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Ironman Hawaii 2013: Timo Bracht – Angriff mit neuer Radstärke

10. Oktober 2013 von Mario Lisker

Foto: Power Horse Trithlon Team,   freiEin ausgewählter Wettkampfkalender bestimmte Timo Brachts Saison. Wenige Rennen, diese jedoch mit vollem Fokus. Der erste Saisonhöhepunkt in Roth wurde durch eine Reifenpanne überschattet. Doch die Form blitzte und blinkte schon ordentlich. In Kona lieferte er in den letzten Jahren die konstanteste Performance ab. Nur nach ganz oben hat es noch nicht gereicht.


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Das letzte Quäntchen auf dem Rad gefunden?

Mit der schnellsten Radzeit des Tages legte Timo beim Ironman Los Cabos den Grundstein für seinen ungefährdeten Sieg. Selbst Twelsiek hatte dem auf dem Rad nichts entgegenzusetzen. Timo selbst führte das Ergebnis auf sein neues Trainingskonzept zurück. Mit dem Langdistanzsieg in der Tasche, ging es nach Mallorca zum Trainingslager und zu einem olympischen Triathlon. Dieser war als balearische Meisterschaft ausgerufen. Er sicherte sich, mit leichter Radschwäche aber sehr guten Lauf, den zweiten Platz.

Foto: Thomas Wenning, frei

Panne verhindert den Sieg in Roth

Als Vorbereitung für die Deutsche Meisterschaft in Roth, machte er einen Abstecher zur Challenge Kraichgau. Lediglich Boris Stein und Maik Petzold musste er den Vortritt lassen und war sichtlich zufrieden. Denn Stein und Petzold waren als Kurzdistanzspezialisten kein schlechtes Gradmaß. In Roth wurde er zwar „nur“ dritter, aber da mit Bockel und Cunnama keine Deutschen vor ihm waren, deutscher Meister auf der Langdistanz. Bitter an diesem Tag: Bracht hätte gewinnen können. Denn ein, durch eigene Hand irreparabler Raddefekt, nahm zwanzig Minuten Reparaturzeit vor einer Weiterfahrt in Anspruch.

Timo-Bracht2_Ingo-Kutsche

Beeindruckend ohne Panne

Drei Wochen ruhiges Training gönnte er sich nach Roth, um beim Frankfurt City Triathlon mit Platz fünf und einer Tempoeinheit wieder einzusteigen. Sowohl auf dem Rad, als auch beim Lauf war die Ruhephase deutlich zu spüren. Aber bereits zwei Wochen später zeigte er, dass dies nur der Einstieg war. Denn in Viernheim stellte er eindrucksvoll seine momentane Radstärke unter Beweis und holte den dritten Sieg in Folge.

Form im Kommen

Anfang September absolvieren nahezu alle Topathleten einen letzten Test inform einer Mitteldistanz. Timo zog es nach Österreich zur Challenge Walchsee. Nur wenige Sekunden hinter Cunnama lief er, mit einer in allen drei Disziplinen starken Leistung, auf Platz zwei. Die letzten Vorbereitungen wurden im Team auf Mallorca getroffen.

Fazit

Timo ist einer der professionellsten deutschen Triathleten. Bei ihm wird nichts dem Zufall überlassen. Schwach auf dem Rad war er noch nie. Mit der Steigerung seiner Radperformance, könnte der Anschluss ganz nach vorn geglückt sein. Da er auch beim Laufen keine Schwäche hat, wird es interessant sein zu sehen, an welcher Position er aus der zweiten Wechselzone kommt. Die Jahresleistung zeigt, dass nur Pannen die Radleistungen schwächer aussehen lassen. Die tatsächliche Stärke konnte er bisher noch nicht ohne Panne ausspielen. Wird Zeit, dass man auf Hawaii das volle Potential zu sehen bekommt.

Timos Favoritencheck

Wer holt sich die Krone? Wir haben recherchiert, gerechnet und ein wenig gemutmaßt. Das Ergebnis findet ihr in der triathlon.de Favoritencheck-Tabelle. In jeder Kategorie gibt es eine maximale Punktzahl von fünf Zählern zu erreichen. Wir sind gespannt, wer am Ende die meisten Punkte hat und zu unserem Top-Tipp wird.

triathlon.de, freiZum Ironman Hawaii Special mit Favoritenvergleich.

Hier geht es zum Web-Auftritt von Timo.

Fotos: Thomas Wenning, Ingo Kutsche, Power Horse Triathlon Team

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