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„Wer hoch fliegt, kann tief fallen!“

Ironman Frankfurt 2011 Pressekonferenz:
„Wer hoch fliegt, kann tief fallen!“

21. Juli 2011 von Meike Maurer

Es war die Neuigkeit des gestrigen Tages: Michael Raelert muss seinen Start beim Ironman Frankfurt 2011 kurzfrisitg wegen Rückenproblemen absagen. Ein sichtlich enttäuschter Michael Raelert war trotz alledem bei der gestrigen Pressekonferenz zum Rennen anwesend und begründete seine Entscheidung. Dies und die aktuellsten Infos zu den anderen Profi-Starter/-innen findet ihr hier.

 


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Nur noch wenige Tage bis zum Startschuss des 10. Ironman Frankfurt. Nicht nur die Profi-Athleten kämpfen in Frankfurt um den Sieg und USD 100.000 Preisgeld. 2.350 Amateurathleten aus 55 Nationen kommen in das Rhein-Main-Gebiet, um sich der sportlichen Herausforderung zu stellen und die Ziellinie am Römerberg bis zum Zielschluss um 22 Uhr zu erreichen. Insgesamt 100 Qualifikationsplätze werden für die Ironman Weltmeisterschaft am 8. Oktober auf Hawaii vergeben.

Auftakt zur diesjährigen Rennwoche ist der Ironman NightRun. Ein Staffellauf  (3 x 5 km) lockt am 21. Juli insgesamt 1.500 Läufer auf die Original-Laufstreckeam Main. Die Erlöse aus den Startgeldern gehen an die Stiftung Sporthilfe Hessen.

Am Mittwochvormittag fand im InterContinental Frankfurt die Pressekonferenz zum Rennen statt.

Letzte Infos von den Profis

Michael Raelert:

Absage wegen Beckenverwringung – Zwei Wirbel im oberen Bereich sind verdreht – muskuläre Probleme bis in den Rückenbereich. Das Problem fing an nachdem er Tempoläufen mit Wettkampfschuhen auf Asphalt vor ca. 3 Wochen gemacht hat. Michael Raelert wollte eigentlich gar nicht zur Pressekonferenz kommen, gibt er sichtlich frustriert zu: „Ich dachte, ich wäre cooler – aber ich fühl mich in sehr guter Form und könnte den Ironman in einer sehr guter Zeit machen. Andreas hat in Roth einen Sensation geschafft – ich stehe dem in nichts nach. Die Gesundheit geht aber vor. Nach der Kurzdistanz in Schwerin am Wochenende hatte ich Montag schlimme Schmerzen und am Dienstag wurde es nicht besser. Daraufhin habe ich die Entscheidung getroffen: Kein Ironman Start in Frankfurt. Ich hätte in Schwerin nicht starten dürfen, aber das Ego war zu groß. Mein Start war definitiv falsch“.

Wie lange die Verletzung dauert ist ungewiss. Michael Raelert wurde nahegelegt – auch von seinem Bruder – 2011 keinen Ironman mehr zu machen. Das akzeptiere ich aber nicht: „Noch bin ich auf der Langdistanz nicht weg vom Fenster. Wer hoch fliegt kann auch tief fallen.“

Uwe Widmann:

War bisher neun Mal am Start in Frankfurt und hat jedes Mal unter den Top 10 gefinisht. Uwe Widmann zu seinem zehnten Start: „Es wäre schön, wenn meine Serie nicht abreißen würde, aber das Feld ist in der Breite so stark wie nie.“ Uwe möchte 2011 noch mal nach Hawaii und hat daher schon den Ironman Südafrika bestritten.

Cameron Brown:

Hat Frankfurt bereits einmal gewonnen und war schon neun Mal in Frankfurt dabei. 2010 war er Vierter. Im Frühjahr hat der Neuseeländer mit seinem 10. Sieg beim Ironman Neuseeland einen Rekord für die Ewigkeit aufgestellt. Er freut sich auf die tollen Frankfurter Zuschauer.


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