Ironman Regensburg 2010:
Daniel Schmoll – Alles was geht
Wie findest Du die Radstrecke und hast Du sie Dir schon mal angeschaut?
Ich kannte die Runde bis heute nur aus Erzählungen. Nach meiner Anreise heute habe ich sie aber noch mal abgefahren. Es ist eine sehr schöne Strecke. Von der Charakteristik erinnert sie mich sehr an meine Trainingsrunden in meiner Heimat Nordhessen. Die Strecke sollte trotz der Anstiege schnell sein.
Du bist noch nicht so lange Profi, war der Weg von Anfang an klar, oder bist Du es eher „zufällig“ geworden?
Der Weg ist noch immer nicht wirklich klar. Vom Vollprofitum bin ich noch Meilenweit entfernt. Nachdem ich aber in 2008 Altersklassenweltmeister auf Hawaii geworden war, musste ich mir neue Ziele setzen. Nach einem Seuchenjahr 2009 kommt es jetzt erst in 2010 zu meinem ersten Pro Start bei einem Ironman, aber ich denke ich bin gerüstet.
Dein Aerohelm ist speziell geairbrusht – wie viel Wert legst Du auf das „Gesamtkunstwerk Triathlet“?
Eigentlich halte ich nicht sehr viel von der Selbstdarstellung, die viele Triathleten ausmacht. Ich kann durchaus auch mal aus dem Haus gehen ohne das man an meinem Outfit gleich erkennt, dass ich Triathlet bin. Im Training und Wettkampf hab ich aber schon ein Fabel für schönes Material. Da kam mir die Möglichkeit zusammen mit Alii Drive und Erdinger ein eigenes Helmdesign zu verwirklichen sehr gelegen.
Was steht nach Regensburg noch am Programm?
Zunächst erst einmal Urlaub. Im September werde ich dann noch für meinen Verein TuS Griesheim in der Bundesliga starten, auch wenn mir diese kurzen schnellen Rennen sicherlich weniger liegen. Ob dazu noch weitere 70.3 oder Ironman Rennen kommen werde ich erst nach Regensburg entscheiden.
Info: Daniel Schmoll









