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Ironman Frankfurt Spezial: Alle Augen auf den Römer

28. Juni 2016 von Christine Waitz

triathlon.de,   frei

Doppelte Krönungszeremonie in Frankfurt: Am 3. Juli 2016 wird im Rahmen der Ironman European Championship gleichzeitig die Deutsche Meisterschaft auf der Triathlon-Langdistanz ausgetragen. Der Kontext ist stimmig: Wo seit dem 12. Jahrhundert Könige gewählt (und später auch gekrönt) wurden, treffen die besten Triathleten Deutschlands auf starke internationale Konkurrenz. Wir fiebern dem Rennen mit einem Spezial voller Erinnerungen entgegen.


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Mit der Nummer 51 geht Sebastian Kienle in das Rennen. „Wer einmal ein Rennen gewonnen und Blut geleckt hat, will dieses Gefühl immer wieder erleben,“ sagte der Sieger von 2014 im Frühjahr. Konkurrenz, nicht nur um den Titel des Deutschen Meisters, sondern um den Sieg, wird ihm dabei vor allem Andreas Böcherer machen. Der hat in diesem Jahr immerhin schon drei Siege auf der Mitteldistanz zu verzeichnen und gilt längst nicht mehr als „Dark Horse.“ Ganz anders Markus Thomschke und Christian Kramer. Beide standen bei großen Rennen bereits auf dem Treppchen (Kramer 2. beim Ironman Lanzarote 2015, Markus Thomschke zuletzt 3. beim Ironman Wales 2015) und streben nach einer Podiumsplatzierung vor heimischem Publikum.

Doch auch die internationale Konkurrenz will eingreifen: Erstmals in Frankfurt am Start stehen wird Timothy O’Donnell, Dritter bei der Ironman World Championship 2015. Bas Diederen gewann im letzten Jahr den Ironman Maastricht Limburg und hatte zuvor in Frankfurt nur knapp das Podium verpasst.

„Ich glaube, es wird eine Nervenschlacht und ein Leckerbissen für Triathlon-Fans“, freute sich Björn Steinmetz, Managing Director von Ironman Germany schon im Vorfeld.

Ingo Kutsche, frei

Sebastian Kienle beim Ironman Frankfurt 2015

Weniger nervenaufreibend scheint das Rennen bei den Damen zu werden. An Daniela Ryf schien schließlich in letzter Zeit kein Herankommen. Dafür jedoch wird der Kampf um den DM Titel interessant: Diana Riesler, Kristin Möller, Natascha Schmitt, Celia Kuch, Daniela Sämmler, Astrid Stienen – nur einige der Anwärterinnen.

Der Startschuss zum Triathlon-Spektakel des Jahres fällt für die Profi-Herren am Sonntag, den 3. Juli um 6:30 Uhr am Langener Waldsee, zwei Minuten später gehen die Profi-Damen in das Rennen. Um 6:40 geht es im Rolling-Start-Verfahren für alle Altersklassenathleten auf die Schwimmstrecke. Die anschließende 180 Kilometer lange Radstrecke führt die Athleten in zwei Runden durch Frankfurt, den Main-Kinzig-Kreis und den Wetterau-Kreis, vorbei an zahlreichen Stimmungsnestern wie „The Beast“ in Bergen-Enkheim, „The Hell“ in Maintal-Hochstadt oder die Burgmeile in Friedberg. Der abschließende Marathon führt in vier Runden am Main entlang und endet in der spektakulären Finishline am Römer in Frankfurt. Rund 500.000 Zuschauer werden erneut entlang der Strecke erwartet.

Das Frankfurt Spezial von triathlon.de

Ironman Frankfurt, das bedeutet für viele den lang ersehnten Startschuss und den Traum vom Ziel am Römer. Doch für ebenso viele bedeutet es einen spannenden Tag am Streckenrand, einen Stoppuhr-Marathon, ein Koordinations-Rennen. Für uns bedeutet es auch Erinnerungen. Genau diese wollen wir uns vor dem Rennen nochmals ins Gedächtnis rufen. Immerhin feiert das einzige deutsche Ironmanrennen 15-jähriges Jubiläum!

Das Rennen 2016

Freut euch auf eine Woche voller Spannung!

Erinnerungen aus dem letzten Jahr

Alle Informationen zum Rennen

Multimedial

Podium 2015

Jan Frodeno –  Sebastian Kienle –  Andi Böcherer
Daniela Ryf – Julia Gajer – Caroline Steffen

Fotos: Ingo Kutsche

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