugte in Kona mit dem 25. Platz der Männer in 8:55:54 Stunden, sieht sich aber einmal mehr aktuellen Dopingvorwürfen durch den ehemaligen Radprofi Bernhard Kohl ausgesetzt. Die entsprechenden staatsanwaltlichen Unterlagen sind laut Kurier.at auf 7.000 Seiten angeschwollen. Im Jahr 2005 soll er Kunde bei der Wiener Blutbank Humanplasma gewesen sein, so meint sich zumindest Kohl erinnern zu können. Ebenfalls zu den Top-Favoriten auf das Double zu zählen, ist der Spanier Eneko Llanos. 2009 konnte der Silbermedaillengewinner beim Ironman 2008 nur den 14. Platz beim Ironman in Kona holen. Es bleibt spannend, wie er den Dämpfer verdaut hat und ob der dreifache Double-Champ nicht zu viele Körner auf dem Alii Drive gelassen hat. Noch vor Llanos und Weiss einlaufen könnte auch der Australier Luke McKenzie. Als 15. von Kona hält er sich auch noch alle Optionen für den Gesamtsieg offen.
Die Veranstalter sollten sich indessen erneut überlegen, ob sie nicht wieder zurück auf den traditionellen Termin, nur eine Woche nach der Ironman WM gehen. 14 Tage später sind nicht mehr allzu viele Ironman Athleten auf Hawaii und das überschaubare und familiäre Feld dünnt sich weiter aus. Nach der Hektik in Kailua-Kona sicherlich ein angenehmer Nebeneffekt.
Labels: XTerra
Haiangriff auf Surfer, Testschwimmen für XTERRA WM fällt aus
Am Montag, wenige Tage vor der XTERRA WM auf Maui haben ein paar Haie das Trainingsschwimmen zahlreicher Cross-Triathleten beeinträchtigt. Offiziell ging erst einmal wenig bis gar nichts, da einige Strände an der Südküste Mauis gesperrt waren. Gottlob stehen auch die großen Gesellen eher auf Fisch und Schildkröte, denn auf Speedsuits und Mager-Trias. Der letzte richtig große Zwischenfall mit einem Säugetier liegt einige Jahre zurück.Labels: Nature strikes back, XTerra
21 Oktober 2009
Mirinda Carfrae, schneller als viele Männer
Labels: Interview
20 Oktober 2009
Chrissie Wellington, auf der Suche nach mehr
Labels: Interview
19 Oktober 2009
Craig Alexander, mit Höhenluft, Understatement und Zielstrebigkeit zum Titel
Labels: Interview
18 Oktober 2009
Umfrage und Gewinnspiel von GORE zur Verbesserung von Outdoorausrüstung
Labels: Gear
17 Oktober 2009
Flops, das ging dann wohl daneben
Die Ironman WM auf Big Island ist auch immer wieder die Momentaufnahme des Leidens. Manche Triathleten haben einfach diesen schlechten Tag oder zeigen nur eine durchschnittliche Leistung in einer Form, an der eigentlich alles stimmt aber die überdurchschnittliche Tagesform die Konkurrenz innehat. Oder man geht auf Risiko, setzt auf Sieg oder Podium und verliert dabei eben sehr viel. Hawaii kann man aber nicht ohne das Eingehen von Risiken gewinnen - so die einhellige Meinung aller Profis.
Labels: Ironman Hawaii, Nature strikes back
16 Oktober 2009
Sonja Tajsich talks: Nachbetrachtungen zum Ironman Hawaii 2009

Labels: Sonja Tajsich
15 Oktober 2009
Tops, die positiven Überraschungen des 2009 Ford Iroman Hawaii
Zu den Überraschungen ist sicherlich der US-Amerikaner Chris Lieto zu zählen. Kontinuierlich und konsequent hat er in den letzten 3 Jahren an seiner Laufschwäche gearbeitet und dabei auch das Schwimmen im Auge behalten. Noch einmal einige Pfund leichter ist er angetreten, so dünn, dass ich ihn nicht mehr den gezeigten Radsplit von 4:25:11 Stunden zugetraut habe und hat einen noch respektablen 3:02:35er Marathon folgen lassen. Mit einer 3:00:00 wäre er vielleicht der neue Champion, wenngleich Craig Alexander die letzten 400 Meter das Bad in der Menge genossen hat und Zeit auf dem Alii Drive verschenkt wurde.
Laufraketen sieht man nach einem solidem Bike-Split immer gerne. Aussie Mirinda Carfrae hat allen Unkenrufen trotzend den Speed als Ironman 70.3 Weltmeisterin hervorragend in die Königsklasse transferiert. Wenn der Marathonrekord von 2:56:51 Stunden und Silber ein Omen sein soll könnte sie Landsmann Alexander vielleicht 2010 oder 2011 auf den Thron folgen.
Bilder (c) Ironman.com
Labels: Ironman Hawaii
14 Oktober 2009
Hochzeitsglocken
Hawaii ist nicht nur das Ziel für Ironman Athleten, Surfer, Taucher und Kaffee-Liebhaber. Jedes Jahr nach dem Ironman läuten die Glocken für Altersklassenathleten und Profis an einem der schönen Strände, einem gepflegten Ressort auf oder unter Wasser. 2009 war für Kathrin Paetzold Schluss mit dem Weglaufen. Just married und Glückwunsch von meiner Seite an Braut und Bräutigam.Labels: Hawaiian Lifestyle
Sportlerwahl 2009 im Behindertensportverband
Ski-Ass Gerd Schönfelder und Radsportler Michael Teuber aus dem Gros des Powerbar Elite Teams sind für die Sportlerwahl 2009 des Behindertensportverbandes nominiert.Für beiden mehrmaligen Paralympicssieger, Weltmeister und Weltcupgewinner kann Online abgestimmt werden.Gewinner der Oakley Jawbone
Die Gewinner der "Oakley Jawbone Kona 2009 Ltd. Edition" sind ermittelt, die Brillen werden pünktlich zum Weihnachtsfest zugestellt und haben neben den dunklen Gläser auch orangene für schlechte, bewölkte oder regnerische Wetterbedingungen:
- Maartjie T., Zwolle (NED)
- Eluf P., Kolding (DEN)
Labels: Lotterie
Besucheransturm auf 3athlon.de bricht alle Rekorde
Auch wenn wegen einer kleinen Auszeit - auch bedingt durch das Amt des Präsidenten im Hessischen Triathlon Verband und die damit verbundenen politischen Kompromisse - nicht die übliche mediale Berichterstattung aus dem Herzen des Sports erfolgte konnte ein überragender Besucheransturm verzeichnet werden.
Labels: 3athlon inside
13 Oktober 2009
Neues aus dem Regelwerk-Dschungel oder Dinge, die ich gerne anders haben würde
Neuordnung des Profifeldes
Als Nebeneffekt wird neben einem bezahlbarem Programm gegen Doping die Qualität der Felder weiter ansteigen. Ganz nebenbei könnte ein Feld von 70-100 Triathleten mit Profi-Status zur Teilnahme bei der WM auf Hawaii dann auch von einem Ponton starten, um den Stress mit dem Wasserstart für alle Beteiligten geringer zu halten. Ironman Hawaii Weltmeister von 2005, Faris Al-Sultan sieht die Sache pragmatisch: "Die haben doch die Navy als Sponsor. Da sollen doch einfach mal die Pioniere ein Ponton aufziehen und die 90 Hanseln da runterspringen lassen."
12 Oktober 2009
Mehr Geschwindigkeit in die Rennen...
10 Oktober 2009
Finishline mit Gänsehaut
Die offiziellen Ergebnisse der 2009 Ford Ironman World Championship
Nach der DQ der Australierin Rebekah Keat sind nach den inoffiziellen die offiziellen Ergebnisse als PDF auf Ironman.com verfügbar. Die Deutschen können mit einmal mehr - auch mit Leihgabe aus Luxemburg (Bockel) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (Al-Sultan) - überzeugen, wenngleich die absolute Top-Platzierung ausbleibt: 6. Timo Bracht (GER), Dirk Bockel (LUX), 8. Sandra Wallenhorst (GER) und 10. Faris Al-Sultan (GER).
2009 Ford Ironman World Championship, Chrissie Wellington schafft den Hattrick
Wellington entstieg nach 54:31 Minuten und damit rund dreieinhalb Minuten dem Pazifik an achter Stelle, um schnell auf die Führenden Lucie Zelenkova (CZE), Leanda Cve (CAN) und Tereza Macel (CZE) aufzuschließen. Schon nach etwa der Hälfte der Radstrecke etablierte sich Berasategui (ESP) in den Top 5, während an der Spitze Wellington ihren Führung auf zwischenzeitlich auf 11:06 Minuten ausbaute. Der nachfolgende stets kontrollierte Marathon von 3:03:06 Stunden brachte ihr einen Vorsprung im Ziel von 19:57 Minuten. "Es war ein fantastischer Tag. Ich habe es nicht erwartet so deutlich zu gewinnen. Ich wollte schon auf dem Rad die Vorentscheidung und habe darum früh hart gedrückt. Dieses Jahr war es hart, weil es keine schützende Wolkendecke gab und es sehr heiß war. Ich bin überglücklich" fasste die dreifache Weltmeisterin im Ziel in Kailua-Kona aus. Zwischenzeitlich löste sich Berasategui Luna Teraza Macel auf dem 2. Platz ab, musste aber selbst Carfrae (AUS) den Vortritt lassen.
Beste Deutsche wurde Sandra Wallenhorst aus Hannover mit Platz 8. Ein Radunfall in der Vorwoche, eine verlorene Armauflage und eine kleiner Infekt verhinderten ein besseres Abschneiden der Bronzemedaillengewinnerin des Vorjahres.
2009 Ford Ironman World Championship, Craig Alexander gelingt Titelverteidigung
Craig Alexander (AUS) hat die 2009 Ford Ironman World Championship in 8:20:21 Stunden gewonnen. Nach 3,8 km Schwimmen in der Bucht von Kona, 180 km Radfahren entlang der Kohala Berge und 42,195 km Laufen in den Lavafeldern Big Islands reiht sich der 37-jährige Triathlonprofi aus Cronulla in die exklusive Reihe illustrer Namen wie Dave Scott, Mark Allen und Tim DeBoom ein, die jeweils ihre Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen konnten. Die Silbermedaille sicherte sich Chris Lieto (USA, 8:22:56) vor Debutant Andreas Raelert (GER, 8:24:32).
Alexander entstieg nach 50:57 Minuten der Kailua Bay in der ersten großen Verfolgergruppe hinter den Führenden John Flanagan und Andy Potts aus den USA und den Verfolgerduo Pete Jacobs (AUS) und Philip Graves (GBR). "Crowie" behielt auf dem Rad mit 12:13 Minuten Rückstand an 10. Position liegend stets Kontakt zum das Rennen auf dem Rückweg vom Wendepunkt in Hawi anführenden Kalifornier Lieto. Auf Platz 2 und 3 auf den Marathon wechselnd, folgten Maik Twelsiek (GER) und Faris Al-Sultan (GER), bevor sich zwischenzeitlich Chris McCormack (AUS) bis auf einen Rang an die Führung heranschob. Im weiteren Rennverlauf zeigten Alexander und Raelert ein Laufduell der Extraklasse, als sie Kopf an Kopf über Alii Drive und Queen K Highway liefen und sich keinen Meter schenkten. Der ehemalige Ironman 70.3 Weltmeister aus Australien sollte im Natural Energy Lab bei Laufkilometer 27 durch eine Tempoverschärfung für die Vorentscheidung in diesem Duell sorgen.
Nachdem der Weg zur Verfolgung von Lieto frei geworden war, wehrte sich dieser noch kurz, um mit 2:35 Minuten Rückstand das beste Ergebnis seines Karriere hinter Alexander zu erreichen. "Es war so heiß da draußen. Kona verlangt einem als Athlet immer wieder Alles ab. Andreas [Raelert] und Chris [Lieto] haben mich immer weiter getrieben. Es ist großartig vor diesem fantastischen Publikum und an diesem einzigartigen Ort seinen Titel verteidigen zu können" führte ein sichtlich bewegter Weltmeister aus.
Von den im Vorfeld hoch gehandelten Deutschen zeigte Timo Bracht mit Platz 6 hinter dem erstmalig startenden Rasmus Henning (DEN) und noch vor Dirk Bockel (LUX) das beste Ergebnis. Faris Al-Sultan (GER) meldete sich nach längerer Verletzungspause mit dem 10. Platz zurück.
Ironmanlive auf Ironman.com ab 7.00 Uhr Lokalzeit
Die Ford Ironman World Championship werden ab 7:00 Uhr Lokalzeit auf Ironman.com übertragen. Neu in diesem Jahr ist auf ausdrücklichen Wunsch der europäischen Leserschar ein stärkerer Fokus auf das unmittelbare Renngeschehen mit vielen Bildern der Frauen- und Herrenspitze. Ergänzt wird die Live-Show um Einspieler, Interviews und den bewährten Experten-Tisch mit Host Greg Welch, Paula Newby-Fraser, Bob Babbitt, Paul Huddle und Co.:- IRONMAN.COM
- Internetstream, Web-TV
- Bilder, Textupdates, Leaderboard, uvm.
- Athletetracker
- Diskussion im Forum auf 3athlon.info & mIRC Chat
Gewinne eine "Kona 2009 Oakley Jawbone Ltd. Edition"
Oakley Jawbone Kona Edition
Brianne von Oakley, Oakley Botschafter Greg Welch und Surflegende Layne Beachley haben zusammen mit der Oakley Crew zur Vorstellung der neuen Oakley "Jawbone 2009 Kona Edition" mit zweigeteiltem orange-schwarzem Rahmen und vieler weiterer Modelle in das Oakley Haus am Alii Drive eingeladen.
Brutale Bedingungen bei den 2009 Ford Ironman Hawaii World Championship?
Die Serie der letzten drei Jahre könnte Unterbrechung finden. Galt 2008, 2007 und auch 2006 das Gesetz, dass die Großwetterlage der Rennvorwoche keine Aussagekraft für das Wetter zu haben scheint, wird offensichtlich am 10. Oktober das Wetter der Rennwoche den Ton angeben. Damit könnten die Bedingungen eine Mischung der Rennen von 2004 und 2005 bieten. 2004 glänzte durch überdurchschnittlich intensiven Wind in Kombination mit moderater Hitze, 2005 stand ganz im Zeichen unbarmherziger Hitze mit einer grellgelben Sonne am blauen Himmel. Diese explosive Mischung aus Wind bis hinein nach Kailu-Kona auf den Alii Drive und Sonne pur ist die Basis des brutalen Cocktails, der für Samstag mit dem Startschuss um 6:45 Uhr angesetzt wurde.
Die vielen ehemaligen ITU-Athleten werden schon im Wasser durch ihre Geschwindigkeit Druck machen, auf dem Rad ist ebenfalls keine Gnade zu erwarten. Kona 2009 verspricht durch die Zusammensetzung der Felder legendär zu werden.
Die Top 10 der Ford Ironman Hawaii Triathlon World Championship 2009
Wie in jedem Jahr lehne ich mich wieder aus dem Fenster, um ohne Begründung die Top 10 aufzustellen. Natürlich spielen das Wetter und der Rennverlauf gleich zu Beginn eine wichtige Rolle.
Männer
1. Craig Alexander (AUS)
2. Andreas Raelert (GER)
3. Normann Stadler (GER)
4. Chris McCormack (AUS)
5. Rasmus Henning (DEN)
6. Eneko Llanos (ESP)
7. Timo Bracht (GER)
8. Andy Potts (USA)
9. Marino Vanhoenacker (BEL)
10. Ronnie Schildknecht (SUI)
Frauen
1. Chrissie Wellington (GBR)
2. Sandra Wallenhorst (GER)
3. Catriona Morrison (GBR)
4. Mirinda Carfrae (AUS)
5. Yvonne Van Vlerken (NED)
6. Michellie Jones (AUS)
7. Virginia Berasategui (ESP)
8. Samantha McGlone (CAN)
9. Bella Bayliss (GBR)
10. Rebekah Keat (AUS)
09 Oktober 2009
Sonja Tajsich talks: Underpants run und Pasta Party
Gestern haben der berühmt, berüchtigte Unterhosenlauf, die Pasta Party und das Pre-Race Meeting stattgefunden. An den ersten beiden Veranstaltungen habe ich teilgenommen, da ich mich kurz vor Rennen lieber in Ruhe mental vorbereite.
Beim Pre-Race Meeting haben sich alle Profis zum ersten Mal hier auf Kona getroffen. Es fand um 13 Uhr unter einem großen Zeltdach statt und dementsprechend waren die Temperaturen darunter ca. 35 Grad. Dir Offiziellen wollten uns wohl schon mal auf das Klima im Energy Lab vorbereiten... dort haben sie für Samstag 40 Grad vorausgesagt.
Alle Profis sahen sehr konzentriert aus und es wurden kaum Zwischenfragen gestellt. Chrissie war eine der wenigen - sie wollte wissen wie der Weg für den ersten Läufer freigehalten wird. Ich nehme an sie hat vor am Kursrekord zu rütteln..
Ebenfalls erwähnt wurde, dass sämtliche Baustellen auf der Radstrecke weg sind und sehr schnelle Radsplits erwartet werden. Abhängig allerdings vom Mumuku Wind, zu dessen erwarteter Stärke nur gesagt wurde: "Kann überall von 10-60 Meilen pro Stunde liegen!"
Heute morgen habe ich mein Rad fertig hergerichtet und bin dann noch mal 30 min testgefahren, um sicherzustellen alles ist i.O. Bike check-in ist heute zwischen 12 und 14 Uhr. Morgen werde ich um 4 Uhr aufstehen und um 6.45 Uhr wird das Schwimmen, durch einen Kanonenschuss, gestartet.
Labels: Sonja Tajsich
Zwei Teams mit deutscher Führung, Abu Dhabi und Commerzbank

Team Abu Dhabi Triathlon, Al-Sultan auf den Weg zurück in die Weltspitze
3athlon.de: Mit welchem Engagement steht der Sponsor Abu Dhabi Tourism Authority hinter dem Team?
Werner Leitner (Teammanager): Der Sponsor hat gewisse Ziele, die er mit diesem Team verfolgt, wobei das Hauptziel ist, den Namen Abu Dhabi bekannter zu machen. Es gibt priorisierte Zielmärkte, davon ist Deutschland ein ganz wichtiger in Europa. Es gibt aber auch andere, deshalb suchen wir nach weiteren Athleten aus diesen Ländern. Auch Triathlon soll ins Land gebracht werden, nicht nur mit dem Team sondern auch in Richtung Schulen, Jugend etc.
3athlon.de: Was ist der elementare Unterschied zwischen dem Team Commerzbank und Team Abu Dhabi Triathlon?
Werner Leitner: Wir haben eine ganz andere Kultur, Faris ist Gründer und mit ihm ist ein Teil der Teamkultur festgelegt, sicher ist bei uns genauso sportlicher Erfolg wichtig, aber wir achten auch auf andere Dinge wie z. B. Teamgeist, dass sich die Teammitglieder verstehen und dass die Teammitglieder den Lifetyle des Triathlons verkörpern eine gewisse Freude am Sport vermitteln.
3athlon.de: Welche Herausforderungen waren am Anfang zu stemmen?
Werner Leitner: Ziel im ersten Jahr war es, Struktur anzureißen, erste Schritte sind gemacht, in manchen Dingen ist ein gewisser Lerneffekt dabei, z. B. was es braucht, um die Athleten optimal unterstützen zu können.
3athlon.de: Wie sind die technischen Aspekte des Kurses, worauf kommt es beim Schwimmen an, sollte man am besten eine bestimmte Route schwimmen?
Faris Al-Sultan: Naja, generell muss man sagen, dass das für die Jungs wichtiger ist, die ganz vorne sind. Mittlerweile ist das Schwimmniveau so hoch, dass ich voraussichtlich in einer größeren Verfolgergruppe stecken werde.
3athlon.de: Wie wichtig ist es, sich die Kräfte hier einzuteilen, zumal ein stürmischer Renntag prognostiziert wird?
Faris Al-Sultan: Natürlich ist es umso wichtiger nicht zu früh sein Pulver zu verschießen. Je härter die Bedingungen auf dem Rad sind, umso wichtiger ist der energetische Aspekt. Aber nach wie vor werde ich versuchen, möglichst flott anzufahren und so weit möglich die Verfolger abzuschütteln und die Schwimmspezialisten Flanagan, van Akkeren und Potts [Anm. d. Red. ergänzt um Bockel und Rasmussen] einzusammeln.
3athlon.de: Welche Zeiten sind beim Laufen hier möglich?
Faris Al-Sultan: Ich denke, sofern es wieder heiß wird und auf dem Rad schwer, sind Zeiten um 2:44 Stunden das Limit und auch diese nur von wenigen Athleten realisierbar. Nach wie vor gilt wer in der 70kg Klasse 300 Watt fährt und 2:50 Stunden läuft gewinnt das Rennen.
Viel hängt von den äußeren Bedingungen die, da die Radstrecke an sich sehr einfach ist und auch das Schwimmen durch Salzwasser im Falle keines starken Seegangs relativ übersichtlich ist. Das schwerste bei einfachen äußeren Bedingungen ist die Laufstrecke. Wenn Hitze und starke Seitenwinde aufkommen zählt dieser Wettkampf natürlich schon von Beginn an zu den härtesten überhaupt.
3athlon.de: Wie ist Dein Maximal- und Minimalziel?
Faris Al-Sultan: Maximalziel wäre natürlich ein Sieg, aber dafür fehlen die physischen Voraussetzungen, das Minimalziel ist der 10. Platz.
Swen Sundberg: Mein Minimalziel ist eine Verbesserung zum letzten Rennen, wo ich 27. War. Jeder Platz der besser ist, den nehme ich. Die Chance, unter die TOP 20 zu kommen liegt bei 50:50.
3athlon.de: Wie siehst Du Deine Rolle im Team?
Faris Al-Sultan: Ich bin natürlich der Teamcaptain aufgrund von Erfolg und Erfahrung aber wir sind eine große Familie.
Faris Al-Sultan: Nächstes Jahr wenn alle körperlichen Probleme vollständig beseitigt sind, werde ich versuchen, sowohl auf den Unterdistanzen als auch auf der Ironman-Distanz wieder Top-Niveau zu erreichen. Ein Zwischenziel wird eine neue Halbmarathonbestzeit in Ras Al Khaimah (VAE) sein. Auch meine persönliche Ironman-Bestzeit in Hawaii oder die Weltbestzeit in Roth wären natürlich interessante Angriffsziele.
Swen Sundberg: Einmal TOP 10 auf Hawaii und einmal ein großes Rennen gewinnen.
3athlon.de: Wie lief Deine Vorbereitung?
Faris Al-Sultan: Meine gesamte Vorbereitung litt unter orthopädischen Problemen, von denen ich glaube dass die Ursachen behoben sind, meine Stärken liegen lediglich in meiner Leidensfähigkeit, meiner Hitzetoleranz und meiner Erfahrung.
Swen Sundberg: Die Vorbereitung war durch Louisville sehr eingeschränkt, aber ich war sehr überrascht, wie schnell ich mich doch von den Rennen erholt habe und relativ bald mit Faris ins Training einsteigen konnte und da vor allem beim Schwimmen und Radfahren alle Einheiten mitmachen konnte.
(TWM, Kai Baumgartner, Bild: Dr. med. Andreas Kreutz)
Ironman.com mit mehr Bildmaterial
2009, so der aktuelle Planungsstand wird bei der Übertragung der WM im Ford Ironman Triathlon 2009 deutlich mehr Bilder vom Rennen zeigen. 3athlon.de hat das Feedback seiner Leser vorgetragen und sofern Signale zur Verfügung stehen soll mehr vom Rennen zu sehen sein.
Ducktape, und es geht doch!
Ich denke, dass ich den Dänen Rasmus Henning in meiner am Samstagmorgen deutscher Zeit erscheinenden Top 10 Renntipps doch etwas höher einstufen sollte. Beim gestrigen "lockeren" Schwimmen, zogen wie von einem Bogen abgeschossen Dirk Bockel und Rasmus Henning an mir vorbei. Henning hat für Kona seinen rechten Ringfinger und Kleinfinger aneinander getapt. Jetzt bleibt nur noch die Frage, wie er das mit dem Flaschengreifen machen will...
Nach der Wettkampfbesprechung zur Dopingkontrolle
Für die Profis aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hieß es in einer konzentrierten Kontrollaktion direkt im Anschluss an die Wettkampfbesprechung der Profis eine Dopingkontrolle über sich ergehen zu lassen. Unisono kommt das neue Abkommen der WTC mit der WADA jedoch sehr gut bei den europäischen und auch den meisten ausländischen Profis an, obwohl das ADAMs-System mit der Einpflege der Whereabouts eine zusätzliche Belastung für manchen Triathleten darstellen dürfte. Allerdings haben viele Verbände bereits eigene Kontrollsysteme etabliert und die meisten Triathlonverbände fördern auch gezielt die Kader auf der Langstrecke.
Stimmen von der Pressekonferenz
Der Pressekonferenz im King Kamehameha Beach Hotel mit dem Fokus auf Triathleten mit besonderen Herausforderungen, die auch in der geplanten NBC Übertragung Beachtung finden werden folgte die Konferenz der Profis, in der auch die Thematik der Speedsuits angesprochen wurde. Hier klang grundsätzlich der Tenor der Beibehaltung der innovativen Entwicklung an, lediglich Titelverteidiger Craig Alexander wünscht sich die Rückkehr zum Sport ohne die Schwimmtechnik veränderte technische Hilfen, wie sie Speedsuits mit ihren Auftrieb erzeugenden Materialien darstellen.
Chrissie Wellington (GBR): Ich liebe den Sport und ich liebe es an das Limit zu gehen. Ich weiß, dass dort in mir noch mehr steckt und ich möchte stärker werden. Ich möchte mit der am Renntag schnellstmöglichen Zeit den größtmöglichen Abstand zwischen mir und meine Konkurrentinnen legen. Niemand kann höhere Erwartungen an mich stellen, als ich mir selbst. Ich bin als Doppelweltmeisterin vorbereitet sehr tief, bis an meine Grenzen zu gehen.
Wenn dabei der Streckenrekord fällt ist das schön aber nicht mein Ziel. Paula Newby-Fraser, die den Rekord noch immer hält ist eine großartige Triathletin. Es wäre eine Ehre in ihre Fußstapfen zu treten.
In Roth war der Rekord sicher auch eine Folge der Umstände. Starke Konkurrenz, geschlossene Strecken haben zu dieser tollen Zeit geführt. Es hat so viele tolle Änderungen gegeben, etwa dass die WTC den WADA Antidoping Code gezeichnet hat.
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08 Oktober 2009
Abnehmen nach Vytrisal
Profijahre sind oftmals keine Herrenjahre. Für Frank Vytrisal, den ehemaligen Berufschullehrer und Profi fielen die Entscheidung zum Profisport und Rückschläge eng zusammen. Zahlreiche kleiner Infekte verhinderten in der heißen Trainingsphase oder beim Tapering oftmals herausragende Leistungen, die er noch als Halb-Profi bringen konnte.
Labels: Nature strikes back
Powerbar Breakfast, Stelldichein der Profi-Triathleten
Hintergrundinformationen zum Anti-Doping Pilotprojekt der Commerzbank
Positive Zwischenbilanz des Commerzbank Anti-Doping Projektes im Triathlon
Sonja Tajsich talks: Registrierung und 53 Mitbewerberinnen
Labels: Sonja Tajsich
Gesellige Kiwis
Underpants run
Er war als ironischer Seitenhieb auf die enganliegenden und für us-amerikanischen Verhältnisse denkbar knapp ausfallende Bademode der Europäer gedacht. Der Underpants run hat es zu Kultstatus gebracht, fast mehr bei den Nordamerikanern als bei den bespöttelten Triathleten des alten Europas.
Am Donnerstagmorgen tummelt sich eine bunte Mischung aus fitten Bodies aller Altersstufen und klassischen hawaiianischen Schönheitsidealen, die sich in gewagten, sehr gewagten, lustigen und einfallsreichen Outfits vom Surfshop der McMichaels stadtauswärts bewegen. Während bei den Männern schlichte weiße und gelegentlich schwarze Farben bevorzugt werden, lassen sich die Triathletinnen von modischen Strömungen leiten und wagen den beherzten Griff zu rot, rose, grell-grün und einer bunten Mischung aller Regenbogenfarben.Mit Eingriff und ohne, mit M-Dot, Bunny, Lieblingsauto oder frech-frivol – für jeden Geschmack ist etwas dabei…
Europäer Favoriten auf das Podium, Llanos, Bracht, Vanhoenacker auf dem Weg nach vorne
Es sind nicht nur die großen Namen aus Ozeanien und den USA, die in den letzten Jahren der WM im Ironman ihren Stempel aufgedrückt haben und Sieg und Niederlage vor einem Millionenpublikum zelebrierten. Neben Titelverteidiger Craig Alexander (AUS), der sich in der Vorbereitung auf Kona in Boulder ausdrücklich der Verbesserung im Radfahren gewidmet hat ist es Landsmann Chris McCormack, der als Weltmeister von 2007 sogar die Pressekonferenz meiden möchte. Gerüchten zufolge ist er fokussiert wie nie, um dem Ausscheiden wegen technischen Defekts aus dem Vorjahr einen großen Auftritt mit Showeffekt folgen zu lassen. Show hin oder her, das nächste große Ziel von „Macca“ liegt wohl nicht mehr ganz beim Sport. Wenn man den durch den Mumuku Winden herangewehten Sprachfetzen rund um Hawaii trauen mag, plant McCormack den Eintritt in das Showgeschäft – Hollywood entbietet seine Grüße.
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Ironman.com: Chancen für Deutschland und Schweiz auf Top 5 und das Podium für Wallenhorst, Badmann, Tajsich
Man muss schon einige Jahre zurückblättern in den Annalen des Ironman Hawaii. In jenes Jahr, als Natascha Badmann 2004 den Sieg in Kona zuerkannt wurde datiert die letzte Top-Platzierung des Frauenwettbewerbs bei der WM in Kona aus dem deutschsprachigen Raum.
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07 Oktober 2009
Bilder der Nationenparade
Die dienstägliche Nationenparade stand ganz im Zeichen der Altersklassenathleten. Kaum ein Profi konnte sich mit Blick auf das nahende Rennen dazu hinreißen lassen an der Nationenparade teilzunehmen. Ein Umstand, den die Agegrouper und schönes weiches Abendlicht wettmachen konnten. Von den Profis gesichtet wurden innerhalb ihrer Landeskontingente Natascha Badmann (Schweiz), Fernanda Keller (Brasilien) und Scott Neydeli (Großbritannien).
Die schnöde Wirklichkeit, Doping
Da glaubt man noch an das Gute im Sport, unterhält sich im Lava Java mit den Jungs vom Commerzbank Team über ihre gestrige Dopingkontrollpause und den FAZ-Artikel von Michael Eder über Timo Bracht und seine so ganz normalen Blutwerte (FAZ, 4.10.2009, Der gläserne Athlet) und dann sow etwas. Jetzt hat es eine Brasilianerin erwischt: 6 Jahre Sperre.
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06 Oktober 2009
Pinkelpause am Energy Lab
Das Commerzbank Triathlon Team hatte am Montag ganz besonderen Besuch. Unmittelbar vor einer Radausfahrt des gesamten Teams in Richtung Scenic Point kamen die netten Kontrolleure der NADA für eine Trainingskontrolle vorbei. Sportlich, wie die Kontrolleure eingestellt waren, konnte das Team jedoch unter den Argusaugen losfahren und dann am Energy Lab die Dinge tun, die man vor dem Kontrolleur so machen muss. Auch das ist eine Facette des sauberen Sports, der durch die neuen Whereabouts eine hohe Belastung an die Athleten stellt. Der Sanktionskatalog nach 1 bis 3 "Missed Tests" sieht verschiedene sich stetig verschärfende Strafen vor.
Koffersorgen, Natascha Badmann 3 Tage ohne Ausrüstung
Es ist in jedem Jahr das gleiche Problem. Manchen Triathletinnen und Triathleten kommen bei der zum Teil ganztägigen Anreise die Ausrüstungsgegenstände abhanden. In diesem Jahr hat es die sechsfache Siegerin Natascha Badmann aus der Schweiz erwischt. Natascha Badmann und Trainer und Lebensgefährte Toni Hasel, mussten 3 Tage auf ihr Equipment verzichten und quasi virtuell aus dem Handgepäck leben.
Sonja Tajsich talks: Supermarkt und Blick auf Niedrigs Karriere
Im Supermarkt gestern waren Hühnchenbrust, Fischfilet und die 1 % Fett Milch zu meiner Überraschung ausverkauft. Dann bemerkte ich all die rasierten Beine und die verschiedenen Sprachen die um mich herum gesprochen wurden und mir wurde klar was los war. Die große Zahl der Ironman Teilnehmer, die Agegroup Athleten, waren an diesem Wochenende angekommen. Seitdem haben sich die Dinge in Kona dramatisch verändert. Außer dass viele Sachen plötzlich ausverkauft waren sind die Preise im Supermarkt auch in die Höhe geschnellt. Als ich dann heute zu meinem Morgenschwimmen entlang Alii Drive gefahren bin wußte ich, dass die Weltmeisterschaft nur noch um die Ecke sein konnte. Um 7 Uhr war die Straße bereits mit Radlern, Läufern und anderen Leuten die das Spektakel beobachteten gefüllt.Am Nachmittag sind wir zu Sports Authority um endlich den Speedo Badeanzug zu kaufen, auf den ich schon lange ein Auge geworfen hatte. Und da er in Deutschland fast das Doppelte kostete habe ich ihn mir bis jetzt nicht geleistet - heute aber war es soweit. Natürlich war dieses Geschäft voll mit Ironman Athleten. Gerade angekommen lief mir auch schon ein bekanntes Gesicht über den Weg - Andreas Niedrig. Erinnert ihr euch an den Mann der vor einem knappen Jahr den Film "Vom Junkie zum Ironman" in die Kinos brachte?
Er war einer der großen Namen im Sport als Thomas Hellriegel den ersten Weltmeistertitel im Ironman nach Deutschland holte. Während wir uns unterhielten erzählte er unter anderem über sein medizinisches Missgeschick. Als er sich einen Schleimbeutel entfernen ließ hatten die Ärzte versehentlich seine Achillessehne durchtrennt. Dennoch schaffte er wieder einmal auf die Beine zu kommen und sich im Alter von 42 Jahren noch einmal als Profi vor ein paar Wochen in Louisville für die WM zu qualifizieren. Es wird sein letztes Rennen hier sein und er wollte zum Abschied einfach noch einmal dabei sein beim legendären Ironman Hawaii. Mit ihm verliert der Sport einen der großen Athleten.
Labels: Sonja Tajsich
Lance Armstrong plant Start beim Ironman Triathlon
Lance Armstrong, texanischer x-facher Tour de France Sieger plant definitiv einen Auftritt beim Ironman. Seine Verträge mit dem Team RadioShack sehen dies ausdrücklich vor. Nach Insiderinformationen von 3athlon.de soll der Start im Jahr 2011 - möglicherweise in einer Altersklassenwertung - erfolgen. Damit dürfte dem ein oder anderen Profi ein großer Stein vom Herzen fallen.
Das Boulder Kartell
05 Oktober 2009
Das Wetter-Orakel
Die ersten Gespräche mit den lokalen Wetterorakeln haben stattgefunden. Die Chancen stehen gut auf ein Rennen, wie wir es 2006 gesehen haben. Relativ viele Wolken treffen auf etwa mehr Wind als seinerzeit 2006 und der ein oder andere Regenschauer könnte ebenfalls auf die Läufer herunterkommen. Tendenziell könnten die Radfahrer und schwereren Athleten bevorteilt sein.
Labels: Nature strikes back
Blowing in the wind, was wäre wenn?
Wären die Ford Ironman Hawaii Triathlon World Championships letzten Samstag gestartet worden - was wäre dann? Es hätte viele geschockte Gesichter gegeben. Der Mumuku zeigte sich mit seiner ganzen Gewalt und Kraft, so dass nicht wenige Triathletinnen verzweifelt abstiegen und nach den Begleitwagen telefonierten. Auch so manche Profi-Frau hatte einen weisen Verschluss getroffen und das Rad geschoben. Beobachtet wurden Szenen, die an manche historische Rennen erinnern. Räder die angehoben wurden "lagen" nahezu horizontal im Wind. Normann, I'm sorry - but race day is one week later!
Labels: Nature strikes back
Sandra Wallenhorst mit Bike-Crash
Zuerst die gute Nachricht, Sandra Wallenhorst sah beim heutigen Schwimmen entspannt aus und wird sich noch in den nächsten 3 Tagen den richtigen Speedsuit heraussuchen. Die schlechte Nachricht ist, dass Sandra einen Radsturz mit Abschürfungen am Schulter und Knie auf den heißen Asphalt von Kona hingelegt hat. Glück im Unglück muss man der Hannoveranerin an diesem Tag sicher attestieren. Wenn der Kopf mitspielt, könnten die Zeiten wieder auf Sturm stehen. Vielleicht stürmt sie 2009 auch wieder in die Top 5. Das Frauenfeld ist stark wie in den letzten Jahren nicht mehr. Dazu aber später mehr.
Labels: Helden
Deutsch ist Amtssprache
Der Morgen am Pier hat eines klar herausgestellt. Deutsch in allen Nuancen ist die offizielle Amtssprache am Pier von und Downtown Kailua-Kona. Aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind die Kontingente Europas losgelassen und nutzen die langen Ferienmöglichkeiten der sozialen Marktwirtschaft. Ebenfalls zahlreich sind die Spanier, Franzosen und Italiener vertreten - diese überzeugen auch bei den Reiseveranstaltern über die Buchung von All-Inclusive Paketen mit Insel Roundtrip und dem vollen Programm. Ab Dienstag werden die US-Amerikaner und Kanadier erwartet, für die Hawaii das etwa andere Mallorca ist. Noch später werden die Asiaten einlaufen. Der Donnerstag und Freitag steht ganz im Zeichen der Töchter und Söhne Koreas und Japans. Die ersten werden - den wenigen Ferientagen geschuldet - schon nach dem Einlaufen auf der Finishline die Koffer packen. Jene, die die Ferien bis zum Ende Ausreizen bleiben bis Sonntag oder Montag.
Labels: Ironman Hawaii
Zurück in Kona - weil es gut ist.
Ich kann die Leser von 3athlon.de beruhigen. Das Blog findet auch 2009 zur Ironman Hawaii Triathlon in Kona statt. Einige kleinere Sitzungstermine in Deutschland haben nur den Flug vor der lang erwarteten WM etwas heraus gezögert. Sonntagabend Ortszeit hieß es, raus aus dem Flieger und Bestandsaufnahme gemacht: FLug mit Lufthansa und United via LAX wie immer eine kleine Qual und das erste Rennen vor dem Rennen. Transfer via Ocean & Sports zum Royal Kona Resort verlief ohne Probleme und auch die Palmen stehen noch da wo sie hingehören. Kona kann nach dem ersten Sushi, einem Early Bird Run um 5:00 Uhr am Morgen und dem Abschwimmen der Original-Schwimmstrecke in der Kailua Bay nun wirklich kommen.
Mahalo Kai
Labels: Ironman Hawaii
01 Oktober 2009
Ironman Hawaii 2010 rückt näher
Am 10. Oktober 2010 ist es wieder so weit. Dann kocht die Kona Bay nach dem Kanonenschuss vom Pier mitsamt von über 3.000 Armen und Beinen. 3athlon.de ist auch 2010 wieder nah dran am Renngeschehen und berichtet vom hawaiianischen Jahreshöhepunkt der Triathleten.
Labels: Ironman Hawaii


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