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Ironman Texas: Williamson vor Gajer, Docherty stark

18. Mai 2014 von Mario Lisker

Foto: Ingo Kutsche,   freiUngewohnt milde Temperaturen, knapp über 20 Grad, und leichter Rückenwind sorgten für ein schnelles Rennen. Während Jordan Rapp für seinen Raddruck am Ende bezahlen muss und nur Vierter wird, nutzt Docherty gezielt seine Laufstärke. Julia Gajer musste, lange in Führung liegend, sich am Ende der stärkeren Läuferin Williamson geschlagen geben.


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Gajer von Beginn an vorn dabei

Das erste Verfolgerpack bei den Männern, gut eine Minute auf den führenden Brandon Marsh,  umfasste fünf Athleten die nicht einmal fünfzehn Sekunden getrennt waren. Docherty, Diederen und Reed mittendrin. Weitere hoch gehandelte Athleten wie Rapp und Petersen-Bach waren zum ersten Wechsel bereits um mehr als fünf Minuten distanziert. Bei den Damen führte Williamson den Trupp um Verfolgerin Julia Gajer. Eva Wutti kam nur als neunte aus dem Wasser.

Rapp mit viel Druck

Foto: Helmut Grammer freiMarsh verteidigte seinen Vorsprung aus dem Wasser bis über die halbe Raddistanz, konnte Rapps Raddruck aber nichts entgegen setzen. An die Spitze fahrend zog Rapp Läufer wie Docherty und Diederen an den bis dahin Führenden Marsh mit heran. Titelverteidiger Amey stieg bereits nach 20 Kilometern aus. Bis zum Wechsel riss Rapp eine Lücke von vier Minuten. Auch Julia Gajer fuhr von Beginn an ein hohes Tempo. Selbst Eva Wutti und Kelly Williamson konnten dies nicht mitgehen. Schneller fuhr an diesem Tag nur Piampiano, die aber mit über zehn Minuten Rückstand aus dem Wasser keinen Nutzen daraus ziehen konnte. Komfortable sieben Minuten Vorsprung zur Zweitplatzierten Ferreira, brachte Gajer mit in den Marathon. Weitere zwei Minuten dahinter startete Williamson die Aufholjagd.

Im Zielsprint auf Rang vier verdrängt

Nach zehn Kilometer schmolz der Vier-Minuten-Vorsprung von Rapp dahin. Docherty zog nach 16 Kilometern vorbei und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Matthew Russell und Justin Daerr schoben sich kurz vor Ende auf die Plätze zwei und drei. Letzterer im Zielsprint nur 29 Sekunden vor Rapp. Für Docherty war der Sieg ungefährdet. Matt Hanson auf Sechs lief einen 2:41er Marathon!

Williamson beim Marathon unschlagbar

Foto: Ingo Kutsche, freiBei den Damen begann die wilde Aufholjagd der Kelly Williamson. Nach nur 6 Kilometern hatte sie bereits die erste Minute gut gemacht und bis zur Hälfte waren nur noch drei Minuten Polster für Julia Gajer. Williamson lies nicht locker, übernahm nach 25 Kilometern die Führung und baute sie auf sechs Minuten bis ins Ziel aus. Gajer lief am Ende auf einen starken zweiten Platz vor Amber Ferreira. Schade für Julia die an diesem Tag lange in Führung lag. Der zweite Platz war eine starke Leistung!

Männer

1. Bevan Docherty, 08:09:37
2. Matthew Russell, 08:14:53
3. Justin Daerr, 08:17:29
4. Jordan Rapp, 08:17:58
5. Chris McDonald, 08:22:51

Frauen

1. Kelly Williamson, 08:54:42
2. Julia Gajer, 09:00:52
3. Amber Ferreira, 09:11:48
4. Bree Wee, 09:14:27
5. Tamara Kozulina, 09:15:19

Hier geht´s zu den Ergebnissen.

Fotos: Ingo Kutsche, Helmut Grammer, triathlon.de

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